Die Küchen der Welt entdecken

Geschmorte Zwiebeln

Geschmorte Zwiebeln

Neulich stand ich im Supermarkt vor diesem Zwiebel-Berg und hab mir kurz eingeredet, ich sei ein vernünftiger Mensch, der „nur schnell“ ein Netz mitnimmt. Tja. Zuhause lagen dann gefühlt genug Zwiebeln, um halb Niedersachsen zu versorgen – und Thomas meinte trocken, ob ich jetzt auf Mehr lesen!

Sfafid allusch (Lammspiesschen)

Sfafid allusch (Lammspiesschen)

Beim Metzger bleibe ich bei Lamm selten lange unentschlossen stehen. Gutes Fleisch erkennt man schnell. Feine Faser, heller Fettansatz, sauberer Geruch. Für diese Sfafid allusch, also Lammspießchen, braucht es keine große Gewürzkiste. Nur ordentliches Material und eine Pfanne, die Hitze hält.

Sambousik (Gefüllte Teigtaschen)

Sambousik (Gefüllte Teigtaschen)

Neulich im türkischen Laden hier unten im Süden hab ich wieder so einen Stapel Brick-Teig gesehen. Da musste ich grinsen: Früher im Ruhrpott gab’s bei uns Teigtaschen eher aus’m Tiefkühler, heute falte ich die Dinger selber – und zwar ganz gemütlich. Sambousik sind libanesische, gefüllte Teigtaschen, die man flott hinbekommt, wenn man sich vorher einmal klar macht: Welche Füllung soll’s sein, und wie halte ich sie schön trocken, damit der Teig beim Frittieren nicht rumzickt.

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Red-Red (Kochbananen mit Bohnen)

Red-Red (Kochbananen mit Bohnen)

Neulich stand ich im Asia-Laden vor diesen riesigen Kochbananen und hab kurz überlegt, ob ich sie überhaupt in meinen Einkaufsbeutel kriege, ohne dass es aussieht, als würde ich daheim eine kleine Bananenplantage eröffnen. Jonas fand’s „cool, weil Banane“, Lena war skeptisch („Mama, das ist doch Mehr lesen!

Westfälisches Blindhuhn

Westfälisches Blindhuhn

Manchmal reicht ein Geruch, und ich bin wieder im Ruhrpott: Speck, der leise vor sich hin duftet, und so ein Topf, der einfach ruhig vor sich hin kocht. Blindhuhn ist so ein Essen. Klingt erst mal wie ’ne verunglückte Geflügelnummer – ist aber ein ehrlicher Mehr lesen!

Insalata di Tonno e Fagioli (Thunfischsalat mit weißen Bohnen)

Insalata di Tonno e Fagioli (Thunfischsalat mit weißen Bohnen)

Neulich stand ich im Süden im Supermarkt vorm Radicchio und hab kurz an die Küste gedacht: Italien kann so einfach sein, wenn man’s lässt. In Kampanien isst man viel aus dem, was da ist – Bohnen, ein bisschen Thunfisch, Kapern, gutes Öl. Kein Gedöns. Genau mein Ding, vor allem wenn wir unterwegs sind und ich in der kleinen Wohnmobilküche nicht erst eine Baustelle aufmachen will.

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Bielefelder Schwarzbrotpudding

Bielefelder Schwarzbrotpudding

Neulich stand ich in Dresden vor dem Brotkorb und hatte dieses typische Problem: Das Roggenbrot war noch da, aber nicht mehr in dem Zustand, in dem man es stolz „frisch“ nennt. Wegwerfen kommt für mich nicht infrage, aber jeden Abend Brotsalat ist auch keine Persönlichkeit. Mehr lesen!

Lettische Kümmelkekse

Lettische Kümmelkekse

Neulich hat meine Partnerin beim Kaffee so’n Keks aus der Dose gefischt und meinte nur: „Heinz, der schmeckt irgendwie nach… Brotgewürz?“ Ich hab gelacht, weil’s stimmt: Kümmel in Keksen klingt erstmal wie falsche Abzweigung. Aber genau das macht die lettischen Kümmelkekse so gut. Nicht geschniegelt, Mehr lesen!

Gefüllte Barbarie-Ente

Gefüllte Barbarie-Ente

Im Laden merke ich’s jedes Jahr wieder: Sobald’s draußen kälter wird, greifen die Leute plötzlich wieder zur Ente. Nicht, weil’s schick ist, sondern weil’s einfach satt und zufrieden macht. Barbarie-Ente ist da für mich ein guter Kompromiss: ordentlich Fleisch, die Haut kann richtig knusprig werden, und sie hat nicht dieses extrem „wilde“ Aroma wie manch andere Ente.

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Wiltshire Lardy Cake (Fruchtkuchen mit Schweinespeck)

Wiltshire Lardy Cake (Fruchtkuchen mit Schweinespeck)

Im Supermarkt hier unten in Süddeutschland steh ich manchmal vor dem Butterregal wie früher vor’m Sicherungskasten: viele Optionen, aber am Ende muss es einfach funktionieren. Neulich hatte ich so eine Lust auf was „Richtiges“ zum Kaffee – nix Feines mit Glasur und Gedöns, sondern ein Mehr lesen!

Creamy Gravy

Creamy Gravy

In Dresden bekomme ich vieles ziemlich gut – nur dieses spezielle Soul-Food-Gefühl aus „alles wird besser mit Soße“ muss ich mir manchmal selbst bauen. Creamy Gravy ist dafür mein Shortcut: wenige Zutaten, ein Topf, und plötzlich wirkt sogar ein eher nüchterner Teller wie Absicht.

Sienboonsopp

Sienboonsopp

Beim Aufräumen ist mir neulich ein handbeschriftetes Glas in die Hände gefallen, das ich irgendwann mal aus Niedersachsen mitgeschleppt habe. „Sienboonsopp“ stand drauf, als wäre es das Normalste der Welt. Ist es wahrscheinlich auch – nur eben nicht in Dresden. Ich mag solche Getränke, die nicht geschniegelt daherkommen, sondern einfach funktionieren: süß, stark, zitronig, und nach drei Tagen Geduld erstaunlich rund.

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Rocky Mountain Bean Chowder (Bohneneintopf)

Rocky Mountain Bean Chowder (Bohneneintopf)

Neulich im Wohnmobil, irgendwo zwischen zwei Stellplätzen, hab ich gemerkt: Wenn’s draußen frisch ist und drinnen wenig Platz, dann will ich was, das satt macht und nicht viel Theater braucht. Diese Rocky Mountain Bean Chowder hab ich vor ’ner Weile im Internet aufgeschnappt – klingt Mehr lesen!

Türkischer Auberginensalat

Türkischer Auberginensalat

Neulich im Asia-Laden an der Ecke stand ich vor einem Regal mit Ölen und hatte kurz dieses „Ich brauche eigentlich nichts“-Gefühl. Zehn Minuten später war Sesamöl im Korb, weil ich weiß, was es mit Auberginen macht: Es zieht ihnen dieses Rauchige noch ein Stück weiter Mehr lesen!

Between The Sheets

Between The Sheets

Neulich stand ich in meiner Dresdner Küche, eigentlich schon im Feierabendmodus, und hab gemerkt: Ich will nichts Kompliziertes, aber auch nichts Langweiliges. So ein Drink ist dafür ideal. Der Between The Sheets wirkt erst mal wie ein eleganter Klassiker mit leichtem Augenzwinkern – und genau so schmeckt er auch: klar, warm, ein bisschen frech.

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Gimlet

Gimlet

Neulich stand ich nach einem langen Marketing-Tag in unserer Küche, Laptop zu, Kopf noch halb in irgendeinem Projektplan – und Thomas fragte nur trocken: „Und, Feierabend oder fängst du gleich die Nachtschicht an?“ Ich hab stattdessen den Eiswürfelbehälter aufgezogen und beschlossen: Jetzt gibt’s was Simples, Mehr lesen!

Milch-Banitsa

Milch-Banitsa

Im Balkan-Regal vom kleinen Laden bei mir um die Ecke stehen manchmal Dinge, die mich zuverlässig aus meiner Dresdner Woche rausziehen – Grieß, Filo, eingelegte Paprika, und irgendwo dazwischen die Erinnerung, dass „Banitsa“ nicht automatisch herzhaft sein muss. Diese Milch-Banitsa ist eher Pudding trifft Blätterteig-Logik: Mehr lesen!

Fränkische Klöße

Fränkische Klöße

Beim Kartoffelnkauf auf dem Wochenmarkt in Dresden denke ich erstaunlich oft an Franken: Diese mehligen, unscheinbaren Knollen sind am Ende entweder brav oder großartig – und bei Klößen entscheidet das mehr als jede Küchenromantik. Fränkische Klöße sind für mich so ein Gericht, das nicht laut sein muss, um ernst genommen zu werden. Man merkt beim Formen ziemlich schnell, ob man heute gewinnt.

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Ingwerfleisch

Ingwerfleisch

Neulich stand ich im Supermarkt vor diesem Ingwer-Regal und hab kurz überlegt, ob ich wirklich so viel brauche – und dann hab ich’s gemacht wie beim Schuhkauf: lieber eine Nummer mehr, man wächst da rein. Zuhause hat Jonas die Knolle gesehen und gefragt, ob das Mehr lesen!

Kasselerkotelett auf Apfel-Honig-Sauerkraut

Kasselerkotelett auf Apfel-Honig-Sauerkraut

Neulich stand ich im Dresdner Supermarkt vor dem Sauerkrautregal und hatte kurz dieses Berlin-Gefühl: alles ein bisschen direkter, salziger, unkomplizierter. Kasseler ist für mich genau so ein Gericht. Nicht hübsch. Nicht subtil. Aber zuverlässig. Und wenn man es mit Apfel und Honig einmal aus der Mehr lesen!