Älplermaggaronen

Älplermaggaronen

Wenn draußen der Nebel zwischen den Bergen hängt und drinnen die Küche langsam warm wird, dann weiß ich: Heute braucht es etwas Ehrliches. Nichts Filigranes, nichts Aufgeregtes. Ein Gericht, das satt macht, tröstet und nach Holzofen und Bergbauernküche schmeckt – auch wenn man wie ich eigentlich aus dem Ruhrgebiet stammt und jetzt im südlichen Bayern sitzt.


Ein Gericht wie eine warme Decke

Älplermaggaronen sind für mich so etwas wie das kulinarische Äquivalent zu Wollsocken. Deftig, bodenständig und völlig unapologetisch. Keine Spielereien, keine Ausreden. Pasta, Kartoffeln, Käse, Rahm – das war’s. Und genau deshalb funktioniert es seit Jahrhunderten. Dass die Bauern in der Schweiz damit schon im 17. Jahrhundert ihre hungrigen Mägen gefüllt haben, wundert mich kein bisschen.

Wenige Zutaten, große Wirkung

Was ich an diesem Gericht liebe: Man kann eigentlich nichts verstecken. Wenn der Käse nix taugt, merkt man das. Wenn die Maggaronen zu weich sind, auch. Deshalb nehme ich mir hier bewusst Zeit. Die Mischung aus Milch, Bouillon und Wasser zum Kochen der Pasta klingt unspektakulär, macht aber genau diesen cremigen, milden Geschmack aus, der später alles zusammenhält.

Der Moment mit der Auflaufform

Dieses Schichten ist fast meditativ. Maggaronen, Kartoffeln, Käse. Wieder von vorn. Dann Rahm mit einem Teil des Käses vermischen, drüberleeren, Salz, Pfeffer – fertig. Und dann dieser Augenblick, wenn man nach dem Backen die goldbraune Kruste sieht. Thomas steht dann meistens schon „zufällig“ in der Küche. Total unauffällig natürlich.

Schweiz auf dem Teller – ohne Schnickschnack

Wo genau die Älplermaggaronen herkommen, weiß keiner so richtig. Innerschweiz, sagt man. Passt auch. Für mich ist das egal. Wichtig ist nur: Das Gericht schmeckt nach Bergen, nach Arbeit, nach Einkehr. Und irgendwie auch nach Zuhause – egal, wo man gerade lebt.

Lasst es euch schmecken! Und wenn ihr beim Schichten kurz innehaltet und denkt „Mehr braucht’s eigentlich nicht“ – dann macht ihr alles richtig.

Aelplermaggaronen

Älplermaggaronen

Die Älplermaggaronen sind ein urchiges Schweizer Gericht. Es besteht aus wenigen einfachen Zutaten. Bekannt ist es bei den Bauern seit langer Zeit(ca. 17 Jh.). Nach und nach wurde es auch in den oberen und besseren Lebensschichten bekannt. Heute ist es eines der Kultigsten Schweizer Gerichte. 
Portionen 4 - 6 Portionen

Zutaten
  

  • 1.5 kg Maggaronen oder andere Teigwaren

Und so wird's gemacht:
 

  • Maggaronen und geschählte Kartoffeln in einer Milch-Bouillon-Wasser Mischung "al dente" Kochen.
  • In einer eingefetteten Bachform abwechslungswise Maggaronnen und Käse aufschichten. Rahm und ein Teil des Käses Mischen und darüber leeren. Mit Salz und Pfeffer bestreuen.
  • Nun bei 180°C backen bis die oberste Schicht goldbraun ist

Notizen

Das Gericht kommt aus der Schweiz.
Aus welcher Region weiss man nicht. Man vermutet aus der Innerschweiz.

Bitte beachten Sie: Angezeigte Bilder und/oder Videos der Gerichte sind KI-generiert und können vom Aussehen des tatsächlich gekochten Gerichts abweichen.