Die Küchen der Welt entdecken

Wurstsalat auf bayerische Art

Wurstsalat auf bayerische Art

Es gibt Tage, da will ich beim Abendessen nicht diskutieren – nicht mit mir selbst und schon gar nicht mit dem Kühlschrank. Wurstsalat ist dann so ein pragmatischer Glücksfall: schneiden, rühren, kurz warten, fertig. Und ja, „bayerische Art“ klingt nach Biergarten und Holzbank, aber am Mehr lesen!

Lihapyörykät (Hackfleisch-Bällchen)

Lihapyörykät (Hackfleisch-Bällchen)

Im Kühlregal stand ich neulich vor Sahne und dachte kurz: Interessant, wie schnell man sich mit einem Becher in Richtung „nordische Hausmannskost“ bewegen kann. Finnland ist jetzt nicht mein täglicher kulinarischer Referenzpunkt in Dresden, aber genau das macht’s ja spannend. Lihapyörykät sind Hackbällchen ohne Show, Mehr lesen!

Bul Go Gi (Gegrilltes Rindfleisch)

Bul Go Gi (Gegrilltes Rindfleisch)

Im Asialaden um die Ecke in Dresden stehe ich manchmal länger vor den Sojasaucen, als mir lieb ist. Nicht, weil es kompliziert wäre, sondern weil ich kurz vergesse, dass es am Ende einfach ums Essen geht. Bul Go Gi holt mich da zuverlässig wieder runter: dünnes Rindfleisch, ein bisschen Süße, ordentlich Knoblauch, Sesam. Mehr braucht’s nicht, damit die Küche nach „da passiert gleich was“ riecht.

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Crème Catalane (Katalanische Creme)

Crème Catalane (Katalanische Creme)

Neulich an der Fleischtheke hat mir eine Kundin erzählt, sie traut sich an Crème Catalane nicht ran, weil „das mit den Eigelben bestimmt gerinnt“. Das höre ich öfter. Dabei ist das am Ende wie bei einer guten Sauce: Temperatur im Griff behalten, rühren, und nicht Mehr lesen!

Ema Datshi (Käse und Chilis)

Ema Datshi (Käse und Chilis)

Neulich stand ich im Supermarkt an der Gemüseauslage und hab wieder gemerkt: Bei Chilis sind die Angaben „mild“ oder „mittelscharf“ oft eher ein Vorschlag als eine Garantie. Genau deshalb mag ich Ema Datshi so – das Gericht ist simpel, aber ehrlich. Käse, Chilis, bisschen Gemüse, Mehr lesen!

Die Küche Bhutans

Die Küche Bhutans

Die Küche des kleinen Königreiches im Himalaya ist einfach aber schmackhaft. Weißer (Ja Chum) und der etwas nussiger schmeckende rote Reis (Eue Chum) bildet das Grundnahrungsmittel in Bhutan. In höheren Lagen wird Weizen angebaut. Ein Großteil der bhutanischen Bevölkerung ist buddistisch. Daher sind die meisten der bhutanischen Gerichte vegetarisch. Kommt doch einmal Fleisch auf den Tisch ist dies vor allem Yak. Von den zotteligen Himalaya-Rind wird in Bhutan alles verarbeitet, sogar die Haut wird als Snack zubereitet. Neben Yak kommt auch Rind- und Schweinefleisch auf den Tisch.

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Reestit Mutton

Reestit Mutton

Im Wohnmobil hab ich irgendwann gelernt: Wenn’s draußen stürmt und drinnen wenig Platz ist, sind die einfachen Sachen oft die besten – vor allem die, die man nicht jeden Tag macht. Reestit Mutton von den Shetlands ist so ein Fall: Hammel in Salzlake, wochenlang, ganz Mehr lesen!

Roast duck (Gebratene Ente)

Roast duck (Gebratene Ente)

Neulich an der Bedientheke hat mich eine Kundin gefragt, warum ihre Ente zwar durch ist, aber die Haut immer so labberig bleibt. Das ist genau der Punkt bei gebratener Ente: Das Fleisch ist nicht das Problem, sondern das Fett unter der Haut. Wenn man das Mehr lesen!

Hase im Topf (Dippehas)

Hase im Topf (Dippehas)

Neulich hat Thomas beim Abendessen so ganz nebenbei gefragt, ob wir „mal wieder was Deftiges wie früher“ machen. Und ich so: „Klar, wie früher im Ruhrgebiet oder wie früher bei dir mit bayerischer Ordnung im Topf?“ Am Ende bin ich über ein hessisches Gericht gestolpert, das schon vom Namen her klingt, als würde man dabei automatisch lauter sprechen: Hase im Topf, Dippehas. Das ist nichts für nebenbei – das ist so ein Essen, das den ganzen Tag ein bisschen wichtiger macht.

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Muskatnuss-Eiscreme

Muskatnuss landet bei den meisten irgendwo zwischen Kartoffelpüree und Béchamel, und damit hat’s sich. Als ich neulich im Laden Muskat nachgefüllt hab, ist mir wieder eingefallen, dass das in Grenada (nicht umsonst „Isle of Spice“) ein ganz anderes Kaliber ist. Das Eis hier hab ich Mehr lesen!

Margarita

Margarita

Neulich stand ich um halb neun abends in der Küche, Lena suchte „nur kurz“ was Süßes, Jonas diskutierte darüber, ob man im Winter eigentlich Eis essen darf (Spoiler: darf man), und Thomas kam mit diesem Blick rein, der eindeutig „Haben wir noch irgendwas, das nach Mehr lesen!

Brasiliero

Neulich stand ich im Getränkemarkt vor dem Regal mit Tequila und dachte mir: Im Ruhrgebiet hätte mein Vater jetzt wahrscheinlich gesagt „Mädel, daraus macht man doch keinen Obstsalat.“ Und hier unten in Bayern? Da guckt man kurz, zuckt mit den Schultern und sagt: „Passt scho.“ Genau so ist dieser Brasiliero-Cocktail bei uns ins Glas gerutscht – ein bisschen Urlaub, ein bisschen „Was hab ich da eigentlich gerade zusammen geschüttelt?“, aber am Ende überraschend rund und herrlich fruchtig.

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Pollo en Salsa de Huevos (Hähnchen in Eier-Sauce)

Pollo en Salsa de Huevos (Hähnchen in Eier-Sauce)

Beim Durchscrollen auf Facebook bin ich vor einer Weile über ein ecuadorianisches Gericht gestolpert, das erst mal schräg klang: Hähnchen in Eier-Sauce. Ich hab’s dann ausprobiert, weil die Zutaten simpel sind und das Ergebnis nach ehrlichem Familienessen aussieht. Und ja: Die Kombi aus Brühe, Senf Mehr lesen!

Ei im Töpfchen

Ei im Töpfchen

Neulich stand ich am Bodensee im kleinen Laden und hab so dicke braune Bohnen gesehen. Da musste ich direkt an so ein ägyptisches Rezept denken, das ich mir vor ’ner Weile aus dem Internet rausgeschrieben hab: Eier im Töpfchen, aber eben nicht nur Ei und Mehr lesen!

Kalbsragout mit Pilzen

Kalbsragout mit Pilzen

Neulich stand ich im Supermarkt zwischen Champignons und Pfifferlingen und hab kurz überlegt, ob ich jetzt eher „bodenständig Ruhrpott“ oder „fein österreichisch“ koche – und am Ende lag beides im Wagen. Kalbsragout mit Pilzen ist für mich so ein Gericht, das nach Wochenende schmeckt, auch wenn’s eigentlich ein ganz normaler Dienstag sein könnte (wenn man die 1,5 Stunden Schmorzeit mal charmant ignoriert).

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Schwarzbrotpudding mit Mostschaumcreme

Schwarzbrotpudding mit Mostschaumcreme

Es gibt diese Desserts, die aussehen, als hätten sie ein bisschen zu viel erlebt – und genau deshalb funktionieren sie. Schwarzbrotpudding ist so ein Fall: dunkel, dicht, würzig, eher „ich hab Substanz“ als „ich bin Luft und Liebe“. In Schwaben wird daraus etwas erstaunlich Elegantes, Mehr lesen!

Pad Taalee (Gemischt Meeresfrüchte)

Pad Taalee (Gemischt Meeresfrüchte)

Im Asia-Regal im Dresdner Supermarkt sieht man immer diese kleinen Gläser mit dunkler Paste, die nach „irgendwas mit Thailand“ aussehen. Ich nehme sie gern mit, weil sie im Alltag eine ziemlich verlässliche Abkürzung sind. Für Pad Taalee ist Naam Prik Pao genau so ein Glas: Mehr lesen!

Kuttel-Gemüse-Salat

Kuttel-Gemüse-Salat

Am Fleischstand auf dem Wochenmarkt in Dresden gibt’s diesen Moment, in dem ich kurz an mir zweifle: Kutteln? Wirklich? Dann sehe ich die vorgekochten Streifen beim Metzger, denke an schwäbische Vesperplatten und daran, wie gut „ehrliches“ Essen sein kann, wenn man es nicht verkleidet. Also: keine Ausreden. Ich nehme sie mit und mache daraus einen Salat, der mehr nach Küche als nach Mutprobe schmeckt.

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Hühnerkroketten

Hühnerkroketten

Neulich stand ich am Bodensee im Laden vor so einem ganzen Huhn und hab gedacht: „Heinz, jetzt machste mal was, was nicht nach Ruhrpott-Kantine aussieht.“ Dann fiel mir ein Rezept aus dem Internet wieder ein: Hühnerkroketten aus Senegal-Küche, mit Sesam und Weinblättern. Klingt erstmal wie Mehr lesen!

Escudilla

Escudilla

Escudilla klingt ein bisschen wie „ich hab’s eilig“, ist aber das Gegenteil: ein Topfgericht aus Andorra, das langsam Tiefe bekommt. Ich bin darüber in einem alten Kochbuch gestolpert, als ich nach Gerichten gesucht habe, die Winter nicht romantisieren, sondern einfach lösen. Viel Brühe, viel Einlage, Mehr lesen!