Schottlands Shetland-Schafe sind ebenso wie das Angus- und das
Galloway- Rind weltbekannt. Pat Booth bereitet ihre Keule nach einem
Rezept zu, wie man es auch in Frankreich oder Italien finden könnte.
Knoblauch und Rosmarin gehören zur Lammkeule einfach dazu.
Entfernen Sie von der Lammkeule alles überschüssige Fett. Die Keule
abwiegen und das Gewicht notieren. Das ist wichtig für die Ermittlung
der korrekten Garzeit. Schälen Sie 5-6 Knoblauchzehen und schneiden Sie
die Zehen in dicke Schnitze. Die Rosmarinstängel schneidet man in kurze
Stücke. Heizen Sie den Ofen vor auf 230° C.
Machen Sie in gleichmässigen Abständen Einschnitte in die Lammkeule.
Stecken Sie Knoblauchschnitze und Rosmarinstücke in die Einschnitte.
Geben Sie die Lammkeule mit den restlichen Knoblauchzehen und - knollen
in einen flachen Bräter. Salzen und pfeffern. Man brät die Keule
zunächst bei 230° C 10 Minuten an und reduziert dann die Temperatur auf
180° C. Braten Sie die Lammkeule unter zweimaligem Wenden, bis Sie den
gewünschten Gargrad erreicht hat. Soll das Fleisch noch rosa sein, dann
rechnen Sie 10 Minuten auf 500 g Keule; ein Bratenthermometer (dessen
Spitze den Knochen nicht berühren darf) zeigt dann 60° C. Bei halb
durchgebratenem Fleisch (was den Geschmack einer Lammkeule am besten
zur Geltung bringt) sind es 12- 15 Minuten auf 500 g, bei
durchgebratenem 20 Minuten Ein Thermometer zeigt dann je nach Gargrad
zwischen 63° und 80° C. Lassen Sie die Keule nach dem Braten noch 15
Minuten an einem warmen Ort ruhen. So entspannen sich die Fleischfasern
und es tritt beim Schneiden nicht allzu viel Saft aus. Nach Belieben
mit Minzsauce servieren.
Notizen
Junges Lammfleisch hat sehr helles Fett und rosafarbenes Fleisch. Die Gelenke sind noch knorpelig, nicht knöchrig wie bei älteren Tieren. Halten Sie unbedingt die Ruhezeit nach dem Braten ein. Dies gilt
nicht nur für Lammkeule, sondern für jede Art von Braten, der ja in
trockener Hitze gegart wird. Ihr Braten bleibt so immer saftig.