Die Küchen der Welt entdecken

Tamales

Tamales

Neulich stand ich im Asia-Laden hier bei uns im südlichen Bayern vor einem Stapel Bananenblätter und hab mich gefühlt wie früher im Ruhrgebiet vor’m Süßigkeitenregal: leicht überfordert, aber sehr entschlossen. Jonas war natürlich sofort dabei („Mama, das sieht aus wie Dinosaurier-Futter!“), und Thomas hat nur Mehr lesen!

Harissa (Scharfe tunesische Würzpaste)

Harissa (Scharfe tunesische Würzpaste)

Neulich stand ich im Münsterland vor dem Gewürzregal und hab mich dabei ertappt, wie ich wieder zu den „sicheren“ Standards gegriffen habe – Paprika, Curry, fertig. Und dann dachte ich: Warum eigentlich? Harissa ist bei uns so ein kleines Glas, das in Sekunden aus „ganz Mehr lesen!

Banana Nut Bread (Bananenbrot)

Banana Nut Bread (Bananenbrot)

Am zuverlässigsten wird Bananenbrot, wenn die Bananen eigentlich schon zu weich fürs Obstschälchen sind. Diese dunklen, sehr reifen Dinger bringen Aroma und Saftigkeit mit, ohne dass man groß nachhelfen muss. Walnüsse dazu, Kastenform, ruhige Hitze. Mehr braucht’s nicht.

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Spinach Salad with Beetroots (Spinatsalat mit Roter Bete)

Spinach Salad with Beetroots (Spinatsalat mit Roter Bete)

Im Glas mit eingelegter Roter Bete schwimmt immer ein Saft mit, den ich früher automatisch weggeschüttet habe. Irgendwann ist mir beim Aufräumen aufgefallen, wie absurd das eigentlich ist: Da steckt Farbe, Säure und ein bisschen Erdigkeit drin – also genau das, was einem Spinat-Rucola-Salat manchmal Mehr lesen!

Hut Bil Karfas (Fisch-Sellerie Eintopf)

Hut Bil Karfas (Fisch-Sellerie Eintopf)

Neulich stand ich im Laden vor einem auffallend schönen Stück Staudensellerie und dachte erst: „Ach, wieder Suppe?“ Dann fiel mir ein algerisches Rezept aus dem Internet ein, das ich mir vor einiger Zeit abgespeichert hatte: Hut Bil Karfas, ein Fisch-Sellerie-Eintopf aus dem Ofen. Klingt schlicht, Mehr lesen!

Geschmorte Zwiebeln

Geschmorte Zwiebeln

Neulich stand ich im Supermarkt vor diesem Zwiebel-Berg und hab mir kurz eingeredet, ich sei ein vernünftiger Mensch, der „nur schnell“ ein Netz mitnimmt. Tja. Zuhause lagen dann gefühlt genug Zwiebeln, um halb Niedersachsen zu versorgen – und Thomas meinte trocken, ob ich jetzt auf Zwiebelanbau umschule. Also hab ich das gemacht, was ich am besten kann: aus einer kleinen Übertreibung ein Abendessen bauen. Geschmorte Zwiebeln sind nämlich genau so eine Beilage, die unscheinbar startet und am Ende heimlich allen die Show stiehlt.

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Sfafid allusch (Lammspiesschen)

Sfafid allusch (Lammspiesschen)

Beim Metzger bleibe ich bei Lamm selten lange unentschlossen stehen. Gutes Fleisch erkennt man schnell. Feine Faser, heller Fettansatz, sauberer Geruch. Für diese Sfafid allusch, also Lammspießchen, braucht es keine große Gewürzkiste. Nur ordentliches Material und eine Pfanne, die Hitze hält.

Sambousik (Gefüllte Teigtaschen)

Sambousik (Gefüllte Teigtaschen)

Neulich im türkischen Laden hier unten im Süden hab ich wieder so einen Stapel Brick-Teig gesehen. Da musste ich grinsen: Früher im Ruhrpott gab’s bei uns Teigtaschen eher aus’m Tiefkühler, heute falte ich die Dinger selber – und zwar ganz gemütlich. Sambousik sind libanesische, gefüllte Mehr lesen!

Red-Red (Kochbananen mit Bohnen)

Red-Red (Kochbananen mit Bohnen)

Neulich stand ich im Asia-Laden vor diesen riesigen Kochbananen und hab kurz überlegt, ob ich sie überhaupt in meinen Einkaufsbeutel kriege, ohne dass es aussieht, als würde ich daheim eine kleine Bananenplantage eröffnen. Jonas fand’s „cool, weil Banane“, Lena war skeptisch („Mama, das ist doch kein richtiges Essen…“), und ich hab mir gedacht: Doch. Genau sowas liebe ich ja – wenn aus einer Zutat, die erstmal fremd wirkt, am Ende was richtig Bodenständiges wird. Red-Red aus Ghana ist für mich genau diese Kategorie: Bohnenbrei, würzig, ein bisschen scharf, dazu süßlich-krosse Kochbananen. Klingt schräg? Ist aber ein Volltreffer.

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Westfälisches Blindhuhn

Westfälisches Blindhuhn

Manchmal reicht ein Geruch, und ich bin wieder im Ruhrpott: Speck, der leise vor sich hin duftet, und so ein Topf, der einfach ruhig vor sich hin kocht. Blindhuhn ist so ein Essen. Klingt erst mal wie ’ne verunglückte Geflügelnummer – ist aber ein ehrlicher Mehr lesen!

Insalata di Tonno e Fagioli (Thunfischsalat mit weißen Bohnen)

Insalata di Tonno e Fagioli (Thunfischsalat mit weißen Bohnen)

Neulich stand ich im Süden im Supermarkt vorm Radicchio und hab kurz an die Küste gedacht: Italien kann so einfach sein, wenn man’s lässt. In Kampanien isst man viel aus dem, was da ist – Bohnen, ein bisschen Thunfisch, Kapern, gutes Öl. Kein Gedöns. Genau Mehr lesen!

Bielefelder Schwarzbrotpudding

Bielefelder Schwarzbrotpudding

Neulich stand ich in Dresden vor dem Brotkorb und hatte dieses typische Problem: Das Roggenbrot war noch da, aber nicht mehr in dem Zustand, in dem man es stolz „frisch“ nennt. Wegwerfen kommt für mich nicht infrage, aber jeden Abend Brotsalat ist auch keine Persönlichkeit. Also habe ich mich an etwas gehalten, das ich mal online gefunden habe: Bielefelder Schwarzbrotpudding – Westfalen trifft Resteverwertung, nur eben süß und ziemlich erwachsen.

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Lettische Kümmelkekse

Lettische Kümmelkekse

Neulich hat meine Partnerin beim Kaffee so’n Keks aus der Dose gefischt und meinte nur: „Heinz, der schmeckt irgendwie nach… Brotgewürz?“ Ich hab gelacht, weil’s stimmt: Kümmel in Keksen klingt erstmal wie falsche Abzweigung. Aber genau das macht die lettischen Kümmelkekse so gut. Nicht geschniegelt, Mehr lesen!

Gefüllte Barbarie-Ente

Gefüllte Barbarie-Ente

Im Laden merke ich’s jedes Jahr wieder: Sobald’s draußen kälter wird, greifen die Leute plötzlich wieder zur Ente. Nicht, weil’s schick ist, sondern weil’s einfach satt und zufrieden macht. Barbarie-Ente ist da für mich ein guter Kompromiss: ordentlich Fleisch, die Haut kann richtig knusprig werden, Mehr lesen!

Wiltshire Lardy Cake (Fruchtkuchen mit Schweinespeck)

Wiltshire Lardy Cake (Fruchtkuchen mit Schweinespeck)

Im Supermarkt hier unten in Süddeutschland steh ich manchmal vor dem Butterregal wie früher vor’m Sicherungskasten: viele Optionen, aber am Ende muss es einfach funktionieren. Neulich hatte ich so eine Lust auf was „Richtiges“ zum Kaffee – nix Feines mit Glasur und Gedöns, sondern ein Stück Kuchen, das satt macht und nach Handwerk schmeckt. Da fiel mir dieser Wiltshire Lardy Cake wieder ein. Fruchtkuchen mit Schweineschmalz. Klingt erstmal schräg, ist aber verdammt gut – süß, saftig, ein bisschen karamellig und mit ordentlich Rosinen drin.

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Creamy Gravy

Creamy Gravy

In Dresden bekomme ich vieles ziemlich gut – nur dieses spezielle Soul-Food-Gefühl aus „alles wird besser mit Soße“ muss ich mir manchmal selbst bauen. Creamy Gravy ist dafür mein Shortcut: wenige Zutaten, ein Topf, und plötzlich wirkt sogar ein eher nüchterner Teller wie Absicht.

Sienboonsopp

Sienboonsopp

Beim Aufräumen ist mir neulich ein handbeschriftetes Glas in die Hände gefallen, das ich irgendwann mal aus Niedersachsen mitgeschleppt habe. „Sienboonsopp“ stand drauf, als wäre es das Normalste der Welt. Ist es wahrscheinlich auch – nur eben nicht in Dresden. Ich mag solche Getränke, die Mehr lesen!

Rocky Mountain Bean Chowder (Bohneneintopf)

Rocky Mountain Bean Chowder (Bohneneintopf)

Neulich im Wohnmobil, irgendwo zwischen zwei Stellplätzen, hab ich gemerkt: Wenn’s draußen frisch ist und drinnen wenig Platz, dann will ich was, das satt macht und nicht viel Theater braucht. Diese Rocky Mountain Bean Chowder hab ich vor ’ner Weile im Internet aufgeschnappt – klingt groß, ist aber im Grunde ein ehrlicher Bohneneintopf, schön sämig, mit Gemüse drin und am Ende ein Schuss Milch für die Ruhe im Topf. Meine Partnerin sagt dann immer: „Jetzt wird’s gemütlich.“ Da hat sie ausnahmsweise mal recht.

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Türkischer Auberginensalat

Türkischer Auberginensalat

Neulich im Asia-Laden an der Ecke stand ich vor einem Regal mit Ölen und hatte kurz dieses „Ich brauche eigentlich nichts“-Gefühl. Zehn Minuten später war Sesamöl im Korb, weil ich weiß, was es mit Auberginen macht: Es zieht ihnen dieses Rauchige noch ein Stück weiter Mehr lesen!

Between The Sheets

Between The Sheets

Neulich stand ich in meiner Dresdner Küche, eigentlich schon im Feierabendmodus, und hab gemerkt: Ich will nichts Kompliziertes, aber auch nichts Langweiliges. So ein Drink ist dafür ideal. Der Between The Sheets wirkt erst mal wie ein eleganter Klassiker mit leichtem Augenzwinkern – und genau Mehr lesen!