Kokospfannkuchen mit Bananen
Inhalt
Ein Frühstück, das nach Süden schmeckt
Fidschi war für uns kein klassisches Familienreiseziel. Zu weit, zu teuer, zu wenig planbar mit zwei Kindern. Und trotzdem ist mir diese Region erstaunlich nah, zumindest kulinarisch. Vor ein paar Jahren bin ich eher zufällig über eine Reportage gestolpert, in der es weniger um Postkartenstrände ging, sondern um den Alltag: einfache Küchen, viel Kokos, viel Obst, wenig Chichi. Dieses Bild ist hängen geblieben. Und genau daran musste ich denken, als diese Kokospfannkuchen zum ersten Mal bei uns auf dem Tisch standen.
Kokos, Banane und diese gewisse Ruhe
Was mich an der Küche der pazifischen Inseln fasziniert, ist ihre Gelassenheit. Die Zutatenlisten sind überschaubar, vieles wirkt selbstverständlich. Kokosmilch ist kein Trendprodukt, sondern Grundnahrungsmittel. Bananen kommen nicht aus dem Obstregal, sondern von irgendwo hinterm Haus. Dieses Gefühl von „es ist alles da, was man braucht“ lässt sich natürlich nicht nach Bayern holen. Aber ein bisschen davon schon.
Kein Dessert, eher ein langsames Essen
Diese Kokospfannkuchen sind süß, ja. Aber sie sind nicht überladen. Die Banane bringt Tiefe, die Limette hält alles zusammen. Für mich ist das kein klassisches Dessert, sondern eher ein spätes Frühstück oder ein ruhiges Wochenendessen, wenn niemand irgendwohin muss. Jonas mag sie am liebsten noch leicht warm, Lena diskutiert jedes Mal, ob man die Limettenzesten wirklich braucht. Ich finde: unbedingt.
Warum dieses Rezept geblieben ist
Ich habe viele süße Rezepte ausprobiert, manche verschwinden wieder in der Versenkung. Dieses hier nicht. Vielleicht, weil es unkompliziert ist. Vielleicht, weil es mich jedes Mal kurz aus dem Alltag holt. Oder weil Kokos und Banane zusammen einfach verlässlich funktionieren. Manchmal reicht das schon.
Fidschi auf dem Küchentisch
Natürlich hat dieses Gericht mit dem echten Fidschi nur begrenzt zu tun. Aber es trägt eine Idee davon in sich. Wärme. Ruhe. Weniger Eile. Und genau das mag ich an solchen Rezepten: Sie sind keine exakten Abbilder, sondern kleine Brücken. Zwischen hier und woanders. Zwischen Alltag und Fernweh.
Kokospfannkuchen mit Bananen
Zutaten
- 25 g Kokosraspel
- 40 g Weizenmehl
- 2 EL Reismehl
- 60 g feiner Zucker
- 2-3 El Kokosraspel
- 250 ml Kokosmilch
- 1 Ei
- 60 g Butter
- 4 große Bananen
- 60 g brauner Zucker
- 80 ml Limettensaft
- Zesten von einer unbehandelten Limette
- 1 EL Kokosraspeln
- Butter oder Öl zum Ausbacken
Und so wird's gemacht:
- Kokosraspel auf ein Backblech streuen, verteilen im vorgeheizten Backofen bei 150°C/Gast Stufe 2 etwa 10 Minuten hellbraun rösten sofort vom Backblech nehmen, beiseite stellen.
- Kokosmilch und Ei gut verrühren. Weizenmehl in eine Schüssel sieben, Reismehl, gebräunte Kokosraspeln und Zucker zugeben und gut vermischen. In die Mitte eine Mulde geben und die Kokosmilch-Ei-Mischung in die Mulde gießen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
- Butter in einer Pfanne erhitzen und jeweils aus ca. 3 El Teig goldgelbe Pfannkuchen backen, bis der Teig aufgebraucht ist. Gebackene Pfannkuchen warmstellen.
- Butter in der Pfanne erhitzen. Bananen schälen, diagonal in dünne Scheiben schneiden, hinzufügen darin schwenken, mit der Butter überziehen, bei mittlerer Hitze garen bis sie leicht bräunen. Braunen Zucker darüberstreuen, mit dem Limettensaft ablöschen und durchschwenken bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Pfannkuchen auf Tellern verteilen, Bananen darauf anrichten, Pfannkuchen zur Hälfte umklappen und mit den Limettenzesten garnieren. Mit den Kokosraspeln bestreuen.
Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.
