Griechischer Bauernsalat mit Schafskäse

Griechischer Bauernsalat mit Schafskäse

Im Sommer steh ich oft vor der Gemüseauslage und merk: Für einen guten Salat brauchst du kein Theater, sondern ordentliche Ware und ein Dressing, das zusammenhält. Griechischer Bauernsalat ist genau so ein Ding. Tomate, Gurke, Zwiebel, Oliven, Feta – fertig. Wenn das Zeug frisch ist und du sauber schneidest, schmeckt der auch im südlichen Baden-Württemberg nach Urlaub, ohne dass man sich was vormacht.


Was den Bauernsalat wirklich trägt: Tomate, Salz und ein bisschen Zeit

Die Tomate ist hier der Chef. Wenn die wässrig und blass ist, wird’s am Ende halt ein Schüsselchen „geht so“. Ich nehme lieber weniger Tomate, dafür reif und aromatisch. Gurke bringt Frische und Crunch, Zwiebel die Schärfe. Und dann kommt der Punkt, den viele überspringen: ein bisschen Standzeit.

Wenn du den Salat ein paar Stunden ziehen lässt, passiert was Gutes. Salz zieht Saft aus Tomate und Gurke, das Dressing verbindet sich damit, und am Ende hast du diese typische, leicht „schlotzige“ Marinade unten in der Schüssel. Genau die willst du. Mit Brot auftunken ist ausdrücklich erlaubt.

Feta oder „Schafskäse“ – worauf ich beim Kauf achte

Im Laden greif ich gern zu Feta in Lake. Der bleibt saftiger und hat mehr Biss. „Schafskäse“ kann alles Mögliche sein, oft mit Kuhmilchanteil, was nicht schlecht sein muss – aber geschmacklich ist echter Feta meist klarer und salziger. Für den Salat schneide ich den Käse in grobe Würfel, so um die 2 cm. Kleine Krümel verschwinden nur und machen die Schüssel schnell matschig.

Und noch was aus der Praxis: Feta nicht zu früh unterrühren, wenn du ihn schön würfelig behalten willst. Lieber vorsichtig am Ende unterheben oder oben drauflegen und erst beim Essen mischen.

Das Dressing, das nicht auseinanderläuft: Senf als kleiner Trick

Ich mag die Variante mit Senf, weil sie alltagstauglich ist. Senf wirkt hier als Emulgator, heißt: Öl und Essig bleiben eher zusammen, statt sich nach zwei Minuten wieder zu trennen. Das ist kein Fine-Dining-Kram, das ist einfach praktisch.

So mache ich’s:

  • Senf, Balsamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker ins Schraubglas.
  • Kräftig schütteln, bis das Dressing sämig wirkt.
  • Dann erst über den Salat geben und sauber durchmischen.

Die Prise Zucker ist kein Muss, aber sie rundet Säure und Zwiebel ein bisschen ab. Gerade wenn die Tomaten nicht ganz auf Top-Niveau sind, hilft das.

Schneiden, mischen, ziehen lassen – so bleibt alles knackig

Beim Schneiden halte ich mich an grob und rustikal:

  • Tomaten je nach Größe vierteln oder achteln.
  • Gurke längs halbieren, dann in 0,5–1 cm dicke Scheiben.
  • Zwiebel in Streifen, Knoblauch in Scheiben.
  • Oliven ganz dazu.
  • Feta in ca. 2 cm große Würfel.

Alles in eine Schüssel, Dressing drüber, vorsichtig mischen. Wenn du Zeit hast: abgedeckt in den Kühlschrank, ein paar Stunden oder über Nacht. Vor dem Servieren nochmal abschmecken. Oft braucht’s dann nur noch einen Tick Salz oder einen Schuss Öl.

So passt der Salat bei mir an den Tisch – ohne Schnickschnack

Ich stell den Bauernsalat gern zu allem, was vom Grill kommt: Hähnchenschenkel, Nackensteaks, Lammkoteletts. Funktioniert aber genauso als schnelles Abendessen mit Fladenbrot oder einem Stück Baguette. Wenn’s herzhafter sein soll, kannst du noch etwas Oregano drübergeben. Muss aber nicht. Der Salat lebt davon, dass die Basics stimmen.

Griechischer Bauernsalat mit Schafskäse

Griechischer Bauernsalat mit Schafskäse

Gericht Salate
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 1-2 Tomaten
  • ¼ Salatgurke
  • Schafskäse Feta
  • Oliven
  • ½ kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 El Olivenöl
  • 1 El Balsamico Essig
  • ½ El Senf
  • Salz Pfeffer, Zucker

Und so wird's gemacht:
 

  • Tomaten je nach Größe vierteln oder achteln. Die Gurke längs halbieren, dann in ca. 0,5-1cm dicke Scheiben schneiden. Feta in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel in Streifen, Knoblauch in Scheiben schneiden. Alles zusammen mit den Oliven in eine Schüssel geben.
  • Senf, Essig, Öl, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker in eine gut verschließbare Schüssel (z.B. Tupperware) oder in ein Schraubglas geben und kräftig schütteln bis alles gut vermischt ist und das Öl sich nicht mehr vom Essig trennt. Über den Salat gießen und alles gut durchmischen. Wenn möglich den Salat einige Stunden oder sogar einen Tag lang abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.