Die Küchen der Welt entdecken

Jablotschnyj kisel (Apfel-Kissel)

Jablotschnyj kisel (Apfel-Kissel)

Im WG-Kühlschrank lag ein Haufen Äpfel, die schon so leicht „jetzt aber“ geschrien haben. Ich wollte eigentlich nur irgendwas Schnelles machen. Dann bin ich über Jablotschnyj kisel gestolpert – so eine russische süße Suppe, irgendwo zwischen Dessert und Getränk. Klang erstmal schräg. Hat mich genau Mehr lesen!

Würzige Garnelen-Fischsuppe

Würzige Garnelen-Fischsuppe

Im Asia-Laden in Freiburg stand ich vor dieser roten Chilipaste und dachte nur: sieht harmlos aus. Spoiler: ist sie nicht. Genau damit wollte ich aber eine Suppe bauen, die nach „Wow“ schmeckt, ohne dass ich dafür drei Stunden in der Küche verschwinde. Diese würzige Garnelen-Fischsuppe Mehr lesen!

Jug-Jug

Jug-Jug

Im Asia-Laden um die Ecke hab ich neulich ewig vor einem Regal gestanden und mich gefragt, was ich da eigentlich gerade angucke: Sorghumhirse. Ich kannte das nur so ganz vage aus „irgendwas mit Getreide“. Und dann bin ich online über Jug-Jug gestolpert, ein Weihnachts-Eintopf aus Barbados. Klang erst mal wild. Fleisch, Erbsen, Kräuter, und am Ende wird das alles irgendwie cremig. Ich hab’s ausprobiert. Und ja: Das ist anders als mein gewohntes Winter-Eintopf-Ding. Aber genau das war der Reiz.

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Kebab Kubide (Persische Hackfleischspieße)

Kebab Kubide (Persische Hackfleischspieße)

Ich stand im Asia-/Orient-Regal im Freiburger Supermarkt und hab mich gefragt, warum ich eigentlich immer nur „irgendwas mit Hack“ mache, wenn es schnell gehen muss. Dann bin ich bei persischen Hackfleischspießen hängen geblieben: Kebab Kubide. Klingt erstmal nach Profi-Grill und Spezialspießen. Ist es im Original Mehr lesen!

Bigos

Bigos

Ich stand im Supermarkt vor zwei riesigen Bergen: Winterkohl und Sauerkraut. Und ich dachte nur: Wie soll das bitte in unseren WG-Topf passen? Genau so hat mein Bigos-Abend angefangen. Ein bisschen chaotisch, aber am Ende war’s so ein warmes, dunkles, würziges „Alles-wird-gut“-Essen.

Ostpreußischer Schmandschinken

Ostpreußischer Schmandschinken

Ich stand im Supermarkt vor dem Schinkenregal und hab mich kurz gefragt, wer eigentlich auf die Idee kommt, rohen Schinken erst mal in Buttermilch zu baden. Klingt komisch. Ich hab’s trotzdem gemacht. Und ja: Das Ergebnis ist irgendwie oldschool, ein bisschen festlich und erstaunlich lecker.

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Dippekuchen

Dippekuchen

Ich hab Dippekuchen das erste Mal in einer WG-Küche kennengelernt, in der plötzlich alles nach Kartoffel und Speck gerochen hat – so richtig „Hier passiert gleich was Gutes“. Ich war skeptisch, weil „Kartoffelteig“ für mich immer nach klebrigem Drama klingt. Aber am Ende war’s eher Mehr lesen!

Macarra com Citi (Hähnchen mit Erdnüsse und Palmöl)

Macarra com Citi (Hähnchen mit Erdnüsse und Palmöl)

Ich stand im Asia-Laden bei uns um die Ecke und hab Palmöl gesucht. Nicht aus „ich brauch das unbedingt“-Gründen, sondern weil ich dieses Gericht aus Guinea-Bissau unbedingt mal testen wollte: Macarra com Citi. Hähnchen, Erdnüsse, Tomaten. Klingt erstmal simpel. Und dann kommt dieser Moment, wo Mehr lesen!

Aachener Reisfladen

Aachener Reisfladen

Ich stand neulich im WG-Flur und jemand meinte so: „Reis… im Kuchen? Ernsthaft?“ Und genau das hat mich gekriegt. Aachener Reisfladen klingt erst mal wie ein Experiment aus Omas Notizbuch (und ein bisschen ist es das auch). Aber wenn das Ding aus dem Ofen kommt und nach Vanille, Milch und Hefe duftet, ist die Skepsis ziemlich schnell weg.

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Badymzhan Dolmasy (Gefüllte Auberginen)

Badymzhan Dolmasy (Gefüllte Auberginen)

Ich stand im Asia-/Orient-Regal vom Edeka um die Ecke und hab Auberginen angefasst wie andere Leute Avocados: drücken, drehen, skeptisch gucken. Ich wollte unbedingt mal was aus Aserbaidschan kochen. „Badymzhan Dolmasy“ klang für mich erst wie ein Zungenbrecher, dann wie ein Plan. Das Rezept hab Mehr lesen!

Bosanski Lonac (Bosnischer Topf)

Bosanski Lonac (Bosnischer Topf)

Ich hab den Bosanski Lonac zum ersten Mal gemacht, weil ich im Laden vor so einem riesigen Weißkohl stand und kurz dachte: „Okay, entweder ich werde jetzt erwachsen oder ich esse die nächsten fünf Tage nur Krautsalat.“ Ich wollte aber was Warmes. Was, das nach Mehr lesen!

Maccheroni alla poderana

Maccheroni alla poderana

Artischocken sind für mich so ein Gemüse, das immer ein bisschen nach Aufwand aussieht. Diese harten Blätter, die Spitzen, das Putzen. Bei den Maccheroni alla poderana lohnt sich das aber wirklich, vor allem wenn die Artischocken schon küchenfertig vorbereitet sind. Dann steht nach einer guten halben Stunde eine ziemlich rustikale Sauce auf dem Tisch, in der Salsiccia, Bohnen und Tomate zusammenkommen.

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Lammkeule im Heu

Lammkeule im Heu

Heu im Bräter klingt erst mal eher nach Stall als nach Sonntagsessen. Genau deshalb bin ich bei dieser hessischen Lammkeule hängen geblieben. Ich habe so eine Keule selbst noch nicht komplett ausbeint, das wäre bei mir ziemlich sicher ein längeres Projekt geworden. Aber die Idee, Mehr lesen!

Maisbrot

Maisbrot

Beim Kneten sah der Teig erst ziemlich unspektakulär aus. Dann kam dieses warme, leicht süßliche Maismehl-Aroma dazu, und ich war doch neugierig. Maisbrot aus Namibia hatte ich vorher noch nie gebacken. Gerade deshalb fand ich es spannend: kein kompliziertes Brot mit Sauerteig und zig Ruhephasen, Mehr lesen!

Piti-Suppe

Piti-Suppe

Trockenpflaumen in einer Fleischsuppe haben mich erst kurz stutzig gemacht. Ich kenne sie eher aus dem Müsli oder als Snack aus der Tüte. In der Piti-Suppe aus Aserbaidschan geben sie aber keine Dessert-Süße ab, sondern eine dunkle, leicht fruchtige Note. Mit Hammelfleisch, Kichererbsen und Safran klingt das erst ungewohnt. Im Topf ergibt es aber eine erstaunlich ruhige, kräftige Suppe.

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Fisch-Curry

Fisch-Curry

Bei einem Fisch-Curry aus Malaysia darf es in der Küche ruhig ein bisschen nach Urlaub riechen, auch wenn draußen bloß der Nachbar seine Hecke schneidet. Die würzige, leicht säuerliche Richtung gefällt mir besonders gut, weil der Fisch dabei nicht unter einer schweren Soße verschwindet. Dazu Mehr lesen!

Fritto misto alla milanese (Innereientopf nach Mailänder Art)

Fritto misto alla milanese (Innereientopf nach Mailänder Art)

Beim Begriff Fritto misto denken viele erst mal an Fisch oder an gemischtes Frittiergut aus dem Urlaub. Die Mailänder Variante geht deutlich weiter: Bries, Leber, Kutteln und je nach Verfügbarkeit auch Lunge oder Hirn kommen zusammen auf den Teller. Das klingt für manche erst ungewohnt, ist aber eine ehrliche Resteverwertungsküche mit sehr unterschiedlichen Texturen. Knusprige Panade, zarte Leber und gebratenes Gemüse gehören hier bewusst nebeneinander.

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Florida Ambrosia

Florida Ambrosia

Bei Florida Ambrosia steht erst einmal eine große Schüssel mit glänzenden Zitrusfrüchten auf dem Tisch, und schon sieht die Küche ein wenig freundlicher aus. Gerade an grauen Tagen im Süden, wenn draußen vielleicht Nieselregen statt Palmenwetter angesagt ist, hole ich mir so ein bisschen Sonne Mehr lesen!

Aplets (Apfelbonbons)

Aplets (Apfelbonbons)

Apfelbonbons hatte ich lange eher in der Kategorie „klingt nett, klebt bestimmt überall“ abgespeichert. Bei Aplets stimmt der erste Teil zum Glück: Sie sind wirklich nett – nur viel weniger Bonbonladen und viel mehr kleine, weiche Apfel-Walnuss-Würfel mit einer leicht blumigen Note. Der Puderzucker gehört Mehr lesen!