Cesnecka (Knoblauchsuppe)
Internationale Küchen und ihre Rezepte
Ein Dessert aus alten Küchen Mädchenröte ist eines dieser Desserts, die man kaum noch auf Speisekarten findet. Als ich das Rezept wieder in die Hände bekam, hatte ich sofort Bilder von alten Kochbüchern im Kopf, vergilbtes Papier, handschriftliche Notizen am Rand. Meine Großmutter hatte so Mehr lesen!
Ein Grillgericht aus einer Fernsehküche Bul Go Gi habe ich zum ersten Mal nicht selbst gekocht, sondern im Fernsehen gesehen. Es war eine Reportage über Alltagsgerichte in Südkorea, gedreht in kleinen Wohnungen, mit engen Küchen und viel Dampf in der Luft. Eine Familie bereitete dieses Mehr lesen!
Das erste Mal sind mir Zeppelinis auf dem Handy über den Weg gelaufen, irgendwo in einer Facebook-Gruppe. Die Form sah aus wie kleine Kartoffel-U-Boote, und ich dachte erst: „Okay, das wird entweder richtig gut oder eine ziemliche Matsche.“ Am Ende war’s genau mein Ding: bodenständig, Mehr lesen!
Neulich stand ich im Supermarkt hier unten im Süden vor dem Chiliregal und hab kurz überlegt, ob ich mir das wirklich antun will. Ich bin ja Ruhrpott-Kind, aber „scharf“ heißt bei mir: soll Spaß machen, nicht bestrafen. Am Ende hab ich’s doch gemacht – Harissa. Mehr lesen!
Neulich stand ich im Süden vorm Gemüseregal und hab wieder gemerkt: Kürbis ist so ein Ding, das die Leute entweder lieben oder erstmal skeptisch beäugen. Im Ruhrpott war das früher eher „machste Suppe draus, fertig“. Hier unten liegt der Kürbis im Herbst dagegen geschniegelt da wie ein Ausstellungsstück. Ich hab mir dann gedacht: Ich mach was Bodenständiges draus, so wie ich’s mag – Kürbisrahmgemüse mit Wurstscheiben, österreichisch angehaucht, warm, sämig und ohne Theater.
Es gibt Gerichte, die sich anfühlen wie ein Kompromiss, der plötzlich gut ausgeht. Risi e bisi ist so eins: nicht ganz Risotto, nicht ganz Suppe, eher ein sämiger Reis mit Erbsen, der in Venetien ziemlich selbstverständlich wirkt. In Dresden wirkt er vor allem praktisch. Eine Mehr lesen!
Beim Gemüsefach bleib ich manchmal länger stehen als beim Fleisch, und das will was heißen. Groentestoemp ist so ein Gericht, das nach „Beilage“ klingt, aber am Ende mehr kann als nur nebenherlaufen. Deftig, bodenständig, ein bisschen belgisch-unkompliziert. Und durch Speck, Butter und das Wurzelgemüse hat Mehr lesen!
Man merkt erst beim Pflücken, wie viel Respekt so eine Brennnessel verlangt. Handschuhe an, junge Triebe suchen, sauber arbeiten. Im Topf ist sie dann schnell zahm. Dieses Bornessen-Gemois ist hessisch, schlicht und nahrhaft. Eine grüne Beilage, die nach Alltag schmeckt.
Ich hab Dippekuchen das erste Mal in einer WG-Küche kennengelernt, in der plötzlich alles nach Kartoffel und Speck gerochen hat – so richtig „Hier passiert gleich was Gutes“. Ich war skeptisch, weil „Kartoffelteig“ für mich immer nach klebrigem Drama klingt. Aber am Ende war’s eher Mehr lesen!
Neulich an der Gemüsetheke hab ich wieder gemerkt: Auberginen sind so ein Ding, das viele liegen lassen. Zu schwammig, zu bitter, zu viel Arbeit. Dabei kann man aus den Teilen richtig was bauen, wenn man sie sauber vorbereitet. Dieser Auberginenkuchen mit Tomatensauce ist für mich Mehr lesen!
An der Obstkiste im Laden bleibe ich im Herbst zuverlässig bei den dunklen Beeren hängen, die ein bisschen nach Wald und ein bisschen nach „Oma hat’s irgendwie immer hinbekommen“ riechen. Fliederbeersuppe ist so ein Gericht: schlicht, sächsisch-anhaltisch verortet, und trotzdem überraschend modern, wenn man es Mehr lesen!
Beim Metzger stehe ich manchmal länger vor der Theke, als ich eigentlich vorhatte. Nicht, weil ich mich nicht entscheiden kann, sondern weil ein gutes Stück Schweinekamm einfach danach aussieht, als würde es später von allein für Stimmung am Tisch sorgen. Thüringer Mutzbraten ist so ein Mehr lesen!
Im Asia-Laden um die Ecke stehen manchmal Dinge im Regal, die ich nur halb verstehe – Krabbenpaste ist so ein Kandidat. Sie riecht erst mal nach „Warum mache ich das?“, aber genau das macht sie spannend: ein kleiner, sehr direkter Shortcut zu indonesischer Aromatik, ohne dass meine kleine Küche dafür zur Produktionsstätte werden muss.
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Neulich stand ich im Supermarkt vorm Käse-Regal und hab mich dabei ertappt, wie ich ernsthaft über „Gouda jung“ vs. „Gouda mittelalt“ philosophiert hab – als wäre das ein Projekt-Meeting. Neben mir Jonas: „Mama, nimm den, der am schnellsten schmilzt.“ Gut. Kind hat Prioritäten. Und genau Mehr lesen!
Ich stand im Asia-Laden bei uns um die Ecke und hab Palmöl gesucht. Nicht aus „ich brauch das unbedingt“-Gründen, sondern weil ich dieses Gericht aus Guinea-Bissau unbedingt mal testen wollte: Macarra com Citi. Hähnchen, Erdnüsse, Tomaten. Klingt erstmal simpel. Und dann kommt dieser Moment, wo Mehr lesen!
Neulich stand ich im Supermarkt vor dem Polentaregal und habe kurz gestutzt: Polentamehl für einen Kuchen? Das klingt erst mal nach „wird bestimmt trocken“. Genau das Gegenteil ist bei Bustrengo der Fall – dieser Früchtekuchen aus San Marino ist eher saftig, dicht und angenehm rustikal. Kein feines Törtchen, sondern ein Kuchen, der nach Äpfeln, Zitrus und Trockenfrüchten duftet und sich gut in kleine Stücke schneiden lässt.
Neulich stand ich vor dem Nussregal und habe gemerkt, wie schnell man sich vergreift: Mandelnblättchen, gehackte Mandeln, Haselnüsse – alles sieht ähnlich aus, aber im Gebäck macht es einen deutlichen Unterschied. Bei diesen belgischen Boterkletskoppen ist genau diese Mischung der kleine Trick: erst Röstaroma, dann Mehr lesen!
Im Kühlregal stand ich neulich länger vor dem Ricotta als geplant: 450 Gramm sind eine Ansage, wenn man sonst eher „ein Becher, passt schon“ kocht. Aber genau diese Übertreibung (die sich gar nicht wie eine anfühlt) gehört zu diesem neapolitanischen Osterkuchen: viel Ricotta, Zitrus, ein Mehr lesen!
Saure Kutteln gehören für mich zu den Gerichten, die sofort ein sehr konkretes Bild hervorrufen: dunkles Holz, kariertes Tischtuch, der Geruch von angebratenen Zwiebeln und ein großer Topf, der langsam vor sich hin köchelt. Mein erstes bewusstes Erlebnis mit diesem Gericht hatte ich nicht zu Hause, sondern in einer kleinen schwäbischen Wirtschaft auf dem Land. Wir waren damals auf einer kurzen Wochenendreise unterwegs, eher zufällig dort gelandet, und auf der handgeschriebenen Tageskarte standen neben Linsen und Spätzle eben auch Saure Kutteln. Neugier hat gesiegt – und ich habe es nicht bereut.
Ich stand im Supermarkt vor dem Schinkenregal und hab mich kurz gefragt, wer eigentlich auf die Idee kommt, rohen Schinken erst mal in Buttermilch zu baden. Klingt komisch. Ich hab’s trotzdem gemacht. Und ja: Das Ergebnis ist irgendwie oldschool, ein bisschen festlich und erstaunlich lecker.
Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind mit KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.
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