Die Küchen der Welt entdecken

Šaltibarščiai (Kalte Rote-Bete-Suppe)

Šaltibarščiai (Kalte Rote-Bete-Suppe)

Rote Bete hat diese Angewohnheit, in der Küche sofort die Hauptrolle zu übernehmen. Ein Tropfen auf dem Brett, und selbst der nüchternste Dienstag bekommt Farbe. Bei Šaltibarščiai ist genau das erwünscht: Die litauische kalte Suppe leuchtet fast unverschämt pink, schmeckt aber angenehm klar, säuerlich und Mehr lesen!

Tea Cream (Teecreme)

Tea Cream (Teecreme)

Eine Dessertcreme, die nach Tee schmeckt, klingt erst einmal nach einer Idee aus einem Hotel, in dem die Teekanne mehr Aufmerksamkeit bekommt als der Kaffee. Dabei ist diese Tea Cream erstaunlich schlicht: Milch, Eier, Sahne, Gelatine – und ein Tee, der hier nicht nur nebenbei Mehr lesen!

Bistecchine alla napoletana (Geschmorte Rindersteaks)

Bistecchine alla napoletana (Geschmorte Rindersteaks)

Bei kleinen Rindersteaks denke ich sofort: Bitte nicht trocken werden. Genau deshalb fand ich diese neapolitanische Variante spannend. Die Steaks liegen nicht allein in der Form, sondern auf einer saftigen Schicht aus Champignons, Petersilie und Schinken. Beim ersten Blick wirkt das fast ein bisschen altmodisch. Nach dem Schmoren riecht die Küche aber ziemlich gut nach Zitrone, Pfeffer und gebratenen Pilzen.

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Alu Kari / Aloo Tarkari (Kartoffel-Curry)

Alu Kari / Aloo Tarkari (Kartoffel-Curry)

Die Kartoffeln waren schon gekocht, der Reis stand noch warm im Topf, und draußen trommelte der Regen gegen die Scheibe vom Wohnmobil. Für solche Abende mag ich Gerichte, die mit wenig Platz und einer einzigen Pfanne auskommen. Dieses nepalesische Kartoffel-Curry, oft Aloo Tarkari genannt, bringt Mehr lesen!

Fufu

Fufu

Bei uns daheim wird bei „Brei“ normalerweise erst einmal skeptisch geguckt – besonders von zwei Kindern, die Kartoffelpüree zwar mögen, aber bitte nur dann, wenn es eindeutig als Kartoffelpüree erkennbar ist. Fufu sieht auf den ersten Blick schlicht aus, hat aber eine ganz eigene Rolle Mehr lesen!

Haggis

Haggis

Haggis ist weit mehr als ein Rezept aus Innereien – es ist ein kulinarisches Symbol für Schottland und ein Gericht, das tief in der Geschichte und im Selbstverständnis des Landes verwurzelt ist. Seine Ursprünge liegen in einer Zeit, in der nichts vom geschlachteten Tier verschwendet wurde. Herz, Lunge und Leber, kombiniert mit Hafermehl und Fett, ergaben eine nahrhafte Mahlzeit, die sich gut haltbar und sättigend zubereiten ließ. Der Schafsmagen diente dabei weniger als Delikatesse, sondern als praktischer Behälter – ein Prinzip, das in vielen traditionellen Küchen Europas zu finden ist.

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Maccheroni alla poderana

Maccheroni alla poderana

Artischocken sind für mich so ein Gemüse, das immer ein bisschen nach Aufwand aussieht. Diese harten Blätter, die Spitzen, das Putzen. Bei den Maccheroni alla poderana lohnt sich das aber wirklich, vor allem wenn die Artischocken schon küchenfertig vorbereitet sind. Dann steht nach einer guten Mehr lesen!

Libanesisches Zicklein

Libanesisches Zicklein

Beim Zicklein lohnt es sich, die Pfanne nicht zu voll zu machen und dem Fleisch etwas Ruhe auf kleiner Flamme zu gönnen. Es braucht keine schwere Sauce und keine lange Zutatenliste: Spinat, Zwiebeln, ein paar Pinienkerne, Zitrone und die angenehme Schärfe der getrockneten Chilis reichen Mehr lesen!

Wurstsalat auf bayerische Art

Wurstsalat auf bayerische Art

Es gibt Tage, da will ich beim Abendessen nicht diskutieren – nicht mit mir selbst und schon gar nicht mit dem Kühlschrank. Wurstsalat ist dann so ein pragmatischer Glücksfall: schneiden, rühren, kurz warten, fertig. Und ja, „bayerische Art“ klingt nach Biergarten und Holzbank, aber am Ende ist es vor allem eins: angenehm herzhaft und erstaunlich aufgeräumt im Geschmack.

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Pita (Griechisches Fladenbrot)

Pita (Griechisches Fladenbrot)

Am Gemüsestand auf dem Wochenmarkt liegen die Gurken und Tomaten oft so geschniegelt da, dass ich automatisch an Tzatziki denke – und dann fehlt eigentlich nur noch etwas, womit man das Ganze aufnehmen kann. Pita ist dafür genau richtig: weich, hell, ein bisschen elastisch, und Mehr lesen!

Moussaká (Auberginenauflauf)

Moussaká (Auberginenauflauf)

Wenn im Süden die Sonne so tut, als wär schon Juni, krieg ich manchmal Appetit auf was, das ein bisschen nach Urlaub schmeckt. Moussaká ist bei uns so ein Kandidat. Nicht geschniegelt, nicht geschniegelt – aber warm, würzig und so ein Auflauf, der den Tag Mehr lesen!

Bosanski Lonac (Bosnischer Topf)

Bosanski Lonac (Bosnischer Topf)

Ich hab den Bosanski Lonac zum ersten Mal gemacht, weil ich im Laden vor so einem riesigen Weißkohl stand und kurz dachte: „Okay, entweder ich werde jetzt erwachsen oder ich esse die nächsten fünf Tage nur Krautsalat.“ Ich wollte aber was Warmes. Was, das nach „Topf auf den Herd, Deckel drauf, Leben läuft weiter“ klingt. Und dann hab ich dieses Rezept irgendwo im Internet aufgeschnappt – Bosnischer Topf, viel Gemüse, Fleisch, lange köcheln lassen. Genau mein Tempo.

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Lothringer Brie – Äpfel

Lothringer Brie – Äpfel

Auf dem Wochenmarkt am Alaunpark lagen die säuerlichen Äpfel so geschniegelt da, als hätten sie einen Nebenjob als Deko. Ich hab sie trotzdem gekauft – nicht für Apfelkuchen, nicht für Kompott, sondern für diese Lothringer Nummer mit Brie, Ei und einem Hauch Weißwein. Klingt erst Mehr lesen!

Grie Soß (Frankfurter grüne Soße)

Grie Soß (Frankfurter grüne Soße)

Am Kräuterstand auf’m Markt hab ich mal wieder gemerkt: Manche Sachen kriegste im Ruhrpott nicht so selbstverständlich wie hier unten im Süden – und umgekehrt. Ich stand da, guck auf diese dicken Bündel Grünzeug und denk mir: „Heinz, jetzt stell dich nicht an. Das ist Mehr lesen!

Seychelles-Curry

Seychelles-Curry

Der Moment, in dem Sojasauce, Senf und Curry zusammen in einer Schüssel landen, wirkt erstmal wie so ein „mal sehen, was das wird“. Ich hatte das Seychelles-Curry irgendwann aus einem Rezept-Post im Internet mitgenommen, weil mich genau diese Marinade neugierig gemacht hat. Und was soll ich sagen: Das schmeckt nicht geschniegelt und geschniegelt, sondern lebendig – würzig, ein bisschen säuerlich, mit Kräutern drin. Genau mein Ding, wenn es im Alltag flott gehen soll, aber trotzdem nach „selbst gekocht“ riecht.

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Kärrnersbraten

Kärrnersbraten

Ich hab diesen Kärrnersbraten nicht aus einer fränkischen Familienlinie geerbt, sondern aus einer ziemlich unspektakulären Internet-Ecke gefischt, irgendwo zwischen Rezept-Post und Kommentarspalte. Und dann stand ich in Dresden in meiner Küche und hatte plötzlich dieses sehr fränkische Problem: eine Fleischtasche, die gefüllt werden will, und Mehr lesen!

Saumagen (Saumaache)

Saumagen (Saumaache)

Der Moment, in dem ich zum ersten Mal „Schweinemagen, bitte“ beim Metzger gesagt hab, war… sagen wir: charakterbildend. Ich stand da im südlichen Bayern, geschniegelt nach dem Büro, und hab innerlich gehofft, dass niemand aus Lenas Klasse ausgerechnet jetzt reinkommt. Der Metzger hat mich angeschaut, Mehr lesen!

Dibbelabbes (Saarländischer Kartoffelkuchen)

Dibbelabbes (Saarländischer Kartoffelkuchen)

Als ich das erste Mal „Dibbelabbes“ gelesen hab, dachte ich ehrlich: Das ist bestimmt wieder so’n Wort, das man nur mit vollem Mund richtig aussprechen kann. Im Saarland sagen sie’s ganz selbstverständlich, und nach dem ersten Blech war mir auch klar, warum. Das ist kein feines Getue, das ist Kartoffel-Ehrlichkeit aus dem Ofen. Und bei uns daheim – Ruhrpott im Herzen, inzwischen Süddeutschland auf’m Klingelschild – kommt sowas genau richtig, wenn man satt werden will und trotzdem was Ordentliches auf dem Tisch haben möchte.

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Fischfilet mit Macadamiasauce

Fischfilet mit Macadamiasauce

Beim ersten Mal war ich ehrlich gesagt skeptisch: Fisch im Blätterteig, dazu Avocado und dann auch noch eine Sauce aus Macadamias – das klang für mich nach „zu viel auf einmal“. Aber genau diese Mischung hat mich dann gekriegt. Der Blätterteig macht’s gemütlich, der Spinat Mehr lesen!

Fasnetszoepfe (Schwaebisch)

Fasnetszoepfe (Schwaebisch)

Es gibt so Tage, da stolpere ich beim Einkaufen über Sahne und denke: „Ach komm, heute wird’s unvernünftig.“ Und zack – hab ich diese schwäbischen Fasnetszöpfle im Kopf. Das ist so ein Gebäck, das bei mir sofort Bilder anknipst: Küchenfenster beschlagen, irgendwo läuft ein Radio, Mehr lesen!