Die Küchen Mitteleuropas
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Das kleine Belgien kann für sich in Anspruch nehmen, das Land in Europa
mit den meisten Michelin-Sternen in Relation zu seiner Einwohnerzahl zu
sein. Schon allein das zeigt, das Kochen und Genießen einen hohen
Stellenwert in Belgien haben.
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Viele Menschen behaupten, dass es so etwas wie eine holländische Küche gar nicht gäbe und dass, falls es die holländische Küche tatsächlich gibt, bei ihr keine kulinarische Finesse zu finden sei. In der Tat hat sich die holländische Küche in einem durch und durch
calvinistisch geprägten Land Jahrhunderte lang sehr schwer getan,
eigene Gerichte und eine eigene Identität zu entwickeln.
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Die kleine Schweiz liegt mitten in Europa und verfügt über nicht
weniger als 4 Amtssprachen. Kein Wunder also, dass in der Schweiz
mehrere Kochkuluren aufeinandertreffen. In der schweizer Küche findet
man Einflüsse der deutschen , französischen und norditalienischen Küche.
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Von der Nordsee bis an die Alpen, vom Kaiserstuhl bis
zur Mecklenburgischen Seenplatte. Die Deutsche Küche ist so
vielfältig wie ihre Landschaften. Auch wenn viele
Ausländer die Deutsche Küche vor allem mit Sauerkraut,
Bier und Bratwurst gleichsetzen, hat die Deutsche Küche doch
weit mehr zu bieten als diese "typisch deutschen Gerichte".
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Die Französische Küche zählt neben der
Italienischen,
der Türkischen,
der Arabischen,
der Indischen
und der Chinesischen
Küche zu den klassischen Küchen der Welt. Keine andere
Küche hat die anderen europäischen Nationalküchen so
sehr beeinflusst wie die Französische Küche. Die Küche
des französischen Königshofes prägte auch von St.
Petersburg bis nach Sizilien die Palastküchen des gesamten
europäischen Hochadels. Auch die klassische westliche
Speisenfolge mit Suppe, Hauptgang und Dessert sowie die Steigerung
der Gänge eines Menüs mit fünf, sieben, neun oder noch
mehr Gängen wurde in Frankreich „erfunden“ und begann von
hier ihren Siegeszug in alle westliche Küchen.
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Die Küche des kleinen Fürstentums Liechtensteins wird oft als
"schweizer Küche mit österreichischen Obertönen " bezeichnet. Fleisch,
Käse und Milchprodukte und Brot stellen die Hauptzutaten der Küche
Liechtensteins.
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Der Küche des kleinen Luxemburgs wird oft nachgesagt, sie sei
"französische Rafinesse mit deutschen Portionen". Auch wenn dies stark
vereinfacht ist, ist die luxemburgische Küche doch deutlich von den
Küchen seiner beiden Nachbarn Deutschland und Frankreich beeinflusst.
In jüngster Zeit kamen auch noch Einflüsse der vielen Einwanderer aus
Italien und Portugal hinzu.
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Die österreichische Küche ist ein Gemisch aus allen Küchenkulturen des
ehemaligen K.u.k. Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn. Man findet in
der Küche Österreichs Einflüsse aus Ungarn , Tschechien , Böhmen und
Italien sowie bayerische Einschläge . Diese unterschiedlichen Einflüsse
wurden mit der Küche der österreichischen Regionen gemischt. So ist
eine regional äußerst unterschiedliche Küche entstanden.
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Die tschechische Küche ist sehr deftig und rustikal und nach wie vor
geprägt von großen Fleischportionen mit Soße und Knödeln. Gemüse
dagegen kommt nur wenig auf den Tisch. Auch Fisch spielt nur eine
kleine Rolle in der tschechischen Küche. Allerdings bieten Hotels und
Restaurants an den Stauseen und Flüssen Tschechiens durchaus
fangfrische Fische an wie z.B. z.B. Pstruh Smažený (panierte Forelle).
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