Die Küchen der Welt entdecken

Saucisse de Toulouse (Grobe Schweinsbratwurst)

Saucisse de Toulouse (Grobe Schweinsbratwurst)

Neulich an der Wursttheke hat mich ein Kunde gefragt, warum manche Bratwürste so schön grob und saftig bleiben, während andere beim Braten schnell trocken werden. Da lande ich gedanklich immer wieder bei der Saucisse de Toulouse: wenig Schnickschnack, gutes Schwein, grobe Körnung und ein Fettanteil, Mehr lesen!

Makher Taukari (Fisch Curry)

Makher Taukari (Fisch Curry)

Neulich stand ich am Bodensee am Fischstand und hab wieder gemerkt: Fisch geht bei mir immer – aber bitte ohne Zirkus. Zuhause hab ich dann ein bangladeschisches Rezept rausgekramt, das ich vor ’ner Weile im Internet gefunden hatte: Makher Taukari, ein Fisch-Curry, das mehr nach Mehr lesen!

Matjesfilets süß-sauer

Neulich stand ich am Bodensee am Fischstand und hab wieder gemerkt: Matjes geht irgendwie immer. Meine Freundin guckt dann schon so, nach dem Motto „Bring nicht schon wieder Hering mit“, aber wenn der süß-sauer eingelegt ist, ist der Widerstand meist nur kurz. Das Rezept ist niederländisch angehaucht, schön bodenständig, und das Beste: Die Arbeit ist in einer Viertelstunde erledigt – den Rest macht die Zeit im Kühlschrank.

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Appenzeller Bienenstich

Appenzeller Bienenstich

Manchmal reicht schon ein Duft, um mich komplett aus dem Alltag zu ziehen: Honig, warme Butter und geröstete Mandeln – zack, bin ich nicht mehr zwischen Schulbrotdosen und Projektplänen, sondern gedanklich irgendwo in den Bergen. Neulich stand ich in der Küche, Jonas hat „nur kurz“ Mehr lesen!

Hernekeitto (Erbsensuppe)

Hernekeitto (Erbsensuppe)

Dass eine einfache Erbsensuppe richtig satt und zufrieden machen kann, merkt man oft erst, wenn’s draußen ungemütlich ist und man nach Feierabend keine Lust auf großes Theater hat. Hernekeitto aus Finnland ist genau so ein Gericht: eingeweichte Erbsen, Wasser, geräucherter Speck, Zwiebel – mehr braucht’s Mehr lesen!

Lauwarmer Flädle-Schichtkäse-Auflauf

Lauwarmer Flädle-Schichtkäse-Auflauf

Neulich stand ich vorm Kühlregal hier am Bodensee und hab den Schichtkäse gesehen – und zack, war ich wieder ein Stück im Süden angekommen. Im Ruhrpott gab’s bei uns eher Quark und „mach ma schnell“, aber diese badische Nummer mit Flädle und einer zitronigen Käsemasse hat was: warm aus dem Ofen, nicht schwer, aber trotzdem satt. Und wenn der Auflauf da so blubbert, ist das genau die Sorte Essen, wo meine Partnerin nur einmal guckt und weiß: Heute bleibt’s gemütlich.

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Italian Gipsy

Italian Gipsy

Im Spätsommer stehe ich manchmal im Späti meines Vertrauens, schaue auf die Getränkekühlung und denke: Ich will etwas Leichtes, aber nicht Langweiliges. Nichts, was nach Party schreit. Eher ein Drink, der nach „Feierabend ist jetzt“ schmeckt. Der Italian Gipsy ist genau so einer: Aperol, Orange, Mehr lesen!

Fischsalat Neptun

Fischsalat Neptun

Neulich stand ich im Supermarkt vor der Fischtheke und hab mich dabei ertappt, wie ich kurz dachte: „Claudia, du wolltest doch nur Milch und Brot.“ Tja. Dann lag da dieser Heilbutt so geschniegelt in der Auslage, und in meinem Kopf war sofort wieder dieser leicht Mehr lesen!

Cevapcici II

Cevapcici II

Neulich stand ich im Winterregen an der Haltestelle in Dresden und hatte genau null Lust auf „leichte Küche“. Ich wollte etwas, das nach Feuer schmeckt, aber ohne großen Planungsaufwand. Cevapcici sind dafür mein unkomplizierter Kompromiss: Hack, Zwiebeln, Senf – und am Ende dieser Duft, der so tut, als hätte man den Grill schon angeschmissen.

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Citronfromage (Zitronensouffle)

Citronfromage (Zitronensouffle)

Neulich hat meine bessere Hälfte im Supermarkt so eine richtig schöne, dicke Zitrone in die Hand genommen und gesagt: „Die riecht nach Urlaub.“ Da musste ich lachen – Urlaub ist bei uns manchmal einfach ein Nachmittag auf dem Balkon oder später im Wohnmobil am Bodensee. Mehr lesen!

Koreanischer Feuertopf

Koreanischer Feuertopf

Beim Feuertopf merk ich immer wieder: Am Tisch wird’s automatisch ruhiger. Jeder macht sein Ding, keiner hetzt. Den koreanischen Feuertopf hab ich mir vor einiger Zeit aus einem Rezept aus dem Internet rausgezogen, weil ich Bock auf Fondue hatte – aber ohne Fettgeruch in der Mehr lesen!

Zrig

Zrig

Manchmal wirkt ein „Getränk-Rezept“ wie ein schlechter Witz: Milch, Wasser, Zucker, Eis – fertig. Und trotzdem hat mich Zrig aus Mauretanien genau damit gekriegt, weil es so unaufgeregt ist. Kein Blender-Zirkus, keine Deko. Einfach etwas Kaltes, Mildes, das den Kopf kurz leiser stellt.

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Fleisch-Okra-Eintopf

Fleisch-Okra-Eintopf

Neulich stand ich im Laden am Bodensee vor so einer Kiste Okra und hab erst mal geguckt wie ein Elektriker vor ’nem Sicherungskasten aus den 60ern: Man weiß, da geht was – aber man fasst nicht blind rein. Meine Partnerin meinte nur: „Nimm die doch Mehr lesen!

Karotten und Orangen in Salzessig

Karotten und Orangen in Salzessig

Neulich stand ich im Supermarkt vor den Karotten und hab mich dabei ertappt, wie ich innerlich „Ruhrpott“ und „Bayern“ gegeneinander antreten lasse: Zuhause früher wäre das eine ehrliche Möhrensuppe geworden – hier unten, kurz vor Österreich, landet plötzlich Orangenblütenwasser im Einkaufswagen. (Ich hab’s selbst gesehen. Mehr lesen!

Langue de Boeuf Roti (Geröstete Ochsenzunge)

Langue de Boeuf Roti (Geröstete Ochsenzunge)

Neulich stand ich an der Fleischtheke und hab mich dabei ertappt, wie ich ganz erwachsen „eine Ochsenzunge, bitte“ sage – und innerlich gleichzeitig die Ruhrpott-Claudia in mir höre: „Mädchen, dat is jetzt aber wirklich nix für Anfänger.“ Hier unten in Bayern guckt man bei Innereien ja gern mal kurz skeptisch, während bei uns früher eher die Devise galt: Hauptsache kräftig, sättigend, und hinterher ist Ruhe am Tisch. Jedenfalls: Diese geröstete Ochsenzunge aus Mauritius (Langue de Boeuf Roti) ist genau so ein Gericht, das erst Respekt macht – und dann überraschend unkompliziert glücklich.

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Kokt Laks (Pochierter Lachs)

Kokt Laks (Pochierter Lachs)

Neulich stand ich am Fischstand und habe kurz überlegt, ob ich mir wirklich „einfach nur“ Lachs mitnehme. Nicht spektakulär, nicht neu, nicht instagrammable. Genau deshalb. Pochierter Lachs ist so ein Gericht, das nichts beweisen muss – er wird leise gut, wenn man ihn in Ruhe Mehr lesen!

Kniddelen (Mehlknoedel)

Kniddelen (Mehlknoedel)

Kniddelen sind für mich so ein Gericht, das auf dem Papier nach „Mehl, Eier, fertig“ klingt – und dann stehst du doch am Topf und merkst: Das ist weniger Rezept, mehr Haltung. Ruhig bleiben, Teig fühlen, Wasser nicht hektisch machen. Ich mag diese Art Küche. Mehr lesen!

Apricamp

Apricamp

Manchmal will ich keinen „Signature Drink“, sondern einfach etwas Bitteres mit einem weichen Rand. Apricamp ist genau so ein Kandidat: Campari vorneweg, Aprikose als leiser Gegenton, Orange zum Aufräumen. Das ist kein Cocktail, der sich in den Vordergrund drängt – eher einer, der nebenbei sehr kompetent wirkt.

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Nshima (Maisbrei)

Nshima (Maisbrei)

  Es gibt Gerichte, die mehr über Haltung erzählen als über Zutaten. Nshima ist so eines. Zwei Zutaten, ein Topf, ein Löffel – und trotzdem merkt man schnell, dass es nicht egal ist, wie man dabei vorgeht. Reduktion heißt hier nicht Bequemlichkeit, sondern Aufmerksamkeit.

Binch Akara (Frittierte Bohnenkrapfen)

Binch Akara (Frittierte Bohnenkrapfen)

  Es gibt Gerichte, bei denen man erst beim zweiten Hinsehen merkt, wie viel Technik dahintersteckt. Binch Akara gehören für mich dazu. Bohnen, Zwiebel, Salz, Fett – das klingt simpel. In der Praxis entscheidet aber sauberes Arbeiten darüber, ob am Ende lockere Krapfen oder fettige Mehr lesen!