Die Küchen der Welt entdecken

Bouneschlupp (Grüne Bohnensuppe)

Bouneschlupp (Grüne Bohnensuppe)

Eine Suppe, die leise bleibt Bouneschlupp habe ich zum ersten Mal in Luxemburg gegessen, eher beiläufig, fast unscheinbar. Kein Restaurant, das man sich extra merkt, kein besonderer Anlass. Es war ein kühler Tag, wir waren viel zu Fuß unterwegs, und irgendwann landete diese Suppe auf Mehr lesen!

Hamburger Pannfisch

Hamburger Pannfisch

Ein Teller voller Erinnerungen Hamburger Pannfisch ist für mich eines dieser Gerichte, die sofort Bilder im Kopf auslösen. Hafen, grauer Himmel, Wind, der ein bisschen zu kühl ist. Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen, Hamburg war immer ein besonderer Ort. Großstadt, Wasser, Weite. Wenn wir dort Mehr lesen!

Hamburger Senfsoße

Hamburger Senfsoße

Eine Soße, die nach Hafen riecht

Hamburger Senfsoße ist für mich untrennbar mit meiner Zeit im Ruhrgebiet verbunden. Nicht, weil wir sie dort ständig gegessen hätten, sondern weil Hamburg immer so etwas wie der große, aufregende Norden war. Ein Ort, den man besucht hat, wenn man raus wollte aus dem Alltag. Ein Tagesausflug, Fischbrötchen auf die Hand, Möwen über dem Kopf. Und irgendwann dann Pannfisch mit genau dieser Soße. Cremig, senfig, leicht säuerlich. Unaufgeregt, aber unverwechselbar.

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Bruschetta

Bruschetta

Ein schneller Teller zwischen zwei Wegen Bruschetta verbinde ich eigentlich sofort mit Italien. Umso spannender fand ich es, sie in Andorra auf der Karte zu entdecken. Nicht als schicke Vorspeise, sondern ganz selbstverständlich, fast beiläufig. Wir waren damals auf einer längeren Fahrt durch die Pyrenäen Mehr lesen!

Trinxat

Trinxat

Ein schlichtes Gericht mit Geschichte

Trinxat ist eines dieser Gerichte, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken. Kohl, Kartoffeln, Speck. Mehr braucht es nicht. Und genau das macht es für mich so typisch für Andorra. Wir haben Trinxat damals an einem Abend gegessen, an dem wir eigentlich nur schnell etwas Warmes wollten. Kein langes Suchen, kein besonderes Restaurant. Einfach Hunger nach einem Tag draußen in den Bergen.

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Löwenzahnsalat

Löwenzahnsalat

  Ein Salat, der nach Frühling schmeckt Löwenzahnsalat ist für mich untrennbar mit Frühling verbunden. Mit diesen ersten Tagen, an denen die Sonne schon Kraft hat, die Luft aber noch kühl ist. In Andorra habe ich ihn zum ersten Mal so gegessen, warm angemacht, kräftig, Mehr lesen!

Geschmorter Hase

Geschmorter Hase

Ein Gericht für langsame Tage Geschmorter Hase ist kein Gericht, das man spontan an einem Dienstagabend kocht. Für mich gehört es zu diesen Rezepten, bei denen man innerlich schon einen Gang runterschaltet, sobald man die Zutaten liest. Ich verbinde dieses Gericht direkt mit Andorra, mit Mehr lesen!

Fromage de Tupi (Andorranischer Frischkäse)

Fromage de Tupi (Andorranischer Frischkäse)

Ein kleiner Käse aus den Pyrenäen

Andorra ist eines dieser Länder, die man leicht übersieht. Eingeklemmt zwischen Frankreich und Spanien, klein, bergig, unscheinbar auf der Landkarte. Wir sind dort vor ein paar Jahren eher zufällig gelandet, auf der Durchreise, mit zu viel Gepäck und zu wenig Zeit. Aber manchmal bleiben gerade solche Stopps besonders hängen. Vielleicht, weil man nichts erwartet. Oder weil Essen oft der schnellste Weg ist, ein Gefühl für einen Ort zu bekommen.

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Nomadensuppe

Nomadensuppe

Zwischen Jurten und Kochtöpfen Zum ersten Mal bin ich der turkmenischen Küche eher zufällig begegnet. Nicht auf einer Reise, sondern spät abends, irgendwo zwischen einem alten Reisebericht und einer Fernsehdokumentation über Nomadenvölker in Zentralasien. Ich saß auf dem Sofa, Laptop auf den Knien, während neben Mehr lesen!

Haggis (Gefuellter Schafsmagen)

Ein Gericht, das erst einmal Mut braucht Haggis ist so ein Gericht, bei dem ich selbst kurz schlucken musste, als ich es das erste Mal ernsthaft in Erwägung gezogen habe. Nicht, weil ich Innereien grundsätzlich ablehne, sondern weil der Respekt vor der Tradition groß ist. Mehr lesen!

Cock-A-Leekie (Hühnersuppe mit Lauch und Backpflaumen)

Cock-A-Leekie (Hühnersuppe mit Lauch und Backpflaumen)

Eine Suppe für kalte Januarabende

Cock-A-Leekie ist für mich so ein Gericht, das man nicht zufällig kocht. Diese Suppe hat etwas Feierliches, obwohl sie im Kern eine einfache Hühnersuppe ist. Das erste Mal bin ich darüber gestolpert, als ich mich intensiver mit dem Burns Supper beschäftigt habe. Es war Januar, draußen kalt und nass, und ich hatte Lust auf etwas Wärmendes, das mehr erzählt als nur „Suppe“. Cock-A-Leekie klang altmodisch, ein bisschen eigenwillig – und genau deshalb spannend.

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Typsy Laird (Cremespeise mit Biskuit)

Typsy Laird (Cremespeise mit Biskuit)

Ein Abend im Zeichen von Burns An Typsy Laird muss ich immer denken, wenn der Januar draußen grau ist und man abends gern etwas Besonderes auf dem Tisch haben möchte. Dieses Dessert gehört für mich untrennbar zu einem Burns Supper, auch wenn wir hier in Mehr lesen!

Arán Sóide (Brown Soda Bread)

Arán Sóide (Brown Soda Bread)

  Brot, das immer passt Arán Sóide, das irische Brown Soda Bread, ist für mich eines dieser Brote, die ganz leise ihren Platz finden. Kein Sauerteig mit langer Führung, kein großes Ritual. Es ist einfach da, wenn man es braucht. Ich habe es zum ersten Mehr lesen!

Cottage Pie (Hackfleischauflauf)

Cottage Pie (Hackfleischauflauf)

Ein Auflauf für graue Tage

Cottage Pie ist für mich so ein Gericht, das immer dann auftaucht, wenn es draußen ungemütlich wird. Regen, Wind, kurze Tage. Ich habe ihn zum ersten Mal bewusst als typisches irisches Alltagsessen wahrgenommen, nicht in einem Pub, sondern in einem Bericht über Familienküche in Irland. Genau so fühlt er sich auch an: vertraut, sättigend und ohne große Ansprüche.

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Dublin Sunday Corned Beef and Cabbage (Gepökelte Rinderbrust mit Kohl)

Dublin Sunday Corned Beef and Cabbage (Gepökelte Rinderbrust mit Kohl)

Ein Sonntagsessen mit Haltung Corned Beef and Cabbage ist für mich eines dieser Gerichte, die sofort Bilder im Kopf erzeugen. Große Töpfe, viel Dampf, ein Tisch, an dem mehrere Generationen Platz haben. Ich bin ihm das erste Mal im Zusammenhang mit Dublin begegnet, beim Lesen Mehr lesen!

Honeycomb

Honeycomb

Knacken, kleben, glücklich sein Honeycomb ist eine dieser Süßigkeiten, bei denen schon das Geräusch beim Abbeißen Teil des Vergnügens ist. Dieses laute Knacken, gefolgt von dem Moment, in dem sich der Zucker im Mund auflöst. Ich habe Honeycomb zum ersten Mal bewusst in Großbritannien wahrgenommen, Mehr lesen!

Irische Gemüsesuppe

Irische Gemüsesuppe

Grün, schlicht und genau richtig

Diese irische Gemüsesuppe koche ich fast automatisch, wenn der März kommt. Nicht wegen eines festen Plans, sondern weil sie für mich untrennbar mit St. Patrick’s Day verbunden ist. Kein lautes Gericht, kein Spektakel, sondern etwas Warmes, Erdiges, Beruhigendes. Ich bin ihr das erste Mal begegnet, als ich mich mit der irischen Alltagsküche beschäftigt habe, jenseits von Eintöpfen mit Fleisch und schweren Soßen.

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Shamrock Shooter

Shamrock Shooter

Ein grüner Abend im März Der Shamrock Shooter gehört für mich zu diesen Getränken, die sofort ein bestimmtes Datum im Kopf haben. St. Patrick’s Day. Grün gefärbte Pubs, viel Gelächter und diese leicht überdrehte Stimmung, die irgendwo zwischen Feierlust und Folklore liegt. Ich erinnere mich Mehr lesen!

Badische Schneckensuppe

Badische Schneckensuppe

Eine Suppe, die Respekt einfordert Badische Schneckensuppe ist kein Gericht, das man zufällig kocht. Allein der Gedanke an Weinbergschnecken sorgt oft schon für Zurückhaltung. Mir ging es anfangs nicht anders. Ich bin ihr das erste Mal im Zusammenhang mit der badischen Küche begegnet, bei einer Mehr lesen!