Die Küchen der Welt entdecken

Kalakukko (Fisch im Brotteig)

Kalakukko (Fisch im Brotteig)

Neulich stand ich im Supermarkt vor dem Fischregal und hab mich dabei ertappt, wie ich kurz überlegt hab, ob ich wirklich „einfach nur“ Kabeljau will – oder ob ich heute mal so tue, als wäre ich eine finnische Großmutter mit sehr viel Geduld und einem Mehr lesen!

Sancocho de 7 carnes (Fleischeintopf mit 7 Sorten Fleisch)

Sancocho de 7 carnes (Fleischeintopf mit 7 Sorten Fleisch)

Im Asia-Shop an der Prager Straße stehe ich manchmal vor Regalen, die so tun, als wären sie unendlich. Und dann liegt da plötzlich etwas, das mich gedanklich nicht nach Bangkok, sondern in die Karibik schubst: Kochbananen. Genau so bin ich bei Sancocho gelandet – diesem Mehr lesen!

Giuvetsch

Giuvetsch

Beim Aufräumen im Wohnmobil ist mir neulich so ein kleiner Zettel wieder in die Hände gefallen, vollgekritzelt mit Zutaten und Zeiten. Ich wusste erst gar nicht mehr, was das sein soll – bis mir „Giuvetsch“ ins Auge sprang. Bulgarien. Hatte ich mal aus einem Kochbuch nachgekocht, weil ich wissen wollte, was die da unten so im Ofen schmoren lassen. Und ganz ehrlich: Das ist genau mein Ding. Alles in eine Form, Ruhe bewahren, der Backofen macht den Rest.

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Griechisches Osterbrot

Griechisches Osterbrot

Neulich stand ich im Laden vorm Regal mit Orangeat und Zitronat und hab kurz überlegt, ob das noch jemand freiwillig kauft. Dann fiel mir Ostern ein – und dass so ein griechisches Osterbrot genau von solchen Sachen lebt: bisschen süß, bisschen Zitrus, und am Ende Mehr lesen!

Stack Cake (Schichtkuchen aus dem Apalachengebirge)

Stack Cake (Schichtkuchen aus dem Apalachengebirge)

Beim Durchblättern von alten US-Rezepten bin ich über den Stack Cake gestolpert, so einen Schichtkuchen aus dem Apalachengebirge. Klingt erstmal nach „süß und mächtig“, ist es auch – aber auf eine ehrliche Art. Viele dünne Böden, dazwischen ein dickes, gewürztes Apfelmus. Und ja: Schweineschmalz im Mehr lesen!

Gari (Maniokgriess)

Im Asialaden an der Ecke habe ich neulich wieder vor einem Regal gestanden, das mich zuverlässig erdet: unspektakuläre Tüten, fremde Namen, null Lifestyle. Gari ist so ein Fund. Maniokgriess aus Ghana, der erstmal tut, als wäre er kompliziert – und dann in zehn Minuten zeigt, wie entspannt eine Beilage sein kann.

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Dashi-Brühe

Dashi-Brühe

Neulich stand ich am Bodensee in der Küche und hab mich gefragt, warum manche Suppen und Soßen in Japan so ruhig und rund schmecken, obwohl da gefühlt gar nicht viel drin ist. Dann fiel mir wieder die Dashi-Brühe ein: zwei Zutaten, ein Topf, und am Mehr lesen!

Fagottini della Rosin (Ravioli mit Fonduta-Füllung)

Fagottini della Rosin (Ravioli mit Fonduta-Füllung)

Neulich stand ich abends in der Küche, der Rest der Familie schon im „Sockenmodus“ auf dem Sofa, und ich hab mir gedacht: Jetzt machst du was richtig Feines – so eins von diesen Gerichten, bei denen man kurz vergisst, dass morgen wieder irgendwer ein Mathe-Arbeitsblatt Mehr lesen!

Champignon-Sateh mit Korianderreis

Champignon-Sateh mit Korianderreis

Manchmal sieht man im Supermarkt diese wirklich perfekten, festen Champignons und denkt: Die haben heute mehr vor als „in die Pfanne und fertig“. Bei mir werden sie dann gern zu Sateh – weil Spieße automatisch nach Feierabend aussehen, auch wenn man dabei ganz normal in der Dresdner Küche steht und nur kurz den Grill anschmeißt.

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Naing Kuck (Kalte Gurkensuppe)

Im Hochsommer stehe ich manchmal vor dem Herd wie vor einem übermotivierten Gespräch: nett gemeint, aber bitte nicht jetzt. Da passt Naing Kuck ziemlich gut in mein Leben. Kalte Gurkensuppe aus Korea, minimaler Aufwand, maximaler Effekt. Knackig, salzig, ein bisschen süß, ein bisschen scharf – Mehr lesen!

Indonesisches Reisfleisch

Indonesisches Reisfleisch

Manchmal stehen Leute bei mir an der Theke und fragen nach „was Schnellem mit Reis, aber bitte nicht langweilig“. Genau in die Ecke fällt dieses indonesisch angehauchte Reisfleisch: Schweinefilet in Streifen, ein bisschen Gemüse, Sojasoße für Salz und Farbe – und am Ende hast du Mehr lesen!

Semur Ayam (Geschmortes Hähnchen)

Semur Ayam (Geschmortes Hähnchen)

Neulich stand ich im Gang bei den Gewürzen und hab wieder gemerkt, wie klein so ein Glas Nelken eigentlich ist – und wie viel es am Ende im Topf ausmacht. Semur Ayam ist genau so ein Gericht: sieht erstmal nach „Hähnchen schmort halt“ aus, aber am Schluss hast du diese warme, dunkle Würze mit Zimt, Muskat und ein bisschen Süße. Das Rezept hab ich mir vor ’ner Weile online rausgezogen, weil ich was gesucht hab, das ohne viel Show richtig nach Küche riecht.

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Chmeli Suneli (Georgische Gewürzmischung)

Chmeli Suneli (Georgische Gewürzmischung)

Es gibt so Tage, da will ich nicht „kochen“, sondern nur dafür sorgen, dass es nach etwas aussieht und vor allem danach schmeckt. Genau dafür mag ich Gewürzmischungen wie Chmeli Suneli: einmal kurz gemischt, im Glas verstaut, und plötzlich hat selbst ein schnelles Ofengemüse so Mehr lesen!

Spreewälder Mohnpielen

Spreewälder Mohnpielen

Neulich stand ich abends in der Küche, eigentlich schon im „Nur-noch-Spülmaschine-und-dann-Feierabend“-Modus, da kam Jonas mit diesem Blick um die Ecke: „Mama, haben wir noch was Süßes?“ Und ich so innerlich: Klar, im Marketing nennt man das eine spontane Bedarfsweckung – in der Realität heißt es: Mehr lesen!

Coscie di Pollo Ripieni Abruzzeze (Gefüllte Hähnchenschenkel)

Coscie di Pollo Ripieni Abruzzeze (Gefüllte Hähnchenschenkel)

Neulich am Bodensee stand ich beim Metzger und hab wieder gemerkt: Hähnchenschenkel sind so ein unterschätztes Stück. Brust kann jeder, aber Schenkel haben Geschmack und verzeihen auch mal, wenn man nicht auf die Minute genau guckt. Meine Partnerin meinte nur: „Mach doch mal wieder was, das nach Urlaub schmeckt.“ Da hab ich an die Abruzzen gedacht – und an diese gefüllten Hähnchenschenkel, die ich mir irgendwann aus einem italienischen Kochbuch rausgeschrieben hab. Bodenständig, aber mit ein bisschen Süden in der Küche.

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Crema lodigiana (Gefrorene Mascarpone-Creme mit Rum)

Crema lodigiana (Gefrorene Mascarpone-Creme mit Rum)

Rum im Gefrierfach klingt erstmal nach einer schlechten Idee – bis man merkt, dass er hier nicht zum Kühlen da ist, sondern zum Balancieren. Diese Crema lodigiana habe ich in einem alten lombardischen Rezeptheft entdeckt, irgendwann zwischen Bildschirmarbeit und dem Gedanken, dass Dessert auch mal Mehr lesen!

Waldviertler Karpfen auf Paradeis – Paprika – Gemüse

Waldviertler Karpfen auf Paradeis – Paprika – Gemüse

Neulich am Bodensee stand ich am Fischstand und hab wieder gemerkt: Fisch ist so ’ne Sache. Manche gucken dich an, als würdest du gleich eine Doktorarbeit bestellen. Ich will aber einfach was Ordentliches auf dem Teller, ohne Theater. Da fiel mir ein Waldviertler Rezept ein, Mehr lesen!

Sächsische Eierschecke

Sächsische Eierschecke

Beim Einkaufen hier im Süden liegt in der Backabteilung viel Schickimicki, aber manchmal hab ich einfach Bock auf was Bodenständiges von „weiter oben“. Sächsische Eierschecke ist genau so ein Kuchen: drei Schichten, ordentlich Substanz, und am Ende zählt nur, dass sie sauber steht und saftig bleibt.

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Lammschulter in Erdnuss-Sauce

Lammschulter in Erdnuss-Sauce

Neulich stand ich mit Jonas im Supermarkt vor dem Erdnussbutter-Regal (ihr wisst schon: die Ecke, in der man plötzlich wieder zehn ist) und er meinte ganz trocken: „Mama, daraus machst du doch nicht ernsthaft Abendessen, oder?“ Tja. Doch. Und zwar so eins, bei dem selbst Mehr lesen!

Chatschapuri (Käsebrot)

Chatschapuri (Käsebrot)

Im Asia-Laden um die Ecke stand ich neulich wieder vor dem Kühlregal und dachte: Es ist schon absurd, wie selbstverständlich wir heute einmal um die Welt einkaufen können – und wie selten wir dann wirklich woanders hin kochen. Chatschapuri ist mein Gegenmittel. Käsebrot aus Georgien, Mehr lesen!