Falafel

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Bei Falafel entscheidet nicht die Gewürzmischung zuerst, sondern die Kichererbse. Sie muss über Nacht einweichen, bleibt aber ungekocht. Mit vorgekochten Kichererbsen aus der Dose wird die Masse weich und die Bällchen fallen im Öl leicht auseinander. Das ist ein häufiger Fehler und lässt sich einfach vermeiden.
Rohe eingeweichte Kichererbsen für eine feste Masse
Die eingeweichten Kichererbsen kommen gut abgetropft in die Küchenmaschine. Petersilie, Zwiebel und Knoblauch werden mit zerkleinert. Die Masse soll fein sein, aber nicht zu Brei werden. Kleine Stückchen dürfen sichtbar bleiben. Sie geben den Falafel später etwas Struktur.
Vier Esslöffel Wasser reichen meist aus. Die Masse muss sich mit einem Löffel zusammendrücken lassen und ihre Form halten. Wirkt sie trocken und krümelig, kommt esslöffelweise noch etwas Wasser dazu. Ist sie zu weich, hilft eine kurze Ruhezeit. Dann können die Kichererbsen und das Natron Flüssigkeit besser aufnehmen.
Piment, Zimt und Cumin nicht zu zaghaft einsetzen
Die Würzung ist kräftig, aber nicht scharf. Cumin bringt die erdige, warme Note, Koriander etwas Frisches und Piment eine dunklere Würze. Der kleine Anteil Zimt wirkt im Hintergrund. Er soll nicht nach Süßspeise schmecken, sondern die Gewürze zusammenhalten.
Ungeschälter Sesam passt gut dazu. Er wird außen beim Frittieren nussig und gibt den Bällchen eine raue, feste Hülle. Den Sesam beim Formen leicht andrücken, sonst löst er sich zum Teil im Öl.
Heißes Öl und nicht zu viele Bällchen auf einmal
Das Öl muss ordentlich heiß sein. Gibt man einen kleinen Krümel Falafelmasse hinein, sollte er gleich lebhaft brutzeln. Bei zu niedriger Temperatur saugen sich die Bällchen mit Öl voll. Bei zu heißem Öl werden sie außen dunkel, während sie innen noch nicht gar sind.
Die Falafel lieber in zwei oder drei Portionen frittieren. So fällt die Temperatur nicht zu stark ab. Während des Frittierens mehrmals wenden. Nach wenigen Minuten sollen sie rundum kräftig goldbraun sein. Anschließend kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Mit Salat, Fladenbrot oder einfach pur
Frisch aus dem Öl sind Falafel außen knusprig und innen saftig-körnig. Dazu passt ein einfacher Salat aus Tomaten, Gurke, Zwiebeln und etwas Zitronensaft. Fladenbrot und ein Joghurt- oder Tahinidip machen daraus eine vollständige Mahlzeit.
Übrig gebliebene Falafel lassen sich am nächsten Tag in der Pfanne wieder erwärmen. Ganz so knusprig wie frisch frittiert werden sie nicht mehr, aber mit etwas Salat im Brot funktionieren sie weiterhin gut.
Falafel
Zutaten
- 600 g Kichererbsen über Nacht eingeweicht
- 1 Bund Petersilie
- 1 kleine Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- 1 EL Salz
- 1/2 EL Piment
- 1 TL Zimt
- 1 EL Koriander
- 1 EL Cumin
- 1 TL Natron
- 100 g Sesamsaat ungeschält
- Olivenöl zum Fritieren
Und so wird's gemacht:
- Alle Zutaten bis auf den Sesam in der Küchenmaschine zerkleinern. Etwa vier Eßlöffel Wasser dazugeben.Sesam auf einenTeller streuen. Mit einem Löffel Bällchen formen, in Sesam wälzen und leicht andrücken. Im heißen Öl fritieren. Dabei mehrmals wenden, damit sie gleichmäßig braun werden. Zusammen mit einem Salat servieren.
Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.
