Schwäbische Linsen mit Spätzle
Das schwäbische Nationalgericht.
Internationale Küchen und ihre Rezepte
In Dresden bekomme ich vieles ziemlich gut – nur dieses spezielle Soul-Food-Gefühl aus „alles wird besser mit Soße“ muss ich mir manchmal selbst bauen. Creamy Gravy ist dafür mein Shortcut: wenige Zutaten, ein Topf, und plötzlich wirkt sogar ein eher nüchterner Teller wie Absicht.
Im Kühlregal greif ich sonst eher nach Joghurt oder Quark, aber bei Reispudding werd ich schwach. Sutlijash hab ich das erste Mal über ein mazedonisches Rezept im Netz nachgekocht, weil mich diese Kombi aus Milch, Zimt und Zitronenschale neugierig gemacht hat. Schmeckt vertraut, ist aber Mehr lesen!
Avocado im Getränk wirkt erst mal seltsam, wenn man nur an Guacamole denkt. Ich bin über so ein israelisches Rezept gestolpert und hab’s ausprobiert. Das Ergebnis ist cremig, mild und schnell gemacht. Entscheidend ist nur: Die Avocado muss wirklich weich sein, sonst bleibt’s stumpf und Mehr lesen!
Das erste Mal, als ich eine New England Clam Chowder gekocht habe, war ich erstaunt, wie „bodenständig“ diese Suppe eigentlich ist: Muscheln, Kartoffeln, Milch, Speck – mehr braucht es nicht, und trotzdem schmeckt es nach Küste und nach richtigem Essen. Das Entscheidende ist weniger die Exotik, sondern dass man sauber arbeitet: Sud auffangen, Muscheln aussortieren, Hitze im Griff behalten.
Als ich das erste Mal „Hase mit Rosinen“ gelesen habe, war mein Impuls: interessant, aber auch ein bisschen… mutig. Dann stand da Safran, Honig, Zimt, Butter. Und plötzlich klang das nicht mehr nach Provokation, sondern nach marokkanischer Logik: Fleisch, das weich geschmort wird, dazu Süße, Mehr lesen!
Beim Aal gucken viele erst mal skeptisch, das merk ich auch an der Theke. Dabei ist das ein richtig guter Fisch, wenn man ihn sauber behandelt und nicht totkocht. Die provencalische Variante mit Tomate, Weißwein und einem Hauch Sardelle ist bodenständig, aber hat Druck im Mehr lesen!
Im Biomarkt am Südplatz lag neulich Reh im Kühlregal, sauber etikettiert, ziemlich unspektakulär – und gerade deshalb blieb ich kurz stehen. Wild hat bei mir immer so einen „Sonntag-mit-großem-Tisch“-Beigeschmack, dabei ist die Logik dahinter eigentlich simpel: wenig dran, viel Geschmack, und wenn man es langsam gart, macht es sich fast von allein. Diese Rehkeule mit Pfifferling-Rahmsauce ist für mich Baden auf leise Art: Kräuter, Butter, Wein, Pilze – keine Show, nur Substanz.
Im Treppenhaus hat neulich jemand „Kuchen für alle“ an die Pinnwand gehängt – und ich musste sofort an Schlesischen Streuselkuchen denken. Nicht, weil er laut oder fancy ist, sondern weil er dieses sehr spezielle Verhältnis aus Hefeteig, Quarkschicht und Streuseln hat: drei Ebenen, die sich Mehr lesen!
Ich stand neulich im WG-Flur und jemand meinte so: „Reis… im Kuchen? Ernsthaft?“ Und genau das hat mich gekriegt. Aachener Reisfladen klingt erst mal wie ein Experiment aus Omas Notizbuch (und ein bisschen ist es das auch). Aber wenn das Ding aus dem Ofen kommt Mehr lesen!
An der Rosinenabteilung im Supermarkt bleibe ich jedes Jahr kurz stehen und denke: Wer entscheidet eigentlich, was „genug“ ist? Beim rheinischen Osterbrot ist die Antwort ziemlich klar: eher mehr. Das Brot ist süß, schwer, ein bisschen altmodisch – und genau deshalb passt es in diese paar Tage im Frühling, in denen man sich ohne große Begründung ein Stück mehr gönnt.
Im Asialaden in der Dresdner Neustadt stehe ich manchmal vor dem Regal mit den dunklen Flaschen und denke: erstaunlich, wie viel Alltag in so ein bisschen Süße passt. Ketcap Manis ist genau so ein Fall. Ein Löffel davon, und plötzlich schmeckt ein schlichtes Schmorgericht nach Mehr lesen!
Manchmal stolpere ich über Rezepte, die klingen erst mal wie ein kleiner Scherz – und entpuppen sich dann als genau das Richtige für einen Sonntagnachmittag, an dem „was Süßes“ gewünscht ist, aber niemand Lust auf großes Tamtam hat. Die Adorfer Wachsstöckle sind so ein Fall: Mehr lesen!
Ich stand im Asia-/Orient-Regal vom Edeka um die Ecke und hab Auberginen angefasst wie andere Leute Avocados: drücken, drehen, skeptisch gucken. Ich wollte unbedingt mal was aus Aserbaidschan kochen. „Badymzhan Dolmasy“ klang für mich erst wie ein Zungenbrecher, dann wie ein Plan. Das Rezept hab ich online gefunden, und es ist überraschend bodenständig: Auberginen, Lamm, Kräuter, Tomate. Mehr braucht’s nicht.
Bei solchen Blechkuchen sehe ich immer zuerst den Rand. Wenn der sauber steht und der Boden dünn und gleichmäßig wird, ist schon viel gewonnen. Der Zitronencremekuchen ist dafür gemacht: zwei schnelle Platten, dazwischen eine standfeste Creme, oben ein zitroniger Guss. Kein Schnickschnack. Aber ein paar Mehr lesen!
An der Kasse bei uns im Markt seh ich’s immer wieder: Rum und Cola landen zusammen im Wagen, und abends wird’s dann ein Cuba Libre – simpel, aber nur dann wirklich gut, wenn man’s sauber zusammenbaut und nicht einfach irgendwas in ein Glas kippt.
Manchmal brauche ich beim Kochen ein Gericht, das sich anfühlt wie „Urlaub im Topf“, aber trotzdem in meinen ganz normalen Münsterland-Abend passt – mit Hausaufgaben nebenbei und dem üblichen „Wann gibt’s Essen?“. Arroz con Pollo ist für mich genau so ein Kandidat: herzhaft, würzig, macht satt und hat dieses warme, tomatige Aroma, das schon beim Köcheln gute Laune macht.
Manchmal stolpert man über ein Rezept, das erst mal fremd klingt, aber beim Kochen ganz bodenständig wirkt. „Cennin a Thatws“ ist so ein Fall: walisische Lauchsuppe, schlicht aufgebaut, mit Milch, Kartoffeln und einer hellen Mehlschwitze – und am Ende kommt noch Bacon und Cheddar drauf. Mehr lesen!
Neulich stand ich im Laden vor dem Polentaregal und habe gemerkt, wie selten ich den Maisgrieß eigentlich mitnehme. Dabei ist Polenta so ein ruhiges, verlässliches Essen: Sie blubbert vor sich hin, macht satt und lässt sich wunderbar mit allem kombinieren, was Pfanne und Kühlschrank hergeben. Mehr lesen!
Bei mir in der Werkstatt läuft oft nebenbei das Radio, und manchmal bleibt an so einem Nachmittag ein Gericht hängen, das so gar nicht nach Pfalz klingt. Conch Fritters aus Belize sind genau so ein Fall: einfache Zutaten, klare Handgriffe, am Ende knusprige Bällchen mit saftigem Kern.
Die Küche in Venezuela ist recht scharf. Besonders für Europäer mit kleineren Kindern empfiehlt sich daher ein wenig Vorsicht beim Genuss der venezolansichen Küche.
Panama, das praktisch als Verbindungsstück zwischen Mittel- und Südamerika dient, nimmt in seiner Küche sowohl Elemente der mittelamerikanischen als auch der südamerikanischen Küche auf. Kreolische Gerichte finden sich in der panamesischen Küche ebenso wie typische Gerichte aus Südamerika und Gerichte der indianischen Ureinwohner Panamas. Daneben Mehr lesen!
Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind mit KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.