Banana Nut Bread (Bananenbrot)

Inhalt
Am zuverlässigsten wird Bananenbrot, wenn die Bananen eigentlich schon zu weich fürs Obstschälchen sind. Diese dunklen, sehr reifen Dinger bringen Aroma und Saftigkeit mit, ohne dass man groß nachhelfen muss. Walnüsse dazu, Kastenform, ruhige Hitze. Mehr braucht’s nicht.
Wenn die Banane fast zu reif ist, ist sie genau richtig
Für Banana Nut Bread nehme ich nur sehr reife Bananen. Die Schale darf ruhig dunkel sein. Dann sind sie süßer und lassen sich ohne Kraftaufwand zerdrücken. Das spart Zucker-Gefummel und gibt dem Teig Körper.
Ich zerdrücke die Bananen mit der Gabel. Nicht pürieren. Ein paar kleine Stückchen im Teig sind gut. Das Brot bleibt dadurch saftig und wirkt nicht wie Kuchenbrei.
Zwei Schüsseln, ein Grundsatz: Teig nicht tot rühren
Das Rezept ist klassisch: erst trocken, dann nass. In der ersten Schüssel landen Mehl, Backpulver, Natron und Salz. Das wird sauber vermischt, damit später nichts klumpt.
In der zweiten Schüssel rühre ich Eier, Zucker, Vanillezucker, zerdrückte Bananen, Öl und Buttermilch zusammen. Muss nicht lange. Dann kommt die nasse Mischung zur Mehlmischung.
Wichtig ist der Punkt „schnell durchmengen“. Sobald kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist, ist Schluss. Zu lang gerührt macht das Ergebnis zäh. Das ist wie beim Holz: zu viel Arbeit an der falschen Stelle sieht man am Ende.
Walnüsse: grob hacken, damit man was zu beißen hat
Die Walnüsse hacke ich nicht zu fein. Es soll im fertigen Brot klare Stücke geben. Die bringen Biss und einen herben Gegenpol zur Banane.
Ich rühre die Nüsse erst ganz am Ende unter. Kurz, zwei, drei Züge. Dann ab in die Form.
Backen bei 160 Grad: lieber ruhig als heiß
Gebacken wird in der gefetteten Kastenform bei 160 Grad, ungefähr 50 Minuten. Die moderate Temperatur ist hier hilfreich. Der Teig ist feucht, und bei zu viel Hitze wird die Kruste schnell dunkel, während die Mitte noch nachgibt.
Nach etwa 45 Minuten schaue ich das erste Mal. Jeder Ofen läuft anders. Stäbchenprobe: Kommt es sauber raus oder nur mit ein paar feuchten Krümeln, passt es. Klebt noch Teig dran, braucht es Zeit.
Nach dem Backen lasse ich das Brot kurz in der Form stehen, dann stürze ich es auf ein Gitter. Wenn es in der Form ausdampft, wird die Kruste weich.
So bleibt es saftig – und so esse ich’s am liebsten
Am nächsten Tag ist Banana Nut Bread oft noch besser. Es zieht durch, wird runder im Geschmack und bleibt saftig. In Folie oder Dose hält es ein paar Tage problemlos.
Zum Essen reicht mir eine dicke Scheibe. Pur. Wer mag, nimmt Butter dazu. Mehr ist nicht nötig.
Banana Nut Bread (Bananenbrot)
Zutaten
- 250 g Mehl
- 175 g Zucker
- 1 TL Natron
- 1/2 TL Backpulver
- 1/4 TL Salz
- 2 Eier
- 3 zerdrückte sehr reife Bananen
- 100 ml Öl
- 75 ml Buttermilch
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 100 g gehackte Walnüsse
Und so wird's gemacht:
- In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Eier, Zucker, Vanillezucker, Bananen, Öl und Buttermilch in einer zweiten Schüssel verrühren. Zur Mehlmischung geben und schnell durchmengen. Dann die Nüsse unterrühren.
- In einer gefetteten Kastenform bei 160 Grad etwa 50 Minuten backen.
Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.
