Die Küchen der Welt entdecken

Gebackene Auberginen

Gebackene Auberginen

Neulich stand ich am Gemüsestand hier unten am Bodensee, und da lagen Auberginen, so schön dunkel und glatt, dass ich direkt wieder an die Zeit im Ruhrpott denken musste: Früher kannte ich die Dinger höchstens aus dem Ausländerladen umme Ecke. Heute sind sie ganz normal Mehr lesen!

Cumberland Rum Nicky (Rum-Dattel-Kuchen)

Cumberland Rum Nicky (Rum-Dattel-Kuchen)

Neulich stand ich im Supermarkt vor den Datteln und hab gemerkt: Die landen bei den meisten entweder im Müsli oder gar nicht im Wagen. Dabei kann man daraus einen richtig soliden Kuchen bauen, der nicht geschniegelt wirkt, sondern einfach nach Rum, Trockenfrüchten und Butterteig schmeckt. Mehr lesen!

Bollenfleisch

Bollenfleisch

Neulich stand ich am Bodensee im Laden vor einem Berg Zwiebeln und hab kurz überlegt, ob ich mich vertan hab und eigentlich eine Gartenanlage anlegen will. Aber nee: Ich hatte Bollenfleisch im Kopf. So ein Berliner Eintopf-Ding, simpel wie ein Schraubendreher und am Ende genau das Richtige, wenn’s draußen frisch ist und man zu Hause einfach Ruhe auf dem Teller will.

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Berner Röschti

Berner Röschti

Neulich stand ich morgens in der Küche, noch im Halbschlaf, und hab Jonas dabei erwischt, wie er mit ernstem Blick in den Kühlschrank starrt – als würde da drin irgendwo die Antwort auf Mathe-Hausaufgaben wohnen. Stattdessen: ein Topf Kartoffeln vom Vortag. Und ich so: „Perfekt, Mehr lesen!

Münsterländer Buchweizenpfannkuchen

Münsterländer Buchweizenpfannkuchen

Im Kühlhaus stehst du manchmal vor dem Speckregal und denkst dir: Zwei Scheiben reichen nicht. Genau so ein Moment passt zu Münsterländer Buchweizenpfannkuchen. Das ist kein feiner Crêpe, das ist ehrliches Pfannenessen. Kräftig, rustikal, kross. Und wenn dann noch Kaffee im Teig landet, gucken viele Mehr lesen!

Estnische Blutwurst

Estnische Blutwurst

Neulich stand ich beim Metzger hier im Ort und hab mich dabei ertappt, wie ich völlig selbstverständlich nach „Schweinedarm, bitte“ gefragt hab. Der Mann hinter der Theke hat nicht mal gezuckt – nur ich innerlich kurz: Claudia, Projektmanagerin, 32-Stunden-Woche, und jetzt planst du Blutwurst wie andere ihren Feierabend-Salat. Aber genau das mag ich: Diese Rezepte, die erst mal Respekt einflößen und am Ende dann doch erstaunlich bodenständig sind. Estnische Blutwurst ist so ein Kandidat – deftig, würzig, ein bisschen „Mutprobe“ und gleichzeitig total gemütlich, wenn sie später in der Pfanne brutzelt.

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Berliner Wurstkuchen

Berliner Wurstkuchen

Manchmal liegt der Unterschied zwischen „Was esse ich heute?“ und „Ich bin satt und zufrieden“ in einem Rezept, das so klingt, als hätte es jemand nach Feierabend erfunden – ohne Show, aber mit Plan. Berliner Wurstkuchen ist genau so ein Kandidat: Würstchen, Schrippen, ein schneller Mehr lesen!

Suppli Al Telefono (Reiskroketten mit Mozarellafüllung)

Suppli Al Telefono (Reiskroketten mit Mozarellafüllung)

Neulich stand ich im Späti um die Ecke, eigentlich nur für Zitrone und Sprudel. Und dann lag da dieser Mozzarella, so unschuldig in seiner Tüte, und ich dachte: Wenn ich den heute Abend nicht schmelzen lasse, war’s ein verschenkter Tag. Supplì al telefono sind genau Mehr lesen!

Fisch-Eintopf

Fisch-Eintopf

Im Wohnmobil hab ich mir einmal eingebildet, ich bräuchte für „was Exotisches“ tausend Gewürze und drei Pfannen. Ende vom Lied: Chaos auf zwei Quadratmetern und ich war satt vom Abwasch. Dieser Fisch-Eintopf aus Guinea-Bissau ist da genau das Gegenteil: schichten, würzen, Deckel drauf – und dann macht der Topf in Ruhe die Arbeit. Die Kombi aus Fisch, Kartoffeln, Tomaten und Kochbanane klingt erst mal ungewohnt, schmeckt aber richtig rund: herzhaft, ein bisschen fruchtig und angenehm scharf, wenn man will.

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Lihapyörykät (Hackfleisch-Bällchen)

Lihapyörykät (Hackfleisch-Bällchen)

Im Kühlregal stand ich neulich vor Sahne und dachte kurz: Interessant, wie schnell man sich mit einem Becher in Richtung „nordische Hausmannskost“ bewegen kann. Finnland ist jetzt nicht mein täglicher kulinarischer Referenzpunkt in Dresden, aber genau das macht’s ja spannend. Lihapyörykät sind Hackbällchen ohne Show, Mehr lesen!

Bul Go Gi (Gegrilltes Rindfleisch)

Bul Go Gi (Gegrilltes Rindfleisch)

Im Asialaden um die Ecke in Dresden stehe ich manchmal länger vor den Sojasaucen, als mir lieb ist. Nicht, weil es kompliziert wäre, sondern weil ich kurz vergesse, dass es am Ende einfach ums Essen geht. Bul Go Gi holt mich da zuverlässig wieder runter: Mehr lesen!

Crème Catalane (Katalanische Creme)

Crème Catalane (Katalanische Creme)

Neulich an der Fleischtheke hat mir eine Kundin erzählt, sie traut sich an Crème Catalane nicht ran, weil „das mit den Eigelben bestimmt gerinnt“. Das höre ich öfter. Dabei ist das am Ende wie bei einer guten Sauce: Temperatur im Griff behalten, rühren, und nicht hektisch werden. Dann kriegst du eine glatte, zitronig-zimtige Creme hin – und oben drauf diese dünne, knackige Karamellschicht, die beim Löffel richtig bricht.

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Ema Datshi (Käse und Chilis)

Ema Datshi (Käse und Chilis)

Neulich stand ich im Supermarkt an der Gemüseauslage und hab wieder gemerkt: Bei Chilis sind die Angaben „mild“ oder „mittelscharf“ oft eher ein Vorschlag als eine Garantie. Genau deshalb mag ich Ema Datshi so – das Gericht ist simpel, aber ehrlich. Käse, Chilis, bisschen Gemüse, Mehr lesen!

Die Küche Bhutans

Die Küche Bhutans

Die Küche des kleinen Königreiches im Himalaya ist einfach aber schmackhaft. Weißer (Ja Chum) und der etwas nussiger schmeckende rote Reis (Eue Chum) bildet das Grundnahrungsmittel in Bhutan. In höheren Lagen wird Weizen angebaut. Ein Großteil der bhutanischen Bevölkerung ist buddistisch. Daher sind die meisten Mehr lesen!

Reestit Mutton

Reestit Mutton

Im Wohnmobil hab ich irgendwann gelernt: Wenn’s draußen stürmt und drinnen wenig Platz ist, sind die einfachen Sachen oft die besten – vor allem die, die man nicht jeden Tag macht. Reestit Mutton von den Shetlands ist so ein Fall: Hammel in Salzlake, wochenlang, ganz ohne Gedöns. Das klingt erstmal streng, ist aber im Grunde nur Ruhe, Salz und Zeit. Und ein bisschen Vertrauen, dass früher nicht alles falsch war.

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Roast duck (Gebratene Ente)

Roast duck (Gebratene Ente)

Neulich an der Bedientheke hat mich eine Kundin gefragt, warum ihre Ente zwar durch ist, aber die Haut immer so labberig bleibt. Das ist genau der Punkt bei gebratener Ente: Das Fleisch ist nicht das Problem, sondern das Fett unter der Haut. Wenn man das Mehr lesen!

Hase im Topf (Dippehas)

Hase im Topf (Dippehas)

Neulich hat Thomas beim Abendessen so ganz nebenbei gefragt, ob wir „mal wieder was Deftiges wie früher“ machen. Und ich so: „Klar, wie früher im Ruhrgebiet oder wie früher bei dir mit bayerischer Ordnung im Topf?“ Am Ende bin ich über ein hessisches Gericht gestolpert, Mehr lesen!

Muskatnuss-Eiscreme

Muskatnuss landet bei den meisten irgendwo zwischen Kartoffelpüree und Béchamel, und damit hat’s sich. Als ich neulich im Laden Muskat nachgefüllt hab, ist mir wieder eingefallen, dass das in Grenada (nicht umsonst „Isle of Spice“) ein ganz anderes Kaliber ist. Das Eis hier hab ich mir aus einem Rezept aus dem Internet gezogen – simpel, aber man muss bei der Temperatur sauber arbeiten, sonst hat man am Ende Rührei mit Sahne.

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Margarita

Margarita

Neulich stand ich um halb neun abends in der Küche, Lena suchte „nur kurz“ was Süßes, Jonas diskutierte darüber, ob man im Winter eigentlich Eis essen darf (Spoiler: darf man), und Thomas kam mit diesem Blick rein, der eindeutig „Haben wir noch irgendwas, das nach Mehr lesen!

Brasiliero

Neulich stand ich im Getränkemarkt vor dem Regal mit Tequila und dachte mir: Im Ruhrgebiet hätte mein Vater jetzt wahrscheinlich gesagt „Mädel, daraus macht man doch keinen Obstsalat.“ Und hier unten in Bayern? Da guckt man kurz, zuckt mit den Schultern und sagt: „Passt scho.“ Mehr lesen!