Die Küchen der Welt entdecken

Harissa

Harissa

Neulich stand ich im Supermarkt hier unten im Süden vor dem Chiliregal und hab kurz überlegt, ob ich mir das wirklich antun will. Ich bin ja Ruhrpott-Kind, aber „scharf“ heißt bei mir: soll Spaß machen, nicht bestrafen. Am Ende hab ich’s doch gemacht – Harissa. Mehr lesen!

Kürbisrahmgemüse mit Wurstscheiben

Kürbisrahmgemüse mit Wurstscheiben

Neulich stand ich im Süden vorm Gemüseregal und hab wieder gemerkt: Kürbis ist so ein Ding, das die Leute entweder lieben oder erstmal skeptisch beäugen. Im Ruhrpott war das früher eher „machste Suppe draus, fertig“. Hier unten liegt der Kürbis im Herbst dagegen geschniegelt da Mehr lesen!

Risi e bisi (Reis mit Erbsen)

Risi e bisi (Reis mit Erbsen)

Es gibt Gerichte, die sich anfühlen wie ein Kompromiss, der plötzlich gut ausgeht. Risi e bisi ist so eins: nicht ganz Risotto, nicht ganz Suppe, eher ein sämiger Reis mit Erbsen, der in Venetien ziemlich selbstverständlich wirkt. In Dresden wirkt er vor allem praktisch. Eine Kasserolle, ein Holzlöffel, ein Beutel TK-Erbsen, und nach zwanzig Minuten riecht die Küche nach Butter, Brühe und Parmesan – also nach „kann man so lassen“.

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Groentestoemp

Groentestoemp

Beim Gemüsefach bleib ich manchmal länger stehen als beim Fleisch, und das will was heißen. Groentestoemp ist so ein Gericht, das nach „Beilage“ klingt, aber am Ende mehr kann als nur nebenherlaufen. Deftig, bodenständig, ein bisschen belgisch-unkompliziert. Und durch Speck, Butter und das Wurzelgemüse hat Mehr lesen!

Bornessen-Gemois (Brennessel-Gemüse)

Bornessen-Gemois (Brennessel-Gemüse)

Man merkt erst beim Pflücken, wie viel Respekt so eine Brennnessel verlangt. Handschuhe an, junge Triebe suchen, sauber arbeiten. Im Topf ist sie dann schnell zahm. Dieses Bornessen-Gemois ist hessisch, schlicht und nahrhaft. Eine grüne Beilage, die nach Alltag schmeckt.

Dippekuchen

Dippekuchen

Ich hab Dippekuchen das erste Mal in einer WG-Küche kennengelernt, in der plötzlich alles nach Kartoffel und Speck gerochen hat – so richtig „Hier passiert gleich was Gutes“. Ich war skeptisch, weil „Kartoffelteig“ für mich immer nach klebrigem Drama klingt. Aber am Ende war’s eher so: außen krachende Kruste, innen saftig. Und ja: Ich hab beim ersten Versuch fast zu wenig Wasser genommen. Das Ding kann dann ganz schön kompakt werden.

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Auberginenkuchen mit Tomatensauce

Auberginenkuchen mit Tomatensauce

Neulich an der Gemüsetheke hab ich wieder gemerkt: Auberginen sind so ein Ding, das viele liegen lassen. Zu schwammig, zu bitter, zu viel Arbeit. Dabei kann man aus den Teilen richtig was bauen, wenn man sie sauber vorbereitet. Dieser Auberginenkuchen mit Tomatensauce ist für mich Mehr lesen!

Gelato di ricotta (Ricotta-Eis mit Rum)

Gelato di ricotta (Ricotta-Eis mit Rum)

Im Sommer steht man schnell vor dem Kühlregal und merkt: Viel Auswahl, aber wenig, das sauber schmeckt. Ricotta-Eis ist da eine gute Gegenbewegung. Wenige Zutaten, klare Textur, und der Rum macht’s rund, ohne laut zu werden.

Fliederbeersuppe

Fliederbeersuppe

An der Obstkiste im Laden bleibe ich im Herbst zuverlässig bei den dunklen Beeren hängen, die ein bisschen nach Wald und ein bisschen nach „Oma hat’s irgendwie immer hinbekommen“ riechen. Fliederbeersuppe ist so ein Gericht: schlicht, sächsisch-anhaltisch verortet, und trotzdem überraschend modern, wenn man es nicht totzuckert. Ich mag daran, dass sie eher nach Frucht als nach Nostalgie schmeckt.

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Thüringer Mutzbraten

Thüringer Mutzbraten

Beim Metzger stehe ich manchmal länger vor der Theke, als ich eigentlich vorhatte. Nicht, weil ich mich nicht entscheiden kann, sondern weil ein gutes Stück Schweinekamm einfach danach aussieht, als würde es später von allein für Stimmung am Tisch sorgen. Thüringer Mutzbraten ist so ein Mehr lesen!

Riesengarnelen mit Gewürzen und Kokosmilch-Creme

Riesengarnelen mit Gewürzen und Kokosmilch-Creme

Im Asia-Laden um die Ecke stehen manchmal Dinge im Regal, die ich nur halb verstehe – Krabbenpaste ist so ein Kandidat. Sie riecht erst mal nach „Warum mache ich das?“, aber genau das macht sie spannend: ein kleiner, sehr direkter Shortcut zu indonesischer Aromatik, ohne Mehr lesen!

Käse-Crepes

Käse-Crepes

Neulich stand ich im Supermarkt vorm Käse-Regal und hab mich dabei ertappt, wie ich ernsthaft über „Gouda jung“ vs. „Gouda mittelalt“ philosophiert hab – als wäre das ein Projekt-Meeting. Neben mir Jonas: „Mama, nimm den, der am schnellsten schmilzt.“ Gut. Kind hat Prioritäten. Und genau so sind diese Käse-Crêpes bei uns gelandet: irgendwie ein bisschen Pfannkuchen, irgendwie Auflauf, irgendwie Niederlande – und komplett Familien-tauglich.

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Macarra com Citi (Hähnchen mit Erdnüsse und Palmöl)

Macarra com Citi (Hähnchen mit Erdnüsse und Palmöl)

Ich stand im Asia-Laden bei uns um die Ecke und hab Palmöl gesucht. Nicht aus „ich brauch das unbedingt“-Gründen, sondern weil ich dieses Gericht aus Guinea-Bissau unbedingt mal testen wollte: Macarra com Citi. Hähnchen, Erdnüsse, Tomaten. Klingt erstmal simpel. Und dann kommt dieser Moment, wo Mehr lesen!

Bustrengo (Früchtekuchen)

Bustrengo (Früchtekuchen)

Neulich stand ich im Supermarkt vor dem Polentaregal und habe kurz gestutzt: Polentamehl für einen Kuchen? Das klingt erst mal nach „wird bestimmt trocken“. Genau das Gegenteil ist bei Bustrengo der Fall – dieser Früchtekuchen aus San Marino ist eher saftig, dicht und angenehm rustikal. Mehr lesen!

Boterkletskoppen (Buttergebäck)

Boterkletskoppen (Buttergebäck)

Neulich stand ich vor dem Nussregal und habe gemerkt, wie schnell man sich vergreift: Mandelnblättchen, gehackte Mandeln, Haselnüsse – alles sieht ähnlich aus, aber im Gebäck macht es einen deutlichen Unterschied. Bei diesen belgischen Boterkletskoppen ist genau diese Mischung der kleine Trick: erst Röstaroma, dann Butter, dann karamellige Süße – und am Ende werden die Kekse so schön dünn und knackig, dass man sie eher „knacken“ als „beißen“ muss.

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Neapolitanischer Osterkuchen

Neapolitanischer Osterkuchen

Im Kühlregal stand ich neulich länger vor dem Ricotta als geplant: 450 Gramm sind eine Ansage, wenn man sonst eher „ein Becher, passt schon“ kocht. Aber genau diese Übertreibung (die sich gar nicht wie eine anfühlt) gehört zu diesem neapolitanischen Osterkuchen: viel Ricotta, Zitrus, ein Mehr lesen!

Saure Kutteln

Saure Kutteln

Saure Kutteln gehören für mich zu den Gerichten, die sofort ein sehr konkretes Bild hervorrufen: dunkles Holz, kariertes Tischtuch, der Geruch von angebratenen Zwiebeln und ein großer Topf, der langsam vor sich hin köchelt. Mein erstes bewusstes Erlebnis mit diesem Gericht hatte ich nicht zu Mehr lesen!

Crema lodigiana (Gefrorene Mascarpone-Creme mit Rum)

Crema lodigiana (Gefrorene Mascarpone-Creme mit Rum)

Rum im Gefrierfach klingt erstmal nach einer schlechten Idee – bis man merkt, dass er hier nicht zum Kühlen da ist, sondern zum Balancieren. Diese Crema lodigiana habe ich in einem alten lombardischen Rezeptheft entdeckt, irgendwann zwischen Bildschirmarbeit und dem Gedanken, dass Dessert auch mal ohne Eismaschine gehen darf.

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Ostpreußischer Schmandschinken

Ostpreußischer Schmandschinken

Ich stand im Supermarkt vor dem Schinkenregal und hab mich kurz gefragt, wer eigentlich auf die Idee kommt, rohen Schinken erst mal in Buttermilch zu baden. Klingt komisch. Ich hab’s trotzdem gemacht. Und ja: Das Ergebnis ist irgendwie oldschool, ein bisschen festlich und erstaunlich lecker.

Pizza pugliese (Zwiebelpizza)

Pizza pugliese (Zwiebelpizza)

Neulich stand ich im Supermarkt vor dem Zwiebelregal und hab kurz gerechnet: „Wie viel Alltag passt eigentlich auf ein Blech?“ Bei dieser Pizza pugliese ist die Antwort ziemlich eindeutig: sehr viel. Die kommt ohne viel Chichi aus, riecht beim Backen nach Urlaub in Apulien und Mehr lesen!