Die Küchen der Welt entdecken

Wurzelfleisch

Wurzelfleisch

Im Winter kaufe ich Suppengrün nicht aus romantischen Gründen, sondern weil es zuverlässig ist: einmal geschnippelt, macht es aus einem Topf Wasser etwas, das nach Essen riecht. Wurzelfleisch aus Sachsen-Anhalt passt da perfekt rein. Es ist leise, bodenständig, und trotzdem hat es diesen kleinen Dreh Mehr lesen!

Pfefferpotthast

Manchmal reicht ein Geruch, und zack – ich steh gedanklich wieder im Ruhrgebiet in irgendeiner Küche, in der es draußen grau ist, drinnen aber immer irgendwas vor sich hin blubbert. Pfefferpotthast ist für mich genau so ein Kandidat: unspektakulär im besten Sinne, bodenständig, ein bisschen Mehr lesen!

Verschleiertes Bauernmädchen

Verschleiertes Bauernmädchen

Neulich stand ich im Supermarkt zwischen Äpfeln und Zwieback und hab mich kurz gefragt, wer eigentlich entschieden hat, dass Zwieback nur was für Magen-Darm und Senioren-Kaffeekränzchen ist. Ich sag mal so: Wenn man ihn mit Butter, Vanille und gerösteten Mandeln zusammenbringt, ist der plötzlich ganz schnell wieder „gesellschaftsfähig“ – und zwar als warmherziger, dänischer Nachtisch mit dem herrlich altmodischen Namen „Verschleiertes Bauernmädchen“.

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Ribisel-Torte (Johannisbeer-Torte)

Neulich stand ich im Supermarkt vor den Ribiseln und hab kurz überlegt, ob ich wirklich Lust auf dieses „Abstribbeln“ habe – ihr wisst schon: diese meditativ-nervige Fieselarbeit, bei der man sich fragt, warum Beeren nicht einfach freiwillig von den Stielen hüpfen. Aber dann hatte ich Mehr lesen!

Kalakukko (Fisch im Brotteig)

Kalakukko (Fisch im Brotteig)

Neulich stand ich im Supermarkt vor dem Fischregal und hab mich dabei ertappt, wie ich kurz überlegt hab, ob ich wirklich „einfach nur“ Kabeljau will – oder ob ich heute mal so tue, als wäre ich eine finnische Großmutter mit sehr viel Geduld und einem Mehr lesen!

Sancocho de 7 carnes (Fleischeintopf mit 7 Sorten Fleisch)

Sancocho de 7 carnes (Fleischeintopf mit 7 Sorten Fleisch)

Im Asia-Shop an der Prager Straße stehe ich manchmal vor Regalen, die so tun, als wären sie unendlich. Und dann liegt da plötzlich etwas, das mich gedanklich nicht nach Bangkok, sondern in die Karibik schubst: Kochbananen. Genau so bin ich bei Sancocho gelandet – diesem dominikanischen Eintopf, der nicht fragt, ob mein Topf groß genug ist, sondern einfach davon ausgeht.

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Giuvetsch

Giuvetsch

Beim Aufräumen im Wohnmobil ist mir neulich so ein kleiner Zettel wieder in die Hände gefallen, vollgekritzelt mit Zutaten und Zeiten. Ich wusste erst gar nicht mehr, was das sein soll – bis mir „Giuvetsch“ ins Auge sprang. Bulgarien. Hatte ich mal aus einem Kochbuch Mehr lesen!

Griechisches Osterbrot

Griechisches Osterbrot

Neulich stand ich im Laden vorm Regal mit Orangeat und Zitronat und hab kurz überlegt, ob das noch jemand freiwillig kauft. Dann fiel mir Ostern ein – und dass so ein griechisches Osterbrot genau von solchen Sachen lebt: bisschen süß, bisschen Zitrus, und am Ende Mehr lesen!

Stack Cake (Schichtkuchen aus dem Apalachengebirge)

Stack Cake (Schichtkuchen aus dem Apalachengebirge)

Beim Durchblättern von alten US-Rezepten bin ich über den Stack Cake gestolpert, so einen Schichtkuchen aus dem Apalachengebirge. Klingt erstmal nach „süß und mächtig“, ist es auch – aber auf eine ehrliche Art. Viele dünne Böden, dazwischen ein dickes, gewürztes Apfelmus. Und ja: Schweineschmalz im Teig. Das ist nicht trendy, das ist einfach traditionell und funktioniert.

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Gari (Maniokgriess)

Im Asialaden an der Ecke habe ich neulich wieder vor einem Regal gestanden, das mich zuverlässig erdet: unspektakuläre Tüten, fremde Namen, null Lifestyle. Gari ist so ein Fund. Maniokgriess aus Ghana, der erstmal tut, als wäre er kompliziert – und dann in zehn Minuten zeigt, Mehr lesen!

Dashi-Brühe

Dashi-Brühe

Neulich stand ich am Bodensee in der Küche und hab mich gefragt, warum manche Suppen und Soßen in Japan so ruhig und rund schmecken, obwohl da gefühlt gar nicht viel drin ist. Dann fiel mir wieder die Dashi-Brühe ein: zwei Zutaten, ein Topf, und am Mehr lesen!

Fagottini della Rosin (Ravioli mit Fonduta-Füllung)

Fagottini della Rosin (Ravioli mit Fonduta-Füllung)

Neulich stand ich abends in der Küche, der Rest der Familie schon im „Sockenmodus“ auf dem Sofa, und ich hab mir gedacht: Jetzt machst du was richtig Feines – so eins von diesen Gerichten, bei denen man kurz vergisst, dass morgen wieder irgendwer ein Mathe-Arbeitsblatt sucht, während man schon im ersten Teams-Call hängt. Fagottini della Rosin aus dem Piemont sind genau so ein Kandidat: ein bisschen Küchenromantik, ein bisschen Handarbeit – und am Ende schmeckt’s so, als hätte man sich selbst zum Essen ausgeführt.

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Champignon-Sateh mit Korianderreis

Champignon-Sateh mit Korianderreis

Manchmal sieht man im Supermarkt diese wirklich perfekten, festen Champignons und denkt: Die haben heute mehr vor als „in die Pfanne und fertig“. Bei mir werden sie dann gern zu Sateh – weil Spieße automatisch nach Feierabend aussehen, auch wenn man dabei ganz normal in Mehr lesen!

Naing Kuck (Kalte Gurkensuppe)

Im Hochsommer stehe ich manchmal vor dem Herd wie vor einem übermotivierten Gespräch: nett gemeint, aber bitte nicht jetzt. Da passt Naing Kuck ziemlich gut in mein Leben. Kalte Gurkensuppe aus Korea, minimaler Aufwand, maximaler Effekt. Knackig, salzig, ein bisschen süß, ein bisschen scharf – Mehr lesen!

Indonesisches Reisfleisch

Indonesisches Reisfleisch

Manchmal stehen Leute bei mir an der Theke und fragen nach „was Schnellem mit Reis, aber bitte nicht langweilig“. Genau in die Ecke fällt dieses indonesisch angehauchte Reisfleisch: Schweinefilet in Streifen, ein bisschen Gemüse, Sojasoße für Salz und Farbe – und am Ende hast du ein saftiges Pfannengericht, das auch nach Feierabend noch entspannt klappt.

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Semur Ayam (Geschmortes Hähnchen)

Semur Ayam (Geschmortes Hähnchen)

Neulich stand ich im Gang bei den Gewürzen und hab wieder gemerkt, wie klein so ein Glas Nelken eigentlich ist – und wie viel es am Ende im Topf ausmacht. Semur Ayam ist genau so ein Gericht: sieht erstmal nach „Hähnchen schmort halt“ aus, aber Mehr lesen!

Chmeli Suneli (Georgische Gewürzmischung)

Chmeli Suneli (Georgische Gewürzmischung)

Es gibt so Tage, da will ich nicht „kochen“, sondern nur dafür sorgen, dass es nach etwas aussieht und vor allem danach schmeckt. Genau dafür mag ich Gewürzmischungen wie Chmeli Suneli: einmal kurz gemischt, im Glas verstaut, und plötzlich hat selbst ein schnelles Ofengemüse so Mehr lesen!

Spreewälder Mohnpielen

Spreewälder Mohnpielen

Neulich stand ich abends in der Küche, eigentlich schon im „Nur-noch-Spülmaschine-und-dann-Feierabend“-Modus, da kam Jonas mit diesem Blick um die Ecke: „Mama, haben wir noch was Süßes?“ Und ich so innerlich: Klar, im Marketing nennt man das eine spontane Bedarfsweckung – in der Realität heißt es: improvisieren. In dem Moment musste ich an Spreewälder Mohnpielen denken, so ein herrlich altmodischer Brot- und Mohnauflauf, der aus wenig ziemlich viel macht. Und mal ehrlich: Wenn ein Dessert über Nacht im Kühlschrank fertig wird, fühlt sich das fast wie Cheaten an.

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Coscie di Pollo Ripieni Abruzzeze (Gefüllte Hähnchenschenkel)

Coscie di Pollo Ripieni Abruzzeze (Gefüllte Hähnchenschenkel)

Neulich am Bodensee stand ich beim Metzger und hab wieder gemerkt: Hähnchenschenkel sind so ein unterschätztes Stück. Brust kann jeder, aber Schenkel haben Geschmack und verzeihen auch mal, wenn man nicht auf die Minute genau guckt. Meine Partnerin meinte nur: „Mach doch mal wieder was, Mehr lesen!

Waldviertler Karpfen auf Paradeis – Paprika – Gemüse

Waldviertler Karpfen auf Paradeis – Paprika – Gemüse

Neulich am Bodensee stand ich am Fischstand und hab wieder gemerkt: Fisch ist so ’ne Sache. Manche gucken dich an, als würdest du gleich eine Doktorarbeit bestellen. Ich will aber einfach was Ordentliches auf dem Teller, ohne Theater. Da fiel mir ein Waldviertler Rezept ein, Mehr lesen!