Cumberland Rum Butter

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In einer kühlen Küche lässt sich aus wenigen einfachen Vorräten etwas machen, das beinahe nach Festtag schmeckt. Diese Cumberland Rum Butter ist so eine Kleinigkeit: weich geschlagene Butter, brauner Zucker, ein Schuss Rum und etwas Muskat. Mehr braucht es nicht, aber auf einem noch leicht warmen süßen Brötchen ist sie erstaunlich schnell verschwunden.
Eine süße Butter aus Cumbria
Cumberland, heute Teil der englischen Grafschaft Cumbria, ist für herzhafte Küche ebenso bekannt wie für kräftige, unkomplizierte Süßspeisen. Rum Butter wird dort traditionell gern zu süßem Gebäck gereicht, besonders in der kälteren Jahreszeit. Sie erinnert ein wenig an eine streichfähige Füllung, bleibt aber deutlich butteriger und weniger schwer als viele Cremes.
Der braune Zucker bringt nicht nur Süße mit, sondern auch eine leicht malzige, karamellige Note. Der Rum soll sich dabei bemerkbar machen, ohne alles andere zu überdecken. Ein guter, nicht zu scharfer brauner Rum passt hier besonders gut. Wer es zurückhaltender mag, beginnt mit zwei Esslöffeln und kostet dann vorsichtig nach.
Butter weich schlagen, nicht schmelzen
Entscheidend ist die Temperatur der Butter. Sie sollte weich sein, aber keinesfalls flüssig. In einer leicht erwärmten Schüssel lässt sie sich gut aufschlagen und wird hell und cremig. Ist sie zu kalt, bleiben kleine feste Stückchen zurück; ist sie zu warm, wird die Rum Butter später eher ölig als luftig.
Den Zucker nach und nach einarbeiten. Feiner brauner Zucker löst sich besser auf als sehr grobkörniger, doch ein ganz leichtes Knirschen darf bei dieser Zubereitung ruhig bleiben. Es gehört ein wenig dazu. Der Rum kommt erst hinein, wenn Butter und Zucker schon verbunden sind, damit die Masse nicht unnötig weich wird.
Muskat mit ruhiger Hand dosieren
Frisch geriebene Muskatnuss ist bei dieser Butter deutlich angenehmer als fertig gemahlenes Pulver. Schon eine kleine Prise reicht aus. Sie gibt Wärme und Tiefe, soll aber nicht den Eindruck erwecken, man hätte eine Gewürzmischung angerührt.
Nach dem Abschmecken kommt die Rum Butter in eine kleine Schale und für eine Weile in den Kühlschrank. Dort wird sie wieder streichfest. Vor dem Servieren darf sie etwa zehn bis fünfzehn Minuten bei Raumtemperatur stehen, dann lässt sie sich sauber auftragen und schmilzt schön auf dem Gebäck.
Zu süßen Brötchen und einem kräftigen Tee
Am besten passt Cumberland Rum Butter zu Rosinenbrötchen, Milchbrötchen, Scones oder einem einfachen Hefezopf. Auch auf Toast ist sie gut aufgehoben, solange dieser nicht zu dunkel geröstet ist. Dazu gehört eine Tasse schwarzer Tee, gern kräftig und ohne viel Schnickschnack.
Im Kühlschrank hält sich die Butter in einem gut verschlossenen Gefäß einige Tage. Zum Frühstück ist sie vielleicht etwas zu üppig, aber an einem grauen Nachmittag mit warmem Gebäck hat sie genau ihren Platz.
Cumberland Rum Butter
Zutaten
- 225 gr Butter
- 175 gr Brauner Zucker
- 3 El Rum
- Muskatnuss
Und so wird's gemacht:
- Butter in eine erwärmte Schüssel geben und schaumig schlagen. Zucker und Rum uterrühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Mit Muskatnuss abschmecken.
- In eine Schüssel geben und kühl stellen.
- Zu süßen Brötchen zum Tee servieren.
Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.
