Blackened Redfish

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Hitze, Rauch und ein großer Respekt vor der Pfanne
Blackened Redfish ist eines dieser Gerichte, bei denen ich beim ersten Mal Kochen großen Respekt hatte. Nicht wegen der Zutaten, sondern wegen der Technik. Extrem heiß, viel Butter, kräftige Gewürze – und die klare Ansage, dass es ruhig schwarz werden darf. Kennengelernt habe ich das Gericht allerdings nicht zu Hause, sondern auf einer Reise in den Süden der USA, genauer gesagt in New Orleans. Dort gehört diese Art, Fisch zuzubereiten, einfach dazu.
Cajun-Küche ist nichts für Zurückhaltung
Was mir damals sofort aufgefallen ist: Cajun-Küche kennt keine falsche Bescheidenheit. Gewürze werden nicht abgezählt, Hitze nicht gezähmt. Blackened Redfish ist dafür ein perfektes Beispiel. Der Fisch bekommt durch die Gewürzmischung und die glühend heiße Pfanne eine dunkle, fast rußige Kruste, bleibt innen aber saftig. Dieses Spiel mit Gegensätzen fand ich sofort spannend. Rauchig, scharf, buttrig – und trotzdem klar nach Fisch schmeckend.
Ein Gericht mit Showeffekt
Als ich Blackened Redfish später zu Hause nachgekocht habe, war das kein leiser Abend. Die Pfanne wurde so heiß, dass ich sicherheitshalber alle Fenster geöffnet habe. Thomas stand skeptisch daneben, die Kinder hielten Abstand. Es hat geraucht, es hat geknistert, und ja, ich hatte den Deckel griffbereit. Aber genau das gehört dazu. Dieses Gericht ist nichts für nebenbei, es verlangt Aufmerksamkeit und ein bisschen Mut.
Warum ich es immer wieder koche
Blackened Redfish ist für mich kein Alltagsessen. Es ist ein Gericht für Tage, an denen man Lust auf etwas Intensives hat. Die Gewürze erinnern mich sofort an diese Reise, an schwüle Luft, laute Restaurants und offene Küchen. Dazu ein Stück Baguette, um die Buttersauce aufzutunken, mehr braucht es nicht. Ich mag Rezepte, die Charakter haben und sich nicht anpassen wollen. Dieses hier gehört eindeutig dazu.
Blackened Redfish
Zutaten
- 4 Filets vom Roten Schnapper Waller oder Lachs
- 200 g Butter
- 1 1/2 TL Salz
- 1 EL getrockneten Paprika
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1 TL getr. Thymian
- 1/2 TL getr. Oregano
- 1/2 TL schwarzen Pfeffer
- 1 TL Cayenne-Pfeffer
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Schalotte gehackt
- Salz und Pfeffer für die Soße
Uns so wird's gemacht:
- Eine Gußeisenpfanne auf großer Flamme 15 Minuten ohne Öl erhitzen.
- Die Butter in einem separaten Pfännchen zerlassen und auf einem Teller alle Gewürze vermischen. Den Fisch zuerst in der Butter, anschließend in der Gewürzmischung wenden.
- In die restliche Butter den Zitronensaft und die gehackte Schalotte einrühren, mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken und warmhalten während der Fisch brät.
- Die Fischfilets in der heißen Pfanne beidseitig zwei Minuten braten wobei er in der sehr heißen Pfanne schnell eine schwarze Kruste bekommt. Das ist erwünscht und gibt ein besonderes Aroma!. Beim Braten ist es ratsam, einen Deckel in Reichweite legen, falls der Fisch anfängt, zu brennen!
- Wenn der Fisch durch ist, mit der Buttersauce und Baguettebrot servieren.
Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.
