Die Küchen der Welt entdecken

Boeuf Stroganoff

Boeuf Stroganoff

Ein Klassiker, der nach Sonntag schmeckt Boeuf Stroganoff ist für mich ein Gericht, das sofort eine gewisse Feierlichkeit mitbringt, ohne wirklich kompliziert zu sein. Ich erinnere mich gut an einen Filmabend vor vielen Jahren, noch bevor wir Kinder hatten. Es lief ein älterer Historienfilm, irgendwo Mehr lesen!

Borschtsch

Borschtsch

  Ein Eintopf, der Geduld verlangt Borschtsch ist für mich kein Gericht, das man spontan kocht. Er gehört zu den Rezepten, bei denen ich vorher weiß: Heute läuft alles ein bisschen langsamer. Vielleicht liegt das an der Roten Bete, die erst gekocht, dann abgekühlt und Mehr lesen!

Borschtsch

Borschtsch

Ein Suppentopf voller Geschichte

Borschtsch ist für mich untrennbar mit meiner Studienzeit verbunden. Damals habe ich mir abends gern Reportagen angeschaut, vor allem solche über Länder, die mir fremd waren und gleichzeitig seltsam vertraut wirkten. Eine davon handelte von Alltagsküche in osteuropäischen Familien. Immer wieder tauchte dieser tiefrote Suppentopf auf, dampfend, schwer, fast ehrfürchtig behandelt. Borschtsch war dort kein Trendgericht, sondern Alltag, Erinnerung und Identität in einem.

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Sillisalaatti (Finnischer Heringssalat)

Sillisalaatti (Finnischer Heringssalat)

Winter, Fernsehen und ein merkwürdiger Salat Sillisalaatti habe ich das erste Mal nicht gegessen, sondern gesehen. In einer Reportage über den Alltag in Finnland, an einem dieser dunklen Winterabende, an denen draußen alles grau ist und man selbst mit einer Decke auf dem Sofa sitzt. Mehr lesen!

Rocky Mountain Blueberry French Toast (Blaubeer-Weichkäse-Soufflée)

Rocky Mountain Blueberry French Toast (Blaubeer-Weichkäse-Soufflée)

  Frühstück mit Blick auf die Berge Dieses Blaubeer-Weichkäse-Soufflée ist für mich untrennbar mit einer Reise verbunden, die ich vor einigen Jahren gemacht habe. Es war eine Rundreise durch den Westen der USA, mit ein paar Tagen in den Rocky Mountains. Wir wohnten in einer Mehr lesen!

Kloppschinken

Kloppschinken

Ein Gericht, das erst einmal irritiert

Kloppschinken ist so ein Rezept, bei dem ich beim ersten Lesen kurz gestutzt habe. Schinken klopfen, panieren, ausbacken – das klang für mich zunächst nach Improvisation oder Resteküche. Begegnet ist mir das Gericht in einer Reportage über alte Alltagsgerichte aus Mecklenburg-Vorpommern. Eine ältere Frau erzählte dort ganz ruhig, dass Kloppschinken früher etwas ganz Normales gewesen sei. Kein Sonntagsessen, aber etwas Besonderes für den Alltag.

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Pommersche weiße Pfeffernüsse

Pommersche weiße Pfeffernüsse

Ein Weihnachtsgebäck ohne großes Aufsehen Pommersche weiße Pfeffernüsse sind mir zum ersten Mal in einem alten handgeschriebenen Rezeptheft begegnet, das ich vor Jahren auf einem Flohmarkt gekauft habe. Zwischen vergilbten Seiten, Flecken von Butter und Randnotizen stand dieses Rezept, ganz schlicht, ohne Mengenangaben für Gewürze, Mehr lesen!

Potthucke

Potthucke

Ein Gericht mit Dialekt und Charakter Potthucke ist eines dieser Worte, die man einmal hört und nie wieder vergisst. In meiner Kindheit im Ruhrgebiet tauchte es zwar nicht auf dem heimischen Speiseplan auf, aber es fiel gelegentlich, wenn Verwandte aus Westfalen zu Besuch waren. Dann Mehr lesen!

Blindhuhn (Westfälischer Eintopf)

Blindhuhn (Westfälischer Eintopf)

Ein Topf voller Geschichte

Blindhuhn ist so ein Gericht, bei dem ich sofort an meine Kindheit im Ruhrgebiet denken muss, auch wenn der Eintopf klar aus Westfalen stammt. Der Name hat mich als Kind immer irritiert. Ich habe mir ernsthaft vorgestellt, irgendwo müsse doch ein Huhn mitgekocht werden. Meine Mutter hat dann nur gelacht und gesagt, dass ein Blindhuhn ja auch mal ein Korn findet. Damals habe ich das hingenommen, verstanden habe ich es erst viel später.

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Dicker Reis mit Pflaumen

Dicker Reis mit Pflaumen

Ein Teller Kindheit aus dem Ruhrgebiet Dicker Reis mit Pflaumen gehört für mich fest zu meiner Kindheit im Ruhrgebiet, auch wenn das Gericht eigentlich aus Westfalen stammt. Bei uns zu Hause wurde es regelmäßig gekocht, meist an Tagen, an denen es draußen grau war und Mehr lesen!

Gräun Hiring kak´t un Sempsoß (Gekochte grüne Heringe mit Senfsoße)

Gräun Hiring kak´t un Sempsoß (Gekochte grüne Heringe mit Senfsoße)

Ein Fischgericht, das Respekt verlangt Gräun Hiring kak´t un Sempsoß ist eines dieser Gerichte, bei denen ich kurz innehalte, bevor ich anfange zu kochen. Nicht, weil es kompliziert wäre, sondern weil es eine gewisse Haltung verlangt. Ganze Heringe, mit Kopf und Innereien, nichts Filetiertes, nichts Mehr lesen!

Meckelbörger Boddermelksupp (Mecklenburger Buttermilchsuppe)

Meckelbörger Boddermelksupp (Mecklenburger Buttermilchsuppe)

Ein Löffel Norden im Kopf

Die Meckelbörger Boddermelksupp habe ich zum ersten Mal nicht gegessen, sondern gesehen. In einer späten Fernsehdokumentation über alte norddeutsche Alltagsküche. Es war einer dieser Abende, an denen ich eigentlich nur nebenbei schauen wollte, während noch eine Maschine Wäsche lief. Und dann blieb ich hängen. An einer einfachen, hellen Suppe, die mehr nach Erinnerung aussah als nach Dessert.

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Erzgebirgischer Kaninchenbraten

Erzgebirgischer Kaninchenbraten

Ein Sonntagsessen aus einer anderen Zeit Erzgebirgischer Kaninchenbraten ist für mich untrennbar mit ruhigen Sonntagen verbunden. Nicht mit großen Familienfesten, sondern mit diesen stillen Nachmittagen, an denen der Tag langsam vergeht und das Essen schon vormittags vorbereitet wird. Ich habe das Gericht zum ersten Mal Mehr lesen!

Sächsische Eierschecken

Sächsische Eierschecken

Ein Blech voller Erinnerungen Sächsische Eierschecke ist für mich so ein Kuchen, der sofort Bilder im Kopf auslöst. Ich bin zwar im Ruhrgebiet aufgewachsen, aber meine Tante ist vor vielen Jahren nach Dresden gezogen. Als wir sie früher besucht haben, stand dieser Kuchen fast immer Mehr lesen!

Sächsische Fliederbeersuppe

Sächsische Fliederbeersuppe

Ein Duft, der sofort Herbst ist

Fliederbeersuppe ist für mich untrennbar mit dem Spätsommer verbunden. Mit diesen Tagen, an denen es morgens schon kühl ist, aber die Sonne mittags noch Kraft hat. Ich kann mich gut daran erinnern, wie meine Großmutter früher sagte, jetzt sei genau die richtige Zeit für Holunder. Der Duft der kochenden Beeren hat sich durch die ganze Küche gezogen, schwer, fruchtig und ein kleines bisschen herb. Bis heute ist das für mich der Geruch von Übergang, wenn der Sommer langsam Platz macht.

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Vogtländer Karpfen

Vogtländer Karpfen

Ein Gericht aus einer anderen Zeit Vogtländer Karpfen ist für mich eines dieser Gerichte, die sofort Bilder im Kopf erzeugen. Keine schicken Teller, keine großen Effekte, sondern ein Essen, das langsam entsteht und nach Geduld schmeckt. Ich habe dieses Rezept zum ersten Mal bei einer Mehr lesen!

Escalope de cabillaud au cidre (Kabeljaukottelets)

Escalope de cabillaud au cidre (Kabeljaukottelets)

Fisch, Wind und Apfelbäume Dieses Gericht erinnert mich sofort an unsere Reise in die Normandie. An Tage, an denen der Himmel ständig seine Farbe wechselte und der Wind vom Meer her kam. Wir waren viel unterwegs, haben kleine Orte angefahren und oft einfach dort gegessen, Mehr lesen!

Gâche (Normannisches Hefebrot)

Gâche (Normannisches Hefebrot)

Ein Brot, das nach Wochenende schmeckt

Gâche ist für mich kein Brot für den Alltag. Es ist ein Brot für langsame Morgen, für gedeckte Tische und für diesen Moment, wenn man merkt, dass der Tag nichts weiter vorhat. Kennengelernt habe ich Gâche in der Normandie, bei einer Reise, die wir ohne großen Plan gemacht haben. Viel Autofahren, kleine Orte, Bäckereien, in denen es nach Butter und Hefe roch. Dieses Brot lag dort oft neben Croissants und Brioche, sah unscheinbar aus und war doch etwas ganz Eigenes.

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Knusprige Karamelläpfel mit Calvados

Knusprige Karamelläpfel mit Calvados

Apfelduft und grauer Himmel Die Normandie ist für mich untrennbar mit Äpfeln verbunden. Wir waren dort vor ein paar Jahren auf einer Reise, eher spontan, eher ruhig. Viel Küste, wechselhaftes Wetter und dieses ganz eigene Licht, das alles etwas weicher wirken lässt. An einem Nachmittag Mehr lesen!

Kattama (Kirgisisches Fladenbrot)

Kattama (Kirgisisches Fladenbrot)

Ein Brot, das ich erst nachschlagen musste Kattama ist eines dieser Rezepte, bei denen ich zuerst gestutzt habe. Kirgisistan stand bislang nicht auf meiner kulinarischen Landkarte, und ehrlich gesagt wusste ich kaum mehr als die grobe geografische Lage. Als ich über dieses Fladenbrot gestolpert bin, Mehr lesen!