Ein sehr ungewöhnlicher Pudding mit einer ganzen Zitrone als Füllung. Wenn der Pudding angeschnitten wird, dann läuft die Füllung aus und bildet eine kleine Pfütze rund um den Pudding. Daher der Name.
Eine runde hohe feuerfeste ca. 900 ml fassende Form mit der weichen
Butter einfetten. 3/4 des Mürbeteigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche
2,5 cm dick ausrollen und die Form damit auskleiden. Überschüssigen
Teig am Rand abschneiden.
Die gekühlte Butter in 8 Stücke schneiden. 4 davon zusammen mit der
Hälfte des Zuckers auf den Teig in die Form geben. Die Zitrone überall
mit einem scharfen Küchenmesser anpiksen und aufrecht in die
Butter-Zuckermasse in der Form pressen, so dass sie sicher stehen
bleibt.Die restliche Butter und den Zucker um und auf die Zitrone
aufhäufen und anpressen, so dass die Zitrone vollständig bedeckt ist.
Das restliche 1/4 des Teiges rund ausrollen, so dass es einen Deckel
für die Form gibt. Die Ränder mit Wasser befeuchten und auf den Teig in
der Form legen und gut verschließen. Eine Folie auf den Deckel legen
und mit einem passenden Teller oder Unterteller beschweren.
In einen passenden Topf etwa 8 cm hoch Wasser füllen und zum Kochen
bringen. Die Form mit dem Pudding hineinstellen und den Topf zudecken.
Auf kleiner Flamme etwa 3 Stunden köcheln lassen, dabei wenn nötig
heisses Wasser nachgießen. Dann die Form aus dem Topf nehmen und die Folie entfernen.
Den Pudding
vorsichtig auf eine Servierplatte stürzen. Am Tisch in Ecken schneiden,
so dass die "Pfütze" aus Butter und Zucker auslaufen kann. Etwas von
der Sauce auf jede Portion löffeln. Die Zitrone in dünne Scheiben
schneiden und zu jeder Portion eine Scheibe servieren.