Die Küchen der Welt entdecken

Supă de cartofi cu brînza (Kartoffel-Käse-Suppe)

Supă de cartofi cu brînza (Kartoffel-Käse-Suppe)

Die Suppe hat eine Farbe, die im Topf erst einmal unscheinbar wirkt: Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Brühe. Erst beim Pürieren wird daraus eine dichte, warme Mahlzeit. Der Feta kommt nicht mit in den Mixer, sondern obenauf. Das ist richtig so. Er bringt Salz, kleine feste Stücke Mehr lesen!

Snickerdoodles (Beschwipste Weihnachtskekse)

Snickerdoodles (Beschwipste Weihnachtskekse)

Bei diesen Keksen ist der Teig fast nur noch der Rahmen: dunkle Rosinen, halbe Walnüsse und leuchtend rote Kirschen drängeln sich darin so dicht, dass jeder Löffel voll anders aussieht. Genau das mag ich an ihnen. Sie sind keine filigranen Plätzchen für die Keksdose, sondern Mehr lesen!

Wildunger Creme

Wildunger Creme

Bei „Wildunger Creme“ hatte ich erst keine klare Vorstellung im Kopf. Der Name klingt ein bisschen nach Kurhaus und festlichem Dessertwagen. Dann habe ich die Zutaten gelesen: Maronen, Madeira-Rosinen, kandierte Früchte, Orange und Schokolade. Das ist ziemlich üppig, aber auf eine angenehme, leicht altmodische Art. Ich würde sie nach einem langen Herbstessen servieren, wenn draußen schon Jackenwetter ist.

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Kalte Schnittlauchsauce

Kalte Schnittlauchsauce

Bei Tafelspitz denke ich zuerst an die Brühe, an Wurzelgemüse und an ordentlich geschnittenes Fleisch. Aber die Sauce entscheidet mit darüber, ob das Ganze am Tisch rund wirkt. Diese kalte Schnittlauchsauce ist schlicht gemacht, hat aber durch die eingeweichten Brötchen eine Konsistenz, die deutlich mehr Mehr lesen!

Borani-e   esfanadsch (Spinatsalat mit Joghurt)

Borani-e esfanadsch (Spinatsalat mit Joghurt)

Bei Spinat denke ich erst mal an Beilage, Rahmspinat oder höchstens an eine Füllung. In diesem iranischen Borani bekommt er aber eine ganz andere Rolle: abgekühlt, mit Knoblauchjoghurt vermischt und nur leicht gewürzt. Das wirkt auf den ersten Blick schlicht, hat neben gegrilltem Fleisch aber Mehr lesen!

Tahu Pon

Tahu Pon

Bei Tahu Pon hatte ich erst mal etwas anderes erwartet, weil der Name nach Tofu klingt. In dieser Variante liegt aber Seitan auf dem Teller, kräftig angebraten und mit einer würzigen, leicht süßlichen Sauce überzogen. Die Eier machen das Ganze etwas sättigender. Viel Aufwand ist das nicht, aber die Sauce muss stimmen: Ketjap Manis, Essig, Knoblauch und Sambal bringen ordentlich Charakter rein.

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Brügger Sahneschnitzel

Brügger Sahneschnitzel

Zwölf Stunden im Kühlschrank sind bei mir normalerweise ein ziemlich klares Zeichen dafür, dass ich etwas vergessen habe. Bei diesem Sahneschnitzel aus Brügge gehört genau das Warten aber dazu. Die Zwiebeln, die Sahne und das angebratene Fleisch bekommen dadurch Zeit, sich gegenseitig kennenzulernen. Klingt ein Mehr lesen!

Mohingar (Fischsuppe mit Nudeln)

Mohingar (Fischsuppe mit Nudeln)

Bei uns daheim wird Suppe meistens mit Brot gedacht. Im Ruhrgebiet sowieso, und Thomas fragt auch nach zwanzig Jahren Ehe noch zuverlässig: „Gibt’s da kein Semmerl dazu?“ Bei Mohingar darf er seine Semmel aber gern behalten. Hier gehören die Reisnudeln in die Schüssel, die würzige Mehr lesen!

Kaiserschmarren mit Zwetschenkompott

Kaiserschmarren mit Zwetschenkompott

Zwetschenkompott gehört für mich zu den Dingen, die nicht geschniegelt aussehen müssen. Wenn die Früchte beim Kochen an den Kanten aufgehen und der Saft dunkelrot wird, ist es richtig. Dazu ein Kaiserschmarren aus der Pfanne: außen leicht gebräunt, innen noch weich und nicht zu trocken. Mehr braucht es für einen guten Nachtisch eigentlich nicht.

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Šaltibarščiai (Kalte Rote-Bete-Suppe)

Šaltibarščiai (Kalte Rote-Bete-Suppe)

Rote Bete hat diese Angewohnheit, in der Küche sofort die Hauptrolle zu übernehmen. Ein Tropfen auf dem Brett, und selbst der nüchternste Dienstag bekommt Farbe. Bei Šaltibarščiai ist genau das erwünscht: Die litauische kalte Suppe leuchtet fast unverschämt pink, schmeckt aber angenehm klar, säuerlich und Mehr lesen!

Tea Cream (Teecreme)

Tea Cream (Teecreme)

Eine Dessertcreme, die nach Tee schmeckt, klingt erst einmal nach einer Idee aus einem Hotel, in dem die Teekanne mehr Aufmerksamkeit bekommt als der Kaffee. Dabei ist diese Tea Cream erstaunlich schlicht: Milch, Eier, Sahne, Gelatine – und ein Tee, der hier nicht nur nebenbei Mehr lesen!

Bistecchine alla napoletana (Geschmorte Rindersteaks)

Bistecchine alla napoletana (Geschmorte Rindersteaks)

Bei kleinen Rindersteaks denke ich sofort: Bitte nicht trocken werden. Genau deshalb fand ich diese neapolitanische Variante spannend. Die Steaks liegen nicht allein in der Form, sondern auf einer saftigen Schicht aus Champignons, Petersilie und Schinken. Beim ersten Blick wirkt das fast ein bisschen altmodisch. Nach dem Schmoren riecht die Küche aber ziemlich gut nach Zitrone, Pfeffer und gebratenen Pilzen.

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Alu Kari / Aloo Tarkari (Kartoffel-Curry)

Alu Kari / Aloo Tarkari (Kartoffel-Curry)

Die Kartoffeln waren schon gekocht, der Reis stand noch warm im Topf, und draußen trommelte der Regen gegen die Scheibe vom Wohnmobil. Für solche Abende mag ich Gerichte, die mit wenig Platz und einer einzigen Pfanne auskommen. Dieses nepalesische Kartoffel-Curry, oft Aloo Tarkari genannt, bringt Mehr lesen!

Fufu

Fufu

Bei uns daheim wird bei „Brei“ normalerweise erst einmal skeptisch geguckt – besonders von zwei Kindern, die Kartoffelpüree zwar mögen, aber bitte nur dann, wenn es eindeutig als Kartoffelpüree erkennbar ist. Fufu sieht auf den ersten Blick schlicht aus, hat aber eine ganz eigene Rolle Mehr lesen!

Haggis

Haggis

Haggis ist weit mehr als ein Rezept aus Innereien – es ist ein kulinarisches Symbol für Schottland und ein Gericht, das tief in der Geschichte und im Selbstverständnis des Landes verwurzelt ist. Seine Ursprünge liegen in einer Zeit, in der nichts vom geschlachteten Tier verschwendet wurde. Herz, Lunge und Leber, kombiniert mit Hafermehl und Fett, ergaben eine nahrhafte Mahlzeit, die sich gut haltbar und sättigend zubereiten ließ. Der Schafsmagen diente dabei weniger als Delikatesse, sondern als praktischer Behälter – ein Prinzip, das in vielen traditionellen Küchen Europas zu finden ist.

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Maccheroni alla poderana

Maccheroni alla poderana

Artischocken sind für mich so ein Gemüse, das immer ein bisschen nach Aufwand aussieht. Diese harten Blätter, die Spitzen, das Putzen. Bei den Maccheroni alla poderana lohnt sich das aber wirklich, vor allem wenn die Artischocken schon küchenfertig vorbereitet sind. Dann steht nach einer guten Mehr lesen!

Libanesisches Zicklein

Libanesisches Zicklein

Beim Zicklein lohnt es sich, die Pfanne nicht zu voll zu machen und dem Fleisch etwas Ruhe auf kleiner Flamme zu gönnen. Es braucht keine schwere Sauce und keine lange Zutatenliste: Spinat, Zwiebeln, ein paar Pinienkerne, Zitrone und die angenehme Schärfe der getrockneten Chilis reichen Mehr lesen!

Wurstsalat auf bayerische Art

Wurstsalat auf bayerische Art

Es gibt Tage, da will ich beim Abendessen nicht diskutieren – nicht mit mir selbst und schon gar nicht mit dem Kühlschrank. Wurstsalat ist dann so ein pragmatischer Glücksfall: schneiden, rühren, kurz warten, fertig. Und ja, „bayerische Art“ klingt nach Biergarten und Holzbank, aber am Ende ist es vor allem eins: angenehm herzhaft und erstaunlich aufgeräumt im Geschmack.

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Pita (Griechisches Fladenbrot)

Pita (Griechisches Fladenbrot)

Am Gemüsestand auf dem Wochenmarkt liegen die Gurken und Tomaten oft so geschniegelt da, dass ich automatisch an Tzatziki denke – und dann fehlt eigentlich nur noch etwas, womit man das Ganze aufnehmen kann. Pita ist dafür genau richtig: weich, hell, ein bisschen elastisch, und Mehr lesen!

Moussaká (Auberginenauflauf)

Moussaká (Auberginenauflauf)

Wenn im Süden die Sonne so tut, als wär schon Juni, krieg ich manchmal Appetit auf was, das ein bisschen nach Urlaub schmeckt. Moussaká ist bei uns so ein Kandidat. Nicht geschniegelt, nicht geschniegelt – aber warm, würzig und so ein Auflauf, der den Tag Mehr lesen!