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Kalbshaxe uff Pälzer Art mit Keschte und Woitraube (Kalbshaxe mit Maronen und Weintrauben)

Kalbshaxe uff Pälzer Art mit Keschte und Woitraube (Kalbshaxe mit Maronen und Weintrauben)

Pfälzer Herbstküche auf dem Tisch Kalbshaxe uff Pälzer Art ist für mich ein Gericht, das sofort nach Herbst schmeckt. Nach feuchter Erde, Weinbergen und langen Sonntagen. Als ich das Rezept wieder in den Händen hatte, war klar: Das ist nichts für zwischendurch. Das ist ein Mehr lesen!

Ochsenfleisch mit Meerrettichsoße

Ochsenfleisch mit Meerrettichsoße

Ein Gericht mit Haltung Ochsenfleisch mit Meerrettichsoße ist für mich ein Essen, das Ruhe ausstrahlt. Kein schnelles Pfannengericht, kein Alltagslärm. Schon beim Aufsetzen des Topfes ist klar, dass man sich auf etwas einlässt, das Zeit braucht. Genau diese Langsamkeit macht für mich den Reiz aus. Mehr lesen!

Feldsalat mit Speck und Kracherle

Feldsalat mit Speck und Kracherle

 

Ein Salat, der satt macht

Feldsalat mit Speck und Kracherle ist für mich kein Beilagensalat, sondern ein echtes Gericht. Einer von denen, die man abends isst und danach zufrieden vom Tisch aufsteht. Er wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, fast schlicht, und genau das macht ihn so sympathisch. Feldsalat, ein bisschen Speck, Brot. Mehr braucht es nicht, wenn alles zusammenpasst.

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Finkenwerder Scholle

Finkenwerder Scholle

Fisch, der nach Hafen riecht Finkenwerder Scholle ist für mich ein Gericht, das sofort Bilder im Kopf erzeugt. Hafenluft, Möwen, ein bisschen Wind. Auch wenn ich selbst nie in Finkenwerder gelebt habe, fühlt sich dieses Essen sehr konkret an. Es ist ehrlich, salzig, buttrig und Mehr lesen!

Poronkäristys (Rentiergeschnetzeltes aus Lappland)

Poronkäristys (Rentiergeschnetzeltes aus Lappland)

Lappland auf dem Teller Poronkäristys ist eines dieser Gerichte, bei denen schon der Name Bilder im Kopf auslöst. Weite Landschaften, niedrige Sonne, viel Himmel. Als ich das erste Mal davon gelesen habe, war mir klar, dass es weniger um Raffinesse geht, sondern um Herkunft und Mehr lesen!

Hamburger Aalsuppe

Hamburger Aalsuppe

Eine Suppe mit Missverständnis

Hamburger Aalsuppe ist eines dieser Gerichte, bei denen der Name erst einmal in die Irre führt. Kein Aal, dafür Knochen, Backobst, Essig und Kräuter. Als ich das zum ersten Mal gehört habe, musste ich schmunzeln. In meiner Vorstellung war Aalsuppe immer etwas Fischiges, Schweres. Tatsächlich ist sie genau das Gegenteil: überraschend, ausgewogen und vielschichtig. Eine Suppe, die man nicht nebenbei isst.

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Birnen, Bohnen und Speck

Birnen, Bohnen und Speck

Ein Teller Norden auf dem Küchentisch Birnen, Bohnen und Speck ist so ein Gericht, bei dem ich schon beim Lesen des Namens weiß, wie es riechen wird. Deftig, ein bisschen süßlich, sehr ehrlich. Kein Schnickschnack, kein Drumherum. Genau das mag ich an solchen Klassikern aus Mehr lesen!

Eiergrog

Eiergrog

Ein warmer Becher aus dem Norden Eiergrog ist für mich untrennbar mit Hamburg verbunden. Nicht mit Sommer oder Hafenrundfahrt, sondern mit kalten Tagen, grauem Himmel und klammen Fingern. Ich habe ihn zum ersten Mal auf einem kleinen Wintermarkt getrunken, irgendwo abseits der großen Wege. Kein Mehr lesen!

Bouneschlupp (Grüne Bohnensuppe)

Bouneschlupp (Grüne Bohnensuppe)

Eine Suppe, die leise bleibt

Bouneschlupp habe ich zum ersten Mal in Luxemburg gegessen, eher beiläufig, fast unscheinbar. Kein Restaurant, das man sich extra merkt, kein besonderer Anlass. Es war ein kühler Tag, wir waren viel zu Fuß unterwegs, und irgendwann landete diese Suppe auf dem Tisch. Grüne Bohnen, Kartoffeln, ein bisschen Speck. Mehr nicht. Und genau deshalb ist sie mir im Gedächtnis geblieben. Manche Gerichte drängen sich nicht auf, sie bleiben einfach.

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Hamburger Pannfisch

Hamburger Pannfisch

Ein Teller voller Erinnerungen Hamburger Pannfisch ist für mich eines dieser Gerichte, die sofort Bilder im Kopf auslösen. Hafen, grauer Himmel, Wind, der ein bisschen zu kühl ist. Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen, Hamburg war immer ein besonderer Ort. Großstadt, Wasser, Weite. Wenn wir dort Mehr lesen!

Hamburger Senfsoße

Hamburger Senfsoße

Eine Soße, die nach Hafen riecht Hamburger Senfsoße ist für mich untrennbar mit meiner Zeit im Ruhrgebiet verbunden. Nicht, weil wir sie dort ständig gegessen hätten, sondern weil Hamburg immer so etwas wie der große, aufregende Norden war. Ein Ort, den man besucht hat, wenn Mehr lesen!

Gebratene Forelle mit Schinken

Gebratene Forelle mit Schinken

 

Gebratene Forelle Mit Schinken

Gebratene Forelle mit Schinken

Portionen 2 Portionen

Zutaten
  

  • 2 küchenfertige Forellen
  • Salz und Pfeffer
  • Mehl zum Wenden
  • 60 ml Olivenöl
  • 225 g Schinken geräuchert
  • 200 g Zwiebel
  • 2 TL gehackten Knoblauch
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 60 ml Rotweinessig
  • 2 EL Butter 

Und so wird's gemacht:
 

  • Forellen beidseitig (auch innen) mit Salz und Pfeffer würzen, dann leicht in Mehl wenden. In einer großen Pfanne wird das Olivenöl erhitzt und die Forellen darin bei Mittelhitze angebraten.
  • Die Forellen herausnehmen und warm stellen. In das selbe Bratfett gibt man Schinken, Zwiebeln, Knoblauch und Petersilie. Unter Rühren 4 Minuten braten. Mit Essig ablöschen und so lange kochen bis es fast evaporiert ist.
  • Pfanne vom Herd ziehen und die kalte Butter zugeben, die Pfanne hin und her schwenken damit die Butter langsam sich auflöst. Über die Forellen geben 
Bruschetta

Bruschetta

Ein schneller Teller zwischen zwei Wegen Bruschetta verbinde ich eigentlich sofort mit Italien. Umso spannender fand ich es, sie in Andorra auf der Karte zu entdecken. Nicht als schicke Vorspeise, sondern ganz selbstverständlich, fast beiläufig. Wir waren damals auf einer längeren Fahrt durch die Pyrenäen Mehr lesen!

Trinxat

Trinxat

Ein schlichtes Gericht mit Geschichte Trinxat ist eines dieser Gerichte, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken. Kohl, Kartoffeln, Speck. Mehr braucht es nicht. Und genau das macht es für mich so typisch für Andorra. Wir haben Trinxat damals an einem Abend gegessen, an dem Mehr lesen!

Löwenzahnsalat

Löwenzahnsalat

 

Ein Salat, der nach Frühling schmeckt

Löwenzahnsalat ist für mich untrennbar mit Frühling verbunden. Mit diesen ersten Tagen, an denen die Sonne schon Kraft hat, die Luft aber noch kühl ist. In Andorra habe ich ihn zum ersten Mal so gegessen, warm angemacht, kräftig, fast rustikal. Wir waren damals im frühen Frühjahr dort unterwegs, die Berge noch stellenweise schneebedeckt, unten im Tal aber schon grün. Diese Übergangszeit hat etwas Eigenes, genau wie dieser Salat.

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Geschmorter Hase

Geschmorter Hase

Ein Gericht für langsame Tage Geschmorter Hase ist kein Gericht, das man spontan an einem Dienstagabend kocht. Für mich gehört es zu diesen Rezepten, bei denen man innerlich schon einen Gang runterschaltet, sobald man die Zutaten liest. Ich verbinde dieses Gericht direkt mit Andorra, mit Mehr lesen!

Fromage de Tupi (Andorranischer Frischkäse)

Fromage de Tupi (Andorranischer Frischkäse)

Ein kleiner Käse aus den Pyrenäen Andorra ist eines dieser Länder, die man leicht übersieht. Eingeklemmt zwischen Frankreich und Spanien, klein, bergig, unscheinbar auf der Landkarte. Wir sind dort vor ein paar Jahren eher zufällig gelandet, auf der Durchreise, mit zu viel Gepäck und zu Mehr lesen!

Nomadensuppe

Nomadensuppe

Zwischen Jurten und Kochtöpfen

Zum ersten Mal bin ich der turkmenischen Küche eher zufällig begegnet. Nicht auf einer Reise, sondern spät abends, irgendwo zwischen einem alten Reisebericht und einer Fernsehdokumentation über Nomadenvölker in Zentralasien. Ich saß auf dem Sofa, Laptop auf den Knien, während neben mir schon die ersten Kochbücher gestapelt lagen. Diese Bilder von weiten Ebenen, Jurten im Wind und dampfenden Töpfen über offenem Feuer sind mir hängen geblieben. Besonders die Suppen. Klar, einfach, sättigend. Essen, das wärmt und Kraft gibt.

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Haggis (Gefuellter Schafsmagen)

Ein Gericht, das erst einmal Mut braucht Haggis ist so ein Gericht, bei dem ich selbst kurz schlucken musste, als ich es das erste Mal ernsthaft in Erwägung gezogen habe. Nicht, weil ich Innereien grundsätzlich ablehne, sondern weil der Respekt vor der Tradition groß ist. Mehr lesen!

Cock-A-Leekie (Hühnersuppe mit Lauch und Backpflaumen)

Cock-A-Leekie (Hühnersuppe mit Lauch und Backpflaumen)

Eine Suppe für kalte Januarabende Cock-A-Leekie ist für mich so ein Gericht, das man nicht zufällig kocht. Diese Suppe hat etwas Feierliches, obwohl sie im Kern eine einfache Hühnersuppe ist. Das erste Mal bin ich darüber gestolpert, als ich mich intensiver mit dem Burns Supper Mehr lesen!