Margarita

Inhalt
- Frozen Margarita: Wenn der Mixer kurz die Stimmung rettet
- Die Sache mit dem Salzrand (und warum ich ihn mal liebe, mal ignoriere)
- So wird die Margarita richtig schön „frozen“ (ohne Eissuppe)
- Strawberry Margarita: Wenn’s ein bisschen freundlicher schmecken soll
- Zu stark? Dann wird eben angepasst – wir sind hier nicht in einer Cocktail-Prüfung
- Margarita
Neulich stand ich um halb neun abends in der Küche, Lena suchte „nur kurz“ was Süßes, Jonas diskutierte darüber, ob man im Winter eigentlich Eis essen darf (Spoiler: darf man), und Thomas kam mit diesem Blick rein, der eindeutig „Haben wir noch irgendwas, das nach Wochenende schmeckt?“ bedeutet. Ich hab dann den Mixer rausgekramt – und zack, war die Frozen Margarita mein kleines Feierabend-Upgrade. Nicht fancy, nicht geschniegelt. Einfach kalt, frech und genau richtig, wenn der Tag schon laut genug war.
Frozen Margarita: Wenn der Mixer kurz die Stimmung rettet
Ich mag Drinks, die nicht so tun, als wären sie ein Lebenskonzept. Eine Margarita ist da herrlich ehrlich: Tequila, Zitrus, Orange – fertig. Und als Frozen-Version ist sie noch ein bisschen gnädiger, weil das Eis alles zusammenhält und man nicht das Gefühl hat, man trinkt „nur“ Alkohol mit Ansage.
Wichtig ist wirklich dieses „feste, breiige“ Ergebnis. Wenn es zu flüssig wird, ist es eher eine sehr kalte Tequila-Limo. Auch lecker, aber eben nicht dieses Frozen-Feeling.
Die Sache mit dem Salzrand (und warum ich ihn mal liebe, mal ignoriere)
Der Salzrand ist so ein Klassiker, bei dem ich je nach Tagesform entscheide. Wenn ich Muße habe, mache ich ihn. Wenn nicht, trinke ich die Margarita halt ohne – und niemand bekommt einen Orden dafür oder wird aus Bayern ausgewiesen.
So klappt’s entspannt:
- Rand vom Glas mit einem Zitronen- oder Limonenviertel anfeuchten.
- In eine Schale mit Salz tupfen (nicht wälzen wie ein Schnitzel, außer du willst’s wirklich ernst meinen).
- Erst dann den Drink einfüllen – sonst wird’s schnell schmierig.
Und ja: Im Ruhrgebiet hätte man vermutlich gesagt „Hömma, Salz am Glas?“, aber hier unten ist man bei sowas ja gern ein bisschen… sorgfältig. Ich sag’s liebevoll.
So wird die Margarita richtig schön „frozen“ (ohne Eissuppe)
Für eine Portion brauchst du:
- 90 ml Tequila Silver
- 60 ml Lime Juice oder Zitronensaft
- 30 ml Cointreau
- Crushed Ice (plus ca. 8 Eiswürfel, wenn du’s so machst wie im Rezept)
Und dann ganz unspektakulär:
- Alles zusammen mit etwa 8 Eiswürfeln (bzw. ordentlich Crushed Ice) in den Mixer geben.
- 5–10 Sekunden auf höchster Stufe mixen.
- Stoppen, sobald die Konsistenz schön dick und breiig ist. Nicht warten, bis es glatt und dünn wird.
- Sofort ins vorbereitete Glas geben und direkt servieren.
Bei uns ist das der Moment, wo Thomas automatisch „nur ein kleines Glas“ sagt – und ich automatisch ein Glas nehme, das nicht klein ist. Ehealltag, wie er leibt und lebt.
Strawberry Margarita: Wenn’s ein bisschen freundlicher schmecken soll
Sehr beliebt (und ehrlich: auch gefährlich gut trinkbar) ist die Strawberry Margarita. Ich werf dafür 3–5 Erdbeeren mit in den Mixer. Funktioniert sowohl „normal“ als auch frozen – wobei frozen natürlich den Vorteil hat, dass es nach Sommerurlaub schmeckt, selbst wenn draußen bayerischer Schneeregen an die Scheibe klatscht.
Wenn die Erdbeeren nicht super-süß sind, darf auch ein kleiner Spritzer mehr Saft rein. Ich bin da pragmatisch: Hauptsache, es schmeckt und keiner zieht beim ersten Schluck das Gesicht zusammen.
Zu stark? Dann wird eben angepasst – wir sind hier nicht in einer Cocktail-Prüfung
Eine Margarita ist wirklich nichts für zarte Gemüter. Wenn du merkst: „Uff, das ist mir zu sportlich“, dann dreh einfach an den Stellschrauben:
- Weniger Tequila, mehr Lime Juice/Zitronensaft.
- Cointreau durch Triple Sec ersetzen (etwas milder).
- Oder insgesamt einen Tick mehr Eis, dann wird’s sanfter und noch mehr Frozen.
Ich sag immer: Der beste Drink ist der, den man entspannt trinken kann. Und wenn’s am Ende eher „Margarita light“ ist – na und? Hauptsache, es fühlt sich nach Feierabend an.
Margarita
Zutaten
- Am besten als Frozen Margarita:
- 90 ml Tequila Silver
- 60 ml Lime Juice oder Zitronensaft
- 30 ml Cointreau
- Crushed Ice
Und so wird's gemacht:
- Die Zutaten mit etwa 8 Eiswürfeln Crushed Ice in den Elektromixer geben und 5-10 Sekunden auf höchster Stufe durchmixen. Das Eis darf dabei nicht vollständig schmelzen, sondern es sollte sich eine möglichst feste, breiige Konsistenz ergeben, wie bei allen Frozen Drinks. Den Drink sofort in eine Cocktailschale geben, deren Rand zuvor in einem Zitronen- oder Limonenviertel gedreht und in eine mit Salz gefüllte Schale getupft wurde.Sehr beliebt ist auch der Strawberry Margarita (normal oder frozen) mit 3-5 Erdbeeren, der ebenfalls im Elektromixer zuzubereiten ist.Tip:Der Margarita ist wirklich nichts für schwächere Gemüter. Wem der Cocktail zu hart ist, der nimmt einfach etwas weniger Tequila und etwas mehr Saft und/oder ersetzt den Cointreau durch Triple Sec.
Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.
