Die Küchen der Welt entdecken

Tempe goreng (Tempeh-Sojabrot)

Tempe goreng (Tempeh-Sojabrot)

Im Asialaden in Leipzig stehe ich manchmal länger vor dem Tempeh-Kühlfach, als mir lieb ist. Tofu greife ich blind, Tempeh ist eher so: kurz zögern, dann doch mitnehmen. Der Geschmack kann irgendwo zwischen nussig und „leicht zu ehrlich fermentiert“ liegen – und genau deshalb funktioniert Mehr lesen!

Hudut (Fisch in Kokosmilch mit Bananen)

Hudut (Fisch in Kokosmilch mit Bananen)

Neulich stand ich im Laden vor den Kochbananen und habe gemerkt, wie selten ich die eigentlich mitnehme. Dabei sind sie im Topf erstaunlich unkompliziert, und zusammen mit Kokosmilch und Fisch wird daraus ein Essen, das nach Urlaub schmeckt, ohne dass man dafür viel Zirkus veranstalten Mehr lesen!

Quibe

Quibe

Neulich stand ich an der Hackfleischtheke und hab wieder gemerkt: Manche Gerichte sind im Kern simpel, machen aber richtig was her, wenn man’s sauber ausführt. Quibe (oft auch Kibbeh geschrieben) ist so ein Fall. Hackfleisch, Weizengrütze, Kräuter – mehr braucht’s nicht. Aber die Textur muss stimmen, sonst wird’s schnell trocken oder bröselig.

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Befstroganow s gribami (Boeuf Stroganoff mit Steinpilzen)

Befstroganow s gribami (Boeuf Stroganoff mit Steinpilzen)

Beim Rind für Stroganoff merk ich an der Theke immer wieder: Viele greifen automatisch zum Filet, weil’s „edel“ klingt. Kann man machen, klar. Aber wenn ich’s zuhause koche, nehm ich oft eher Hüfte oder ein Stück aus der Hohen Rippe, sauber pariert. Das hat mehr Mehr lesen!

Tafelspitz

Tafelspitz

Neulich hat meine Partnerin beim Metzger so ein schönes Stück Rind gesehen und meinte nur: „Heinz, das schreit nach was Ordentlichem.“ Da musste ich lachen. Früher im Ruhrpott war „ordentlich“ oft Eintopf oder Braten – hier unten in Süddeutschland ist es bei uns ganz gern Mehr lesen!

Tamales

Tamales

Neulich stand ich im Asia-Laden hier bei uns im südlichen Bayern vor einem Stapel Bananenblätter und hab mich gefühlt wie früher im Ruhrgebiet vor’m Süßigkeitenregal: leicht überfordert, aber sehr entschlossen. Jonas war natürlich sofort dabei („Mama, das sieht aus wie Dinosaurier-Futter!“), und Thomas hat nur trocken gefragt, ob das am Ende wieder so eine Aktion wird, bei der ich drei Töpfe gleichzeitig am Laufen habe. Spoiler: wird es. Aber diese honduranischen Tamales sind genau die Sorte Küchenabenteuer, die sich am Ende richtig gemütlich anfühlt – weil aus ein bisschen Chaos plötzlich lauter kleine Päckchen werden, die nach Feierabend und Familienleben schmecken.

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Harissa (Scharfe tunesische Würzpaste)

Harissa (Scharfe tunesische Würzpaste)

Neulich stand ich im Münsterland vor dem Gewürzregal und hab mich dabei ertappt, wie ich wieder zu den „sicheren“ Standards gegriffen habe – Paprika, Curry, fertig. Und dann dachte ich: Warum eigentlich? Harissa ist bei uns so ein kleines Glas, das in Sekunden aus „ganz Mehr lesen!

Banana Nut Bread (Bananenbrot)

Banana Nut Bread (Bananenbrot)

Am zuverlässigsten wird Bananenbrot, wenn die Bananen eigentlich schon zu weich fürs Obstschälchen sind. Diese dunklen, sehr reifen Dinger bringen Aroma und Saftigkeit mit, ohne dass man groß nachhelfen muss. Walnüsse dazu, Kastenform, ruhige Hitze. Mehr braucht’s nicht.

Spinach Salad with Beetroots (Spinatsalat mit Roter Bete)

Spinach Salad with Beetroots (Spinatsalat mit Roter Bete)

Im Glas mit eingelegter Roter Bete schwimmt immer ein Saft mit, den ich früher automatisch weggeschüttet habe. Irgendwann ist mir beim Aufräumen aufgefallen, wie absurd das eigentlich ist: Da steckt Farbe, Säure und ein bisschen Erdigkeit drin – also genau das, was einem Spinat-Rucola-Salat manchmal fehlt, wenn er nur „grün“ bleibt.

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Hut Bil Karfas (Fisch-Sellerie Eintopf)

Hut Bil Karfas (Fisch-Sellerie Eintopf)

Neulich stand ich im Laden vor einem auffallend schönen Stück Staudensellerie und dachte erst: „Ach, wieder Suppe?“ Dann fiel mir ein algerisches Rezept aus dem Internet ein, das ich mir vor einiger Zeit abgespeichert hatte: Hut Bil Karfas, ein Fisch-Sellerie-Eintopf aus dem Ofen. Klingt schlicht, Mehr lesen!

Geschmorte Zwiebeln

Geschmorte Zwiebeln

Neulich stand ich im Supermarkt vor diesem Zwiebel-Berg und hab mir kurz eingeredet, ich sei ein vernünftiger Mensch, der „nur schnell“ ein Netz mitnimmt. Tja. Zuhause lagen dann gefühlt genug Zwiebeln, um halb Niedersachsen zu versorgen – und Thomas meinte trocken, ob ich jetzt auf Mehr lesen!

Sfafid allusch (Lammspiesschen)

Sfafid allusch (Lammspiesschen)

Beim Metzger bleibe ich bei Lamm selten lange unentschlossen stehen. Gutes Fleisch erkennt man schnell. Feine Faser, heller Fettansatz, sauberer Geruch. Für diese Sfafid allusch, also Lammspießchen, braucht es keine große Gewürzkiste. Nur ordentliches Material und eine Pfanne, die Hitze hält.

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Sambousik (Gefüllte Teigtaschen)

Sambousik (Gefüllte Teigtaschen)

Neulich im türkischen Laden hier unten im Süden hab ich wieder so einen Stapel Brick-Teig gesehen. Da musste ich grinsen: Früher im Ruhrpott gab’s bei uns Teigtaschen eher aus’m Tiefkühler, heute falte ich die Dinger selber – und zwar ganz gemütlich. Sambousik sind libanesische, gefüllte Mehr lesen!

Red-Red (Kochbananen mit Bohnen)

Red-Red (Kochbananen mit Bohnen)

Neulich stand ich im Asia-Laden vor diesen riesigen Kochbananen und hab kurz überlegt, ob ich sie überhaupt in meinen Einkaufsbeutel kriege, ohne dass es aussieht, als würde ich daheim eine kleine Bananenplantage eröffnen. Jonas fand’s „cool, weil Banane“, Lena war skeptisch („Mama, das ist doch Mehr lesen!

Westfälisches Blindhuhn

Westfälisches Blindhuhn

Manchmal reicht ein Geruch, und ich bin wieder im Ruhrpott: Speck, der leise vor sich hin duftet, und so ein Topf, der einfach ruhig vor sich hin kocht. Blindhuhn ist so ein Essen. Klingt erst mal wie ’ne verunglückte Geflügelnummer – ist aber ein ehrlicher westfälischer Eintopf, der satt macht, ohne Theater. Ich hab ihn jetzt hier unten in Süddeutschland schon ein paar Mal gekocht, und meine Partnerin sagt dann immer: „Das ist irgendwie süß und deftig gleichzeitig.“ Genau so soll das.

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Insalata di Tonno e Fagioli (Thunfischsalat mit weißen Bohnen)

Insalata di Tonno e Fagioli (Thunfischsalat mit weißen Bohnen)

Neulich stand ich im Süden im Supermarkt vorm Radicchio und hab kurz an die Küste gedacht: Italien kann so einfach sein, wenn man’s lässt. In Kampanien isst man viel aus dem, was da ist – Bohnen, ein bisschen Thunfisch, Kapern, gutes Öl. Kein Gedöns. Genau Mehr lesen!

Bielefelder Schwarzbrotpudding

Bielefelder Schwarzbrotpudding

Neulich stand ich in Dresden vor dem Brotkorb und hatte dieses typische Problem: Das Roggenbrot war noch da, aber nicht mehr in dem Zustand, in dem man es stolz „frisch“ nennt. Wegwerfen kommt für mich nicht infrage, aber jeden Abend Brotsalat ist auch keine Persönlichkeit. Mehr lesen!

Lettische Kümmelkekse

Lettische Kümmelkekse

Neulich hat meine Partnerin beim Kaffee so’n Keks aus der Dose gefischt und meinte nur: „Heinz, der schmeckt irgendwie nach… Brotgewürz?“ Ich hab gelacht, weil’s stimmt: Kümmel in Keksen klingt erstmal wie falsche Abzweigung. Aber genau das macht die lettischen Kümmelkekse so gut. Nicht geschniegelt, nicht geschniegelt-süß, sondern schön würzig, dazu Orange – das passt, als wär’s schon immer so gedacht gewesen.

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Gefüllte Barbarie-Ente

Gefüllte Barbarie-Ente

Im Laden merke ich’s jedes Jahr wieder: Sobald’s draußen kälter wird, greifen die Leute plötzlich wieder zur Ente. Nicht, weil’s schick ist, sondern weil’s einfach satt und zufrieden macht. Barbarie-Ente ist da für mich ein guter Kompromiss: ordentlich Fleisch, die Haut kann richtig knusprig werden, Mehr lesen!

Wiltshire Lardy Cake (Fruchtkuchen mit Schweinespeck)

Wiltshire Lardy Cake (Fruchtkuchen mit Schweinespeck)

Im Supermarkt hier unten in Süddeutschland steh ich manchmal vor dem Butterregal wie früher vor’m Sicherungskasten: viele Optionen, aber am Ende muss es einfach funktionieren. Neulich hatte ich so eine Lust auf was „Richtiges“ zum Kaffee – nix Feines mit Glasur und Gedöns, sondern ein Mehr lesen!