Die Küchen der Welt entdecken

Creamy Gravy

Creamy Gravy

In Dresden bekomme ich vieles ziemlich gut – nur dieses spezielle Soul-Food-Gefühl aus „alles wird besser mit Soße“ muss ich mir manchmal selbst bauen. Creamy Gravy ist dafür mein Shortcut: wenige Zutaten, ein Topf, und plötzlich wirkt sogar ein eher nüchterner Teller wie Absicht.

Sienboonsopp

Sienboonsopp

Beim Aufräumen ist mir neulich ein handbeschriftetes Glas in die Hände gefallen, das ich irgendwann mal aus Niedersachsen mitgeschleppt habe. „Sienboonsopp“ stand drauf, als wäre es das Normalste der Welt. Ist es wahrscheinlich auch – nur eben nicht in Dresden. Ich mag solche Getränke, die Mehr lesen!

Rocky Mountain Bean Chowder (Bohneneintopf)

Rocky Mountain Bean Chowder (Bohneneintopf)

Neulich im Wohnmobil, irgendwo zwischen zwei Stellplätzen, hab ich gemerkt: Wenn’s draußen frisch ist und drinnen wenig Platz, dann will ich was, das satt macht und nicht viel Theater braucht. Diese Rocky Mountain Bean Chowder hab ich vor ’ner Weile im Internet aufgeschnappt – klingt groß, ist aber im Grunde ein ehrlicher Bohneneintopf, schön sämig, mit Gemüse drin und am Ende ein Schuss Milch für die Ruhe im Topf. Meine Partnerin sagt dann immer: „Jetzt wird’s gemütlich.“ Da hat sie ausnahmsweise mal recht.

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Türkischer Auberginensalat

Türkischer Auberginensalat

Neulich im Asia-Laden an der Ecke stand ich vor einem Regal mit Ölen und hatte kurz dieses „Ich brauche eigentlich nichts“-Gefühl. Zehn Minuten später war Sesamöl im Korb, weil ich weiß, was es mit Auberginen macht: Es zieht ihnen dieses Rauchige noch ein Stück weiter Mehr lesen!

Between The Sheets

Between The Sheets

Neulich stand ich in meiner Dresdner Küche, eigentlich schon im Feierabendmodus, und hab gemerkt: Ich will nichts Kompliziertes, aber auch nichts Langweiliges. So ein Drink ist dafür ideal. Der Between The Sheets wirkt erst mal wie ein eleganter Klassiker mit leichtem Augenzwinkern – und genau Mehr lesen!

Gimlet

Gimlet

Neulich stand ich nach einem langen Marketing-Tag in unserer Küche, Laptop zu, Kopf noch halb in irgendeinem Projektplan – und Thomas fragte nur trocken: „Und, Feierabend oder fängst du gleich die Nachtschicht an?“ Ich hab stattdessen den Eiswürfelbehälter aufgezogen und beschlossen: Jetzt gibt’s was Simples, das sich nach Wochenende anfühlt. Ein Gimlet ist bei mir genau so ein Kandidat – wenig Zutaten, null Theater, aber sofort dieses „Ahhh“-Gefühl.

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Milch-Banitsa

Milch-Banitsa

Im Balkan-Regal vom kleinen Laden bei mir um die Ecke stehen manchmal Dinge, die mich zuverlässig aus meiner Dresdner Woche rausziehen – Grieß, Filo, eingelegte Paprika, und irgendwo dazwischen die Erinnerung, dass „Banitsa“ nicht automatisch herzhaft sein muss. Diese Milch-Banitsa ist eher Pudding trifft Blätterteig-Logik: Mehr lesen!

Fränkische Klöße

Fränkische Klöße

Beim Kartoffelnkauf auf dem Wochenmarkt in Dresden denke ich erstaunlich oft an Franken: Diese mehligen, unscheinbaren Knollen sind am Ende entweder brav oder großartig – und bei Klößen entscheidet das mehr als jede Küchenromantik. Fränkische Klöße sind für mich so ein Gericht, das nicht laut Mehr lesen!

Ingwerfleisch

Ingwerfleisch

Neulich stand ich im Supermarkt vor diesem Ingwer-Regal und hab kurz überlegt, ob ich wirklich so viel brauche – und dann hab ich’s gemacht wie beim Schuhkauf: lieber eine Nummer mehr, man wächst da rein. Zuhause hat Jonas die Knolle gesehen und gefragt, ob das „Kartoffel mit Schale“ ist. Fast. Nur dass diese „Kartoffel“ gleich die ganze Küche nach Fernweh riechen lässt – und zwar Richtung Kambodscha, obwohl wir gerade eher Richtung Hausaufgaben und Wäschekorb unterwegs waren.

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Kasselerkotelett auf Apfel-Honig-Sauerkraut

Kasselerkotelett auf Apfel-Honig-Sauerkraut

Neulich stand ich im Dresdner Supermarkt vor dem Sauerkrautregal und hatte kurz dieses Berlin-Gefühl: alles ein bisschen direkter, salziger, unkomplizierter. Kasseler ist für mich genau so ein Gericht. Nicht hübsch. Nicht subtil. Aber zuverlässig. Und wenn man es mit Apfel und Honig einmal aus der Mehr lesen!

Ajam Goreng (Hähnchen)

Ajam Goreng (Hähnchen)

Im Supermarkt steh ich oft vor der Geflügeltheke und seh, wie schnell Hähnchen in „langweilig“ abrutscht: bisschen Salz, bisschen Paprika, fertig. Ajam Goreng ist da ein guter Gegenentwurf. Nicht kompliziert, aber mit klarer Kante durch Sojasoße, Zitrone und Sambal. Das Rezept hab ich mal online Mehr lesen!

Pekannuss-Schoko-Kuchen

Pekannuss-Schoko-Kuchen

Neulich stand ich im Supermarkt vor dem Nussregal und hab kurz überlegt, ob ich jetzt wirklich „Pecannüsse“ brauche oder ob Walnüsse auch wieder reichen – und dann hatte ich plötzlich Lena im Ohr: „Mama, wenn du schon backst, dann bitte richtig schokoladig.“ Tja. Und weil ich bei „richtig schokoladig“ ungefähr so diszipliniert bin wie Jonas bei Süßigkeiten nach dem Abendessen, ist es am Ende dieser Pekannuss-Schoko-Kuchen geworden: saftig, üppig, ein bisschen erwachsen (Rum!), aber trotzdem so ein Kandidat, bei dem man aus Versehen ein zweites Stück „probiert“.

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Thüringer Wurstpfanne

Thüringer Wurstpfanne

Neulich stand ich im Supermarkt vor dem Wurstregal und hab kurz überlegt, ob ich wirklich Thüringer Würstchen in Oberbayern kaufen darf – also moralisch, meine ich. Dann hab ich an unsere Familienregel gedacht: Wenn’s allen schmeckt und in 20 Minuten auf dem Tisch steht, ist’s Mehr lesen!

London Mixed Grill

London Mixed Grill

Beim Einkauf an der Fleischtheke denke ich selten an London. Aber so ein „Mixed Grill“ hat was: verschiedene Stücke, unterschiedliche Garzeiten, alles kommt am Ende heiß auf den Teller. Das ist kein Schickimicki, eher ehrliches Grillen. Und genau deshalb passt das gut zu Holzkohle und Mehr lesen!

chlada dial lbarba (Rote Bete-Salat)

chlada dial lbarba (Rote Bete-Salat)

Neulich an der Gemüseabteilung hab ich wieder gemerkt, wie unterschätzt Rote Bete ist: Die meisten greifen dran vorbei, weil sie „zu erdig“ sein soll. In Marokko wird genau daraus was richtig Rundes gemacht – mit Gewürzen, etwas Süße und diesem Orangenblütenwasser, das erstmal ungewohnt klingt, aber am Ende alles zusammenzieht.

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Shish Kebab

Shish Kebab

Es gibt Gerichte, die sofort nach draußen gehören, selbst wenn man sie drinnen zubereitet. Shish Kebab ist für mich so ein Fall. Schon beim Marinieren liegt etwas in der Luft, das nach Hitze, Rauch und Geduld schmeckt. Es ist kein Essen für Eile, sondern eines, Mehr lesen!

Tschechoslowakische Wildjäger-Steaks

Tschechoslowakische Wildjäger-Steaks

Es gibt Gerichte, die schon beim Namen eine gewisse Bodenständigkeit und Jagdromantik ausstrahlen. Diese Wildjäger-Steaks gehören für mich eindeutig dazu. Allein die Kombination aus Wildschwein, Grillrost und einer fruchtig-herben Glasur lässt Bilder von Waldlichtungen, knisterndem Feuer und langen Holztischen entstehen. Es ist ein Gericht, das Mehr lesen!

Kentish Huffkins (Hefegebäck)

Kentish Huffkins (Hefegebäck)

Neulich stand ich beim Bäcker hier im Ort und hab wieder dieses bayerische „Magst a Semmerl?“ gehört – und in meinem Kopf kam sofort das Ruhrpott-Gegenprogramm: „Gib ma ’n Brötchen, aber zackig.“ Tja. Und dann hab ich daheim aus Trotz (und weil Lena nach der Schule plötzlich „was Süßes, aber nicht so süß“ wollte) Kentish Huffkins gebacken – so ein herrlich schlichtes Hefegebäck aus der Ecke von England, wo man Tee offenbar genauso ernst nimmt wie wir hier die Brotzeit.

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Tavë Elbasani (Gratiniertes Kalbsragout Elbasaner Art)

Tavë Elbasani (Gratiniertes Kalbsragout Elbasaner Art)

Im Laden um die Ecke stand ich neulich wieder vor dem Joghurtregal und hatte dieses kurze, stille Drama: Zehn Sorten, alle „cremig“, alle „griechisch inspiriert“, und ich wollte eigentlich nur einen Joghurt, der im Ofen nicht beleidigt auseinanderläuft. Tavë Elbasani ist genau so ein Gericht, Mehr lesen!

Dänische Frikadellen

Dänische Frikadellen

Neulich stand ich im Supermarkt in der Hackfleisch-Ecke und hatte dieses kurze „Was koche ich eigentlich gerade für ein Leben?“-Gefühl. Es wurde dann ziemlich bodenständig: Frikadellen. Nur eben nicht die Sorte, die nach Kantine riecht, sondern dänische frikadeller – mit Sodawasser im Teig, was erstmal Mehr lesen!