Meni-meniyong (Sesam-Honig-Stücke)

Meni-meniyong (Sesam-Honig-Stücke)

Neulich am Bodensee, so ein Nachmittag zwischen „eigentlich wollte ich nur kurz was einkaufen“ und „jetzt steh ich doch wieder länger in der Küche“: Im Regal grinsten mich Sesamsamen an, und da fiel mir ein kleines süßes Zeug aus Mali ein, das ich mal irgendwo aufgeschnappt hatte. Meni-meniyong sind im Grunde Sesam und Honig in Bestform – knusprig, klebrig, goldbraun. Mehr braucht’s manchmal gar nicht, außer ein bisschen Ruhe beim Rühren.


Wenn Honig plötzlich ernst macht: Worum es bei Meni-meniyong geht

Das ist so eine Nachspeise, die wirkt erst harmlos: drei Zutaten, eine Pfanne, fertig. Aber Honig hat Temperament. Der macht von „läuft locker“ auf „zack, karamellisiert“ schneller als früher meine Sicherungen rausflogen, wenn einer meinte, er kann alles an eine Steckdose hängen.

Meni-meniyong sind am Ende feste, goldene Stücke – ein bisschen wie Sesam-Krokant, nur weicher im Biss, je nachdem wie lange du den Honig karamellisieren lässt und wie dick du’s ausgießt. Ich mag sie so, dass man sie gut brechen oder schneiden kann, ohne dass einem gleich ein Zahn beleidigt ist.

Zutaten (übersichtlich, und wenn’s sein muss austauschbar)

Für **4 Portionen**:

– **100 g Sesamsamen**
– **50 g Margarine**
(Butter geht genauso, im Wohnmobil nehm ich, was sich gut lagern lässt.)
– **350 ml Honig**
(Milder Blütenhonig macht’s rund, kräftiger Waldhonig wird herber.)

Optional, wenn du’s hübsch magst:
– ein paar extra Sesamsamen zum Bestreuen

## So röstet du den Sesam, ohne dass er dir davonläuft
1. **Sesamsamen trocken in die Pfanne** (ohne Fett).
2. Bei **mittlerer Hitze** rösten und die Pfanne immer wieder **schütteln oder rühren**.
3. Sobald der Sesam **goldbraun** ist und gut duftet: **runter vom Herd** und auf einen Teller geben.
4. **Abkühlen lassen.**

Wichtig aus Erfahrung: Sesam ist erst „fast fertig“ und dann „zack, zu dunkel“. Also lieber einen Tick früher rausnehmen – nachbräunen tut er noch.

Honig karamellisieren: ruhig bleiben und rühren

1. In einer Pfanne **Margarine schmelzen**.
2. **Honig dazugeben** und alles **unter Rühren** erhitzen.
3. Das Ganze darf **leicht karamellisieren** – du merkst es, wenn es etwas dunkler wird und der Duft intensiver, so warm und kräftig.

Dann:
4. Den **gerösteten Sesam** in die Honig-Mischung geben.
5. **Gründlich verrühren**, bis alles schön gleichmäßig aussieht.

Hier ist der Punkt, wo man nicht telefonieren sollte. Honig nimmt’s persönlich, wenn man ihn ignoriert.

Ausgießen, schneiden, fertig: der Moment zwischen klebrig und perfekt

1. Ein **Backblech ganz leicht ölen**. (Wirklich nur hauchdünn, sonst wird’s schmierig.)
2. Die **heiße Masse** draufgießen und möglichst **gleichmäßig verteilen**. Ein geölter Löffel oder Spatel hilft.
3. **Abkühlen lassen** – aber nicht komplett steinhart werden lassen.
4. Wenn die Platte **lauwarm** ist: mit einem Messer **in Streifen oder Stücke schneiden**.
5. Wer mag, streut noch **ein paar Sesamsamen** drüber.

Kleine-Küche-Tipp (Wohnmobil-tauglich)

– Statt Backblech geht auch eine **flache Auflaufform** oder sogar ein **Metalltablett**.
– Leg dir alles vorher bereit: Messer, Form, ein bisschen Öl. Wenn die Masse heiß ist, willst du nicht erst Schubladen durchsuchen.

Am Ende hast du was Süßes, das nach wenig aussieht und dann doch schnell weg ist. Bei uns hält so eine Portion genau bis zum nächsten Kaffee – und das ist jetzt kein Drama, das ist eher der Plan.

Meni-meniyong (Sesam-Honig-Stücke)

Meni-meniyong (Sesam-Honig-Stücke)

Gericht Nachspeisen
Küche Mali
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 100 g Sesamsamen
  • 50 g Margarine
  • 350 ml Honig

Und so wird's gemacht:
 

  • Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett unter mehrmaligem Schütteln goldbraun anrösten. Abkühlen lassen.
  • Margarine in einer Pfanne erhitzen und den Honig zugeben. Unter Rühren karamellisieren lassen. Die Sesamsamen zugeben und alles gründlich vermischen.
  • Die heisse Mischung auf ein leicht geöltes Backblech gießen und abkühlen lassen. Dann Mischung in lauwarmem Zustand mit einem Messer in Streifen schneiden. Bei Bedarf mit Sesamsamen bestreuen.
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Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.