Die Küchen der Welt entdecken

Cou-Cou

Cou-Cou

Okra ist so ein Gemüse, das im Laden oft aussieht, als wüsste es selbst nicht, ob es heute noch jemand mitnimmt. Ich hab’s neulich trotzdem eingepackt, aus einer Mischung aus Neugier und „wird schon“-Optimismus – und dann zu Cou-Cou verarbeitet, dieser barbadischen Beilage aus Maismehl Mehr lesen!

Pinca (Osterkuchen)

Pinca (Osterkuchen)

Als ich neulich im Supermarkt vor dem Regal mit den Backzutaten stand, hab ich kurz überlegt, ob ich wirklich zwei Päckchen Hefe brauche – oder ob das schon wieder so ein „Ostern wird groß gedacht“-Moment ist. Zuhause saß Jonas am Küchentisch und hat ganz ernst Mehr lesen!

Erdnuss-Sauce

Erdnuss-Sauce

Im Asialaden an der Prager Straße stehe ich regelmäßig vor dem Regal mit Shrimp-Paste und denke: riecht nach Mutprobe, schmeckt nach Urlaub. Genau deswegen landet sie bei mir ab und zu im Korb – und am Ende in einer Erdnuss-Sauce, die alles ein bisschen besser macht.

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Lammfleischsuppe

Lammfleischsuppe

Neulich stand ich im Supermarkt hier unten im Süden vor dem Lammfleisch und hab kurz überlegt: „Heinz, willst du dir das jetzt wirklich antun?“ Lamm ist ja so’n Ding – im Ruhrpott früher eher selten, hier kriegste’s überall. Am Ende hab ich’s eingepackt, weil ich Mehr lesen!

Pizza di patate (Kartoffelpizza)

Pizza di patate (Kartoffelpizza)

Im Winter stehe ich in Dresden erstaunlich oft mit Kartoffeln in der Küche, als hätte ich heimlich einen Vertrag mit ihnen. Diesmal sind sie nicht Beilage, sondern Bühne: Pizza di patate aus Apulien. Kartoffelteig, Tomaten, Sardellen, Oliven – das klingt erst mal wie „Kühlschrank trifft Mehr lesen!

Thüringer Sauerbraten

Thüringer Sauerbraten

Neulich hat meine Partnerin beim Einkaufen so einen Soßenkuchen in den Wagen gelegt, als wär’s das Normalste auf der Welt. Ich hab erst geguckt wie ein Auto: „Wofür denn dat?“ – „Für Sauerbraten, wie früher.“ Tja, und zack war ich gedanklich wieder ein Stück weiter oben in Deutschland. Thüringer Sauerbraten ist nichts für Hektik, aber für einen ruhigen Tag zu Hause (oder im Wohnmobil, wenn man einen Topf mit Deckel hat) genau richtig: einmal ansetzen, dann macht er im Grunde sein Ding.

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Apfelkücherl

Apfelkücherl

Im Winter stehe ich am Obstregal und denke: Boskop ist eigentlich die erwachsenste Art, Apfel zu sagen. Sauer, fest, nicht geschniegelt. Genau richtig für Apfelkücherl, die nicht nach Jahrmarkt schmecken müssen, sondern nach „Ich hab kurz was Warmes gemacht, das sich lohnt“.

Pasticio

Pasticio

Beim Pasticio merkst du schon beim Einkaufen: Das ist kein filigranes Ding, das ist ein ehrlicher Auflauf. Nudeln, Hack, Tomate, Eier und Käse. Klingt erstmal simpel, aber die Nummer steht und fällt mit zwei Sachen: Hack ordentlich anrösten und die Eiermasse so einsetzen, dass am Mehr lesen!

Saté mit Erdnuss- Soße

Saté mit Erdnuss- Soße

Neulich im Supermarkt hier unten in Süddeutschland stand ich vorm Ingwer und hab gedacht: Früher im Ruhrpott hätte ich den wahrscheinlich für’n komischen Knoten Holz gehalten. Heute freu ich mich drüber, weil daraus bei uns Saté mit Erdnuss-Soße wird – so ein Gericht, das nach Urlaub schmeckt, aber trotzdem ganz bodenständig bleibt. Und wenn’s draußen regnet, riecht die Küche wenigstens wie Malaysia (oder wie mein Versuch davon).

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Kateh

Kateh

Es gibt Beilagen, die wirken erst mal unscheinbar – bis man merkt, dass plötzlich alles andere auf dem Teller nur noch „auch dabei“ ist. Kateh ist so ein Fall: iranischer Reis, simpel im Ablauf, aber mit genau der Textur, die ich an Reis mag. Körnig, Mehr lesen!

Chkembe Tchorba (Kuttelsuppe)

Chkembe Tchorba (Kuttelsuppe)

Es gibt so Gerichte, da guckt dich die Familie an, als hättest du gerade vorgeschlagen, den Staubsauger zu frittieren – und genau so war’s bei mir, als ich „Kuttelsuppe“ gesagt habe. Jonas: „Mama, was sind Kutteln?“ Lena: dieser Blick, den Vierzehnjährige perfekt beherrschen. Und Thomas Mehr lesen!

Coniglio in umido (Geschmortes Kaninchen)

Coniglio in umido (Geschmortes Kaninchen)

Beim Kaninchen scheiden sich ja die Geister: Die einen kennen’s nur von früher, die anderen trauen sich nicht ran, weil sie Angst haben, es wird trocken oder streng. Ich mach’s am liebsten als Schmorgericht, so wie in Ligurien: Coniglio in umido. Da ist nix Filigranes dran, sondern ehrliche Küche mit Tomate, Kräutern, Wein und am Ende richtig zartem Fleisch.

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Potetkaker (Norwegische Kartoffelplinsen)

Potetkaker (Norwegische Kartoffelplinsen)

Beim Aufräumen im Laden fällt mir immer wieder auf, wie viele Leute Kartoffeln nur als Beilage auf dem Schirm haben. Dabei kannst du aus ’nem simplen Kartoffelbrei auch was machen, das richtig satt und zufrieden macht. Potetkaker aus Norwegen sind genau so ein Ding: außen Mehr lesen!

Kalbsleber sauer

Kalbsleber sauer

Neulich stand ich am Metzgerstand hier unten im Süden und hab Kalbsleber gesehen, richtig schön hell und frisch. Da musste ich an Schwaben denken: bisschen sauer, bisschen cremig, ordentlich Zwiebeln – und am Ende ist das so ein Teller, der keinen Applaus braucht, aber alle Mehr lesen!

Leberkäs

Leberkäs

Der Moment, in dem ich in Dresden beim Metzger stehe und „Leberkäs“ sage, ist jedes Mal ein kleiner Realitätscheck: Ich bin nicht in Bayern, aber mein Appetit ist es manchmal ziemlich eindeutig. Und ja, ich mag diese Mischung aus Imbiss-Ehrlichkeit und Sonntagskomfort. Nichts Filigranes, nichts, was man „anrichtet“. Man schneidet. Man isst. Man ist zufrieden.

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Waterzooi

Waterzooi

Waterzooi ist so ein Gericht, das bei mir immer dann auf dem Plan landet, wenn’s draußen eher grau ist und ich was Warmes brauche, das trotzdem nicht schwer im Magen liegt. Ich bin in Osnabrück mit Eintöpfen groß geworden, aber die belgische Nummer hier geht Mehr lesen!

Orangen-Milch-Pudding

Orangen-Milch-Pudding

Im Winter stehe ich an der Obstkiste im Dresdner Supermarkt und frage mich jedes Mal kurz, warum Orangen eigentlich so gut riechen, aber so selten als Dessert enden. Dieser Orangen-Milch-Pudding aus dem Libanon ist meine Antwort darauf: zwei Schichten, klarer Geschmack, null Aufwand für Drama.

Poulet Yassa (Geschmortes Hähnchen mit Zwiebeln und Zitronensaft)

Poulet Yassa (Geschmortes Hähnchen mit Zwiebeln und Zitronensaft)

Neulich stand ich im Supermarkt vor einem Berg Zwiebeln und hab kurz überlegt, ob ich heimlich ein Schild dranhänge: „Achtung, heute wird’s emotional.“ Denn bei uns zu Hause ist Zwiebeln schneiden ja immer noch so ein Sport: Lena macht’s mit Drama, Jonas mit Taucherbrille (kein Witz) – und ich mit der pragmatischen Projektmanagerinnen-Miene: wird schon. Genau an so einem Tag ist bei mir Poulet Yassa gelandet: senegalesisches Hähnchen, das in Zitronensaft und Essig baden darf und dann mit einer ganzen Zwiebel-Familie zu einer Soße wird, die gleichzeitig frisch, herzhaft und ein kleines bisschen frech schmeckt.

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Camarao Grelhado com Molho Cru (Gegrillte Garnelen)

Camarao Grelhado com Molho Cru (Gegrillte Garnelen)

Neulich stand ich im Supermarkt vor der Garnelen-Theke und hab mich dabei ertappt, wie ich innerlich zwischen zwei Welten hin- und herschalte: Ruhrpott-Ich sagt „Nimm die, die im Angebot sind, passt schon“, und Bayern-Ich überlegt, ob man dazu nicht „was Feines“ macht. Herausgekommen ist ein Mehr lesen!

Trofie

Trofie

Im Laden sehe ich oft, wie Leute bei Pasta automatisch zur Packung greifen, obwohl ein guter Nudelteig wirklich kein Hexenwerk ist. Trofie sind da ein schönes Beispiel: wenig Zutaten, bisschen Handarbeit, und am Ende hast du diese kurzen, verdrehten Nudeln, die Pesto richtig gut festhalten. Mehr lesen!