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Pörkölt (Gulasch)

Pörkölt (Gulasch)

Pörkölt (Gulasch)

Gericht Fleisch
Küche Ungarn
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • Für 6 bis 8 Portionen
  • 800 g Rindfleisch Schulter, Wade
  • 100 g Bratfett
  • 300 g Zwiebeln
  • 30 g Edelsüßpaprika
  • 2 Knoblauchzehen 1 TL Kümmel, 1 EL Majoran,abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • Salz
  • Rotwein
  • Nach Geschmack kleine scharfe rote Paprikaschoten

Und so wird's gemacht:
 

  • Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln in Öl oder noch besser in Schweineschmalz goldbraun anbraten. Dann das Fleisch zu den Zwiebeln geben, salzen und pfeffern und rundherum anbraten. Dabei tritt Fleischsaft aus. Diesen nicht abschöpfen oder wegschütten sondern vollständig einkochen lassen, bis das Fleisch wieder zu braten anfängt.
  • In der Zwischenzeit aus etwa den gleichen Teilen Majoran, Kümmel, Zitronenschale und zwei bis drei Zehen Knoblauch das Gulaschgewürz herstellen. Dabei alle Zutaten mit einem Messer so klein wie möglich hacken bis eine Paste ensteht.
  • Das Fleisch dann rund herum anbräunen und anschließend mit Paprikapulver bestäuben und das Gulaschgewürz zugeben. Dabei erst mal vorsichtig mit dem Gulaschgewürz sein. Die Mischung ist ziemlich intensiv also lieber später noch mal nachwürzen.
  • Die Gewürze kurz mitbraten aber nicht zu lange, da Paprikapulver sonst bitter wird. Mit Rotwein ablöschen und dabei alles, was am Topfboden angebraten ist, durch Rühren lösen. Den Rotwein einkochen lassen, bis das Fleisch wieder brät. Dann mit Brühe auffüllen bis das Fleisch gerade bedeckt ist.
  • Alles langsam köcheln lassen, bis das Fleisch gar und butterzart ist. Das kann schon mal 2 Stunden oder länger dauern. Je länger das Gulasch kocht, desto besser ist es und desto gehaltvoller ist die Soße. Kurz vor Ende der Garzeit die scharfe rote Parikaschote zugeben.
  • Zum Schluss sollte man das Fleisch ohne Mühe mit einem Löffel zerteilen können und die Soße sollte ohne zusätzliche Bindung durch Soßenbinder oder Stärkemehl ziemlich dick und sämig sein.

Notizen

Man sagt, ein Gulasch müsse dreimal anbrennen: Einmal beim Ansetzen,
einmal beim Kochen und einmal beim Aufwärmen. Ob man diesen Tipp
beherzigt, bleibt jedem selbst überlassen :-)
Schwäbische Linsen mit Spätzle

Schwäbische Linsen mit Spätzle

Schwäbische Linsen mit Spätzle

Das schwäbische Nationalgericht.
Gericht Eintöpfe
Küche Schwaben
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • LINSENGEMÜSE
  • 250 g Tellerlinsen
  • 1 l Brühe kräftig
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Gr. Kartoffeln
  • 1 Möhre
  • 1 Lauchstange
  • 1 Gr. Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 2 El Butter
  • Salz
  • 50 ml Rotwein
  • Pfeffer
  • Petersilie
  • Essig zum AbschmeckenSPÄTZLE
  • 6 Eier
  • 400 g Mehl
  • Salz
  • Wasser nach BedarfEINLAGE
  • 4 Paar Wiener Würstchen

Und so wird's gemacht:
 

  • Die Linsen mit der Brühe bedecken , das Lorbeerblatt und die kleingewürfelten rohen Kartoffeln beifügen. Zugedeckt etwa 25-30 Minuten fast weich kochen. Ab und zu probieren: Die Linsen sollen noch Biss haben, dürfen auf keinen Fall zerfallen.
  • In der Zwischenzeit das Würfelgemüse putzen und in linsengrosse Würfel schneiden. In einer Pfanne andünsten, dabei salzen. Zu den Linsen geben, den Wein einrühren, leise etwa 10 Minuten köcheln. Dann die Wiener Würstchen in der Suppe erwärmen aber nicht mehr kochen lassen, damit die Würstchen nicht platzen. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. Reichlich feingehackte Petersilie unterrühren.
  • Für die Spätzle Eier, Salz und Mehl mit einem Holzlöffel verrühren, dabei soviel Wasser zugeben, dass ein glatter, schwerer Teig entsteht. Diesen so lange schlagen, bis er seidig wirkt und Blasen wirft. Von einem Holzbrettchen in dünnen Streifen in kochendes Salzwasser schaben oder durch ein Spätzle-Sieb drücken. Oben schwimmende Spätzle sind gar. Mit einer Schaumkelle herausheben. In kaltem Wasser aschrecken und auf einem Sieb gut abgießen.
  • In heisser Butter anschwitzen und mit den Linsen servieren.
Chili Con Carne nach Heston Blumenthal

Chili Con Carne nach Heston Blumenthal

Heston Blumenthal ist einer der bekanntesten Köche Großbritanniens. Blumenthal, der nie eine Kochlehre gemacht, sondern sich sein Handwerk selbst beigebracht hat, ist Küchenchef und Besitzer des 3-Sterne-Restaurants „The Fat Duck“ in Bray in der englischen Grafschaft Berkshire. Bevor Blumenthal 1995 den 450 Jahre alten Pub Mehr lesen!

Daube provençale

Daube provençale

Tipp: Wie alle Schmorgerichte lässt sich auch die Daube provençale sehr gut vorbereiten und schmeckt fast noch besser, wenn sie am nächsten Tag noch einmal aufgewärmt wird. Dann sollte man aber Zimt, Orangenschale und Oliven erst beim Aufwärmen zugeben.  

B2-Steak Sauce

B2-Steak Sauce

Diese Steaksauce schmeckt ähnlich wie die in den USA sehr beliebte "A1-Steak Sauce".

Zutaten
  

  • 200 ml Ketchup
  • 100 gr. Zwiebeln grob gehackt
  • 1 Große Zehe Knoblauch
  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Worcestershire Sauce
  • 100 ml Zitronensaft
  • 50 ml Weißweinessig
  • 2 El Sojasauce
  • 2 El Brauner Zucker
  • 1 El Senf

Und so wird's gemacht:
 

  • Alle Zutaten in einen Topf geben. Unter gelegentlichem Umrühren 30 Minuten leicht köcheln lassen.
  • Abkühlen lassen. Soße durch ein Sieb gießen und in gut verschließbare Gläser abfüllen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Korsische Bauernsuppe

Korsische Bauernsuppe

Küche Korsika
Portionen 6 Portionen

Zutaten
  

  • 250 g mexikanische Bohnen
  • 1 Knochen vom Beinschinken
  • 3 Kartoffeln
  • 1 kleiner Kopf Wirsing
  • 200 g rote Bete
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz PfefferFür den Tomatencoulis
  • 6 Eßlöffel Olivenöl
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Messerspitze Zucker
  • 1 kg Tomaten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Eßlöffel Basilikum Salz Pfeffer

Und so wird's gemacht:
 

  • Bohnen am Tag zuvor in kaltem Wasser einweichen.
  • Bohnen abschütten, in deinen Topf geben, mit Wasser auffüllen, bis die Bohnen vollständig bedeckt sind und 10 Minuten kochen lassen. Die Hälfte des Wassers wegschütten und sofort durch kaltes Wasser ersetzen. Den Schinkenknochen zugeben, aufkochen und auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  • Währenddessen den Tomatencoulis zubereiten: die kleingehackten Zwiebeln und eine Messerspitze Zucker in heißem Öl bräunen, dann die viergeteilten Tomaten, Salz und Knoblauch zugeben. 10 Minuten köcheln lassen, dabei häufig umrühren. Auf kleiner Flamme weitere 10 Minuten kochen lassen. Pfeffer und Basilikum zugeben.
  • Auf mittlerer Flamme diese Sauce in die Bouillon mischen und eine gehackte Zwiebel, die Knoblauchzehen, den gehackten Kohl, die rote Bete und die in kleine Würfel geschnittenen Kartoffeln zugeben. Salzen und pfeffern.
  • Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis alles gar ist. Den Suppenknochen entfernen und heiss servieren.
Jellied Eels (Aal in Gelee)

Jellied Eels (Aal in Gelee)

Jellied Eels (Aal in Gelee)

Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 900 gr Aal am Stück gehäutetund entgrätet
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • Saft und Schale von einer halben Zitrone
  • Frische Kräuter gehackt
  • 600 ml Fischfonds
  • 1 Kleine Zwiebel fein gewürfelt
  • 1 Kleine Karotte fein gewürfelt
  • 1 Kleine Staude Sellerie fein gewürfelt
  • 1 Bouquet Garni
  • 15 gr Gelatine 

Und so wird's gemacht:
 

  • Den Aal mit der Hautseite nach unten auf die Arbeitsfläche legen und mit frisch geriebener Muskatnuss, etwas Zitronenschale und den gehackten Kräutern bestreuen.
  • Aal in etwa 10cm lange Stücke schneiden, aufrollen und mit einem festen Küchengarn zusammenbinden.Fischfonds, Gemüse und Bouquet Garni in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Aalstücke zugeben und auf kleiner Flamme in ca. 30 Minuten gar ziehen lassen. Den Fisch herausnehmen, Schnur entfernen und die Stücke in eine tiefe Schale legen.
  • 450 ml Fischfond abmessen. Gelatine in Zitronensaft einweichen, dann in den heissen Fonds einrühren und so lange Rühren, bis die Gelatine aufgelöst ist. Dann die Flüssigkeit über den Fisch gießen, bis dieser vollständig bedeckt ist.  Über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen, bis die Gelatine fest ist.
  • Am nächsten Tag aus der Form stürzen und mit grünem Salat und Essiggurken servieren.
Die Küche Polens

Die Küche Polens

Die polnische Küche ist herzhaft und rustikal. Auf Grund der wechselvollen Geschichte Polens war die Küche Polens vielen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt. Man findet Einflüsse der deutschen , litauischen , ukrainischen , tschechischen , slowakischen und weißrussischen , der jüdischen , österreichisch–ungarischen und sogar der italienischen Mehr lesen!

Die Küche Finnlands

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Die finnische Küche gilt als geradlinig, schnörkellos und naturverbunden. Die Hauptzutaten für die finnische Küche kommen aus dem finnischen Wäldern wie Elch und Bär, Pfifferlinge und Steinpilze. Auch Beern wie Himbeeren, Blaubeeren und Brombeeren, Walderdbeeren. Moosbeeren und Preiselbeeren sowie die arktische Moltebeeren findet man in Mehr lesen!

Die Küche Israels

Die Küche Israels

Es ist schwer, von “der” israelischen Küche zu sprechen, denn auf Grund der wechselvollen Geschichte des Staates Israels und des Stroms an Einwanderern nach Israel gibt es eigentlich nichts, was typisch für die Küche Israels wäre und nur ausschließlich in Israel gekocht werden würde. Manche Experten sagen gar, dass Israel neben dem Irak das einzige Land im Nahen und Mittleren Osten sei, das keine eigenständige Küche hervorgebracht hätte.

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Die Küche Litauens

Die Küche Litauens

Die litauische Küche ist einfach aber schmackhaft. Hauptzutaten der litauischen Küche sind, was Feld, Wald und Acker hergeben: Kartoffeln, Gerste, Roggen, Rote Bete, Pilze und Beeren. Auch Milch und Milchprodukte bilden einen wichtigen Bestandteil der litauischen Küche. Schweinefleisch ist besonders beliebt. Aber auch Rindfleisch kommt Mehr lesen!

Die Küche Aserbaidschans

Die Küche Aserbaidschans

Die ehemalige Sowjetrepublik Aserbaidschan grenzt an den Iran , von dessen Küche die aserbaidschanische Küche beeinflusst wurde. Daneben finden sich Einflüsse aus der Türkei , Georgien und Zentralasien . Die aserbaidschanische Küche kann sich jedoch durchaus als eigenständig bezeichnen, denn sie hat die verschiedenen Einflüsse Mehr lesen!