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Angola war mit einigen kurzen Unterbrechungen fast 400 Jahre lang
portugiesische Kolonie. Die Portugiesen führten ihr Rechtssystem, ihre
Sprache und nicht zuletzt ihre Lebensmittel und ihre
Zubereitungsmethoden in Angola ein.
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Die Küche Botsuanas ist zweigeteilt. In der Kalahari-Wüste und am
Okavango, wo es zu wenig Niederschläge gibt, um Landwirtschaft im
großen Stil zu betreiben, sind die Menschen hauptsächlich Jäger und
Sammler. Sie ernähren sich hauptsächlich von dem, was sie in der Wüste
finden und was sie erjagen können. Dazu kommen noch Fische aus dem
Okavango-Fluss.
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Die Küche der Komoren, einer Inselgruppe im indischen Ozean zwischen
Madagaskar und Afrika, ist beeinflußt von der französischen und der
ostafrikanischen Küche . Auch einige Einflüsse der indischen Küche
lassen sich erkennen.
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Die Küche der Seychellen gilt als die beste Küche der Inseln im
Indischen Ozean. In der typisch kreolischen Küche der Seychellen lassen
sich Elemente und Einflüsse aus Frankreich , England , aus Afrika und aus
Indien erkennen. Diese Einflüsse gemischt mit zahlreichen exotischen
Zutaten und allerhand einheimischen Gewürzen machen die Küche der
Seycheellen zu einem sehr aufregenden, abwechslungreichen und
schmackhaften Erlebnis.
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Die Küche Lesothos, das vollständig von der Republik Südafrikas umgeben
ist, gilt als eine der abwechslungreichsten Küchen im südlichen Afrika.
In der lesothischen küche finden sich verschiedene Einflüsse der Küchen
Europas, Asiens, Afrikas, Indiens und der malaysischen Küche. Den
Einfluss der malaysischen und indischen Küche findet man besonders in
der Vielzahl der scharfen Curries, den Chutneys, den eingelegten
Fischen und den in Curry marinierten Schweine- oder Lammkebabs.
Währenddessen zeigt sich der europäische Einfluss besonders in der
großen Auswahl an süßen Nachspeisen sowie an der Vielzahl von
Kartoffel- und Pastagerichten.
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Die Küche Madagaskars ist deutlich von der französischen Küche
beeinflusst. Aus diesem Grund sind die Gerichte der madagassische Küche
meist weit weniger scharf als sonst in Afrika üblich. Wer es dennoch
scharf mag, der kann sein Essen am Tisch mit Sakay (Roter Pepperoni) würzen, das man auf jedem Tisch findet.
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Das "warme Herz Afrikas" wird zu einem Fünftel vom Wasser des
Malawi-Sees bedeckt. Aus ihm werden verschiedene Fische, besonders Chambo
(Tilapia, eine Buntbarschart) gefangen. An den Ufern des Malawi-Sees
wird außerdem Reis angebaut.
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Die Küche auf Mauritius spiegelt die verschiedenen Ethnien und
kolonialen Einflüsse der Insel wieder. In der mauritianischen Küche
findet man indische , chinesische und kreolische Einflüsse ebenso wie
Einflüsse der europäischen Kolonialherren Frankreich und England .
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Durch die jahrhundertelange Kolonialherrschaft ist die Küche Mosambiks
deutlich von der portugiesischen Küche beeinflusst. Dazu gesellen sich
Einflüsse aus Asien und natürlich von den afrikanischen Nachbarn
Mosambiks.
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Namibia war von 1890 bis zum 1. Weltkrieg deutsche Kronkolonie. Die
deutschen Kolonialisten brachten ihre Rezepte in den Süden Afrikas und
auch heute noch ist der Einfluß deutscher Küche stark zu spüren.
Schwarzwälder Kirschtorte gibt es in Namibia ebenso wie Eisbein und
Sauerkraut. Auch das rege Brauwesen nach deutschem Reinheitsgebot in
Namibia geht auf die deutschen Siedler zurück, ebenso die
verhältnismäßig große Auswahl an Brot und Brötchen mitteleuropäischer
Machart.
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Die Küche Sambias wird von vielen Europäern als eher langweilig und
wenig abwechslungsreich empfunden. Grundnahrungsmittel ist der Mais,
aus dessen Mehl das sambische Nationalgericht Nshima,
eine Art Porridge, gekocht wird. Nshima gilt für viele Sambier als
komplette Mahlzeit, alle anderen Speisen, die sonst gegessen werden,
gelten mehr oder weniger als Snacks. Es gibt etwa 20 verschiedene
Ausdrücke für Nshima, die alle mehr oder weniger die Qualität des Breis
beschreiben. Das beste Nshima soll dampfend heiß, schneeweiß,cremig,
nicht zu dick oder zu dünn sein und sofort in sauberen und schönen
Schüsseln serviert werden. Der Preis von Mais und damit der Preis von
Nshima ist ein wichtiger politisch-sozialer Faktor in Sambia. 1990 kam
es zu großen Unruhen, als die sambische Regierung den Maispreis
drastisch erhöhte.
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Die Küche Simbabwes, des früheren Rhodesiens, hat viel von der Küche
der ehemaligen englischen Kolonialherren übernommen. Diese englischen
Einflüsse wurden mit der typischen schwarzafrikanischen Küche
kombiniert. Herausgekommen ist eine eher langweilige und fade Küche,
die durch die relative Armut eines Großteils der Bevölkerung und häufig
auftretenden Dürren noch verstärkt wird.
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Das Land an der Südspitze des afrikanischen Kontinents war Ziel von
Einwanderern vieler Völker und Kulturen. Dieses Völkergemisch bildet
eine wahre "Rainbow Nation". Natürlich haben diese verschiedenen
Küchenkulturen auch ihren Einfluss auf die südafrikanische Küche
genommen.
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